Drei Kammermusikensembles aus den Ländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt erhielten am gestrigen Sonntag, den 17. September 2017 in der Notenbank Weimar den diesjährigen Jugendmusikpreis der Holger Koppe-Stiftung. Dieser mit 5.000€ dotierte Preis wurde zum zweiten Mal vom Stifter persönlich übergeben und ging, auf Vorschlag der Landesmusikräte, an folgende Kammermusikensembles:

Streichtrio des Landesgymnasiums für Musik Carl Maria von Weber in Dresden
Friederike Herold (12 Jahre) –Violoncello, Charlotte Herold (16 Jahre) – Violine, Pauline Herold (18 Jahre) – Violine

Klarinettenquartett der Kreismusikschule »Louis Spohr« Gotha
Conrad Hähnlein (14 Jahre), Johanna Kalms (15 Jahre), Helene Grubmüller (15 Jahre), Lilly Bindel (14 Jahre)

Akkordeon-Duo des Konservatoriums »Georg Friedrich Händel« Halle (Saale)
Frauke Maxi Seifert (12 Jahre), Katharina Hildmann (13 Jahre)

Der Sächsische Musiktrat begründete seinen Vorschlag zur Auszeichung an die Geschwister Charlotte, Friederike und Pauline Herold aus Pirna wie folgt: »Die hohe Musikalität aller drei Mädchen, die sich in einerseits in der Meisterschaft des solistischen Spiels, aber auch im kammermusikalischen Spiel ›in Familie‹ und als Mitglieder von verschiedenen Landesförderensembles des Sächsischen Musikrates widerspiegeln sind in ihrer Kontinuität und in der Aussicht auf die Entwicklung aller drei jungen Musikerinnen einmalig. Charlotte und Pauline sind bereits mehrfache Bundespreisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert in den Jahren 2013 bis 2017. Friederike, die jüngste und wahrscheinlich die Begabteste von allen, hat in diesem Jahr gemeinsam mit Charlotte in der Altersgruppe III des Bundeswettbewerbs die Höchstpunktzahl von 25 erreichen können. Man muss Charlotte, Friederike und Pauline nur beim Musizieren zuschauen, um sehen, welche Freude und Konzentration bei der Reproduktion von Musik entstehen kann. Der Sächsische Musikrat möchte mit der Verleihung des Preises natürlich auch das familiäre Engagement ehren, was hinter diesen Leistungen und der Art und Weise des Musizierens und dem persönlichen Auftritt aller drei Mädchen steht. Es ist ein großer Dank und ein Kompliment an die Eltern.«

»Gemeinsames Musizieren trägt nach meiner Überzeugung zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei, zu Toleranz und Vielfältigkeit.« Mit diesen Worten begründete Dr. Holger Koppe in seiner Rede anlässlich der Verleihung in Weimar das Engagement seiner Stiftung für die musikalische Jugend. Auch Weimars Stadtkulturdirektorin, Frau Julia Miehe, bekräftigte in Ihrem Grußwort »Warum wir junge Musizierende fördern müssen« die Unterstützung von jungen Musikern und Musikerinnen. Der Präsident des Landesmusikrates Thüringen bedankte sich für das Engagement der Holger Koppe-Stiftung und für die Gelegenheit, das diesjährige Preisträgerkonzert in Thüringen veranstalten zu können.

Kulturpolitik 11.09.2017 »Musik und Integration«

Einladung zum Projektportal des Deutschen Musikinformationszentrums

 

 

Das Musikinformationszentrum des Deutschen Musikrats (MIZ) stellt ab sofort eine Projektdatenbank bereit, in der umfassende Informationen über die Bandbreite an Initiativen, Projekten und Veranstaltungen rund um das Thema »Musik und Integration« bundesweit zusammengetragen und präsentiert werden.

Wir möchten Sie heute einladen, auch Ihre Projekte und Veranstaltungen im Rahmen des neuen Angebots vorzustellen. Die Projektdatenbank ist der erste Meilenstein eines neuen Informations- und Austauschportals, an dessen Aufbau das MIZ derzeit mit Unterstützung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien arbeitet. Neben der Information über aktuell laufende Projekte soll das Portal künftig insbesondere den Erfahrungsaustausch zwischen Akteuren und Veranstaltern musikbezogener Integrationsprojekte intensivieren und damit die Vielfalt und Qualität der angebotenen Maßnahmen nachhaltig stärken. Die neue Datenbank basiert auf dem Vorgängerprojekt des MIZ »Musik macht Heimat«. Da das neue Portal vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch mit andern Projektträgern bereitstellen wird, möchten wir Sie bitten, sich für das neue Angebot des MIZ als Veranstalter zu registrieren und uns Ihre aktuellen Aktivitäten im Bereich der musikalischen Integrationsarbeit zu übermitteln. Sie erreichen das Portal unter: https://integration.miz.org (die Registrierungsfunktion finden Sie unten auf der Seite).

Ihre Vorteile im Überblick:
• Ihr Projekt wird auf der zentralen Plattform für den Musikbereich sichtbar – es wird so als Teil des großen Engagements der Musikszene wahrnehmbar.
• Potenzielle Förderer können sich hier über Ihre Arbeit informieren.
• Ihr Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Projektträgern werden gestärkt.
• Sie erhalten Inspiration für neue Themen und Techniken für Ihre praktische Arbeit.

Bis zum Frühjahr 2018 wird das Portal sukzessive um ein zentrales Forum zum Austausch sowie eine Vielzahl thematisch-begleitender Informationen ergänzt, darunter praxisnahe Fachbeiträge sowie Arbeitshilfen und Informationen aus der Praxis. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich an dem Aufbau der neuen zentralen Plattform für den Musikbereich beteiligen würden. Bitte zögern Sie nicht, uns mit Fragen oder Anregungen direkt zu kontaktieren.

Stephan Schulmeistrat

Kulturpolitik 06.09.2017 Sächsischer Bibliothekspreis 2017 geht an Musikbibliothek in Leipzig

Die Bibliothek der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« (HMT) Leipzig hat im August den mit 10.000 Euro dotierten Sächsischen Bibliothekspreis 2017 gewonnen.

 

In den vergangenen Jahren wurde die Auszeichnung anhand eines Schwerpunktthemas vergeben. 2017 war das Kriterium der Preisvergabe die vielseitige Arbeit der Bibliotheken selbst. Kunst- und Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange sagte: »Über die Wahl der Jury freue ich mich außerordentlich. Die diesjährige Preisträgerin, die Bibliothek der HMT Leipzig, ist mit ihren Mitarbeiterinnen beispielhaft in ihrer Kompetenz, ihrer leidenschaftlichen Kundenorientierung, ihrem Teamgeist und Einsatz. Ganz oben aber steht ihre in die Zukunft gerichtete Offenheit: Dazu zählen das engagierte Voranschreiten auf dem Gebiet der digitalen Services bei gleichzeitiger Sensibilität für die Bedürfnisse einer Bibliothek für Künstler, die Kooperationen mit anderen Bibliotheken, Lehrtätigkeit und internationales Engagement. Es ist kein Zufall, dass die Bibliothek der HMT im Jahr 2018 Ausrichter des Kongresses der International Association of Music Libraries, Archives and Documentation Centres (IAML) sein wird, dem einwöchigen, größten internationalen musikbibliothekarischen Kongress mit rund 400 Gästen aus etwa 30 Ländern.«

Christian Schramm, Vorsitzender des Landesverbands Sachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V. gratulierte ebenfalls zu der Auszeichnung: »Die Bibliothek der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« (HMT) Leipzig verfügt über eine für wissenschaftliche Bibliotheken eher schmale Personalausstattung. Dank des hohen Engagements und der Fachkompetenz ihres Teams gelingt es der Bibliothek jedoch, international in der ersten Liga mitzuspielen. Das von ihr entwickelte Discovery-Katalogsystem sowie der im nächsten Jahr von ihr auszurichtende Jahreskongress der IAML sind dafür ein Beweis.« Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass die HMT-Bibliothek mit angeschlossenem Archiv und Instrumentenausleihe seit vielen Jahren ein regional und überregional stark beachtetes Serviceangebot für Studium, Lehre und künstlerische Praxis anbietet. Dazu steht sie in engem Kontakt mit Lehrenden und Studierenden. Durch die konsequente Integration digitaler Technologien und enge Kooperationsbeziehungen mit der Universitätsbibliothek Leipzig, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und anderen leistungsstarken Partnern sei es der Bibliothek gelungen, eines der weltweit ersten Discovery-Katalogsysteme mit dezidiert musikbibliothekarischer Ausrichtung anzubieten und mit digitalen Publikationswerkzeugen Sichtbarkeit und Reichweite für HMT-Quellen und -Forschungsergebnisse spürbar zu steigern. Hervorgehoben wurde zudem die professionelle Öffentlichkeitsarbeit der HMT-Bibliothek, dank derer sie mehrfach zusätzliche private Mittel für besondere Erwerbungen akquirierte.

Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, wird den »Sächsischen Bibliothekspreis 2017« am 24. Oktober 2017, dem »Tag der Bibliotheken«, um 17.00 Uhr in der HMT Leipzig, Grassistr. 8 (Foyer 2. Etage) verleihen. Die Preisverleihung ist öffentlich.

http://www.hmt-leipzig.de/de/hmt/bibliothek

 

 

Kulturelle Bildung 05.09.2017 Künstlerische Grundschule im historischen Komponistenwohnhaus

20 Jahre Freie Grundschule Clara Schumann und 20 Jahre Rettung des Schumann-Hauses

 

Einzigartiges Konzept »Künstlerische Grundschule im historischen Komponistenwohnhaus« wird am 16.09. mit großem Schulfest und Singaktion auf dem Marktplatz gefeiert

Gleich drei Jubiläen geben Grund zu Feierlichkeiten vom 1. bis 17. September 2017 im Schumann-Haus Leipzig: Vor 20 Jahren wurden mit der Fertigstellung der Fassade die ersten Schritte zur Rettung der Grundsubstanz des Schumann-Hauses sichtbar. Ebenfalls 1997 gründete sich die Freie Grundschule Clara Schumann mit künstlerischem Profil, die vier Jahre später in das Schumann-Haus einzog. Die Gründung der Musik- und Kunstschule folgte 2007. Durch die Rahn Dittrich Group und den Schumann-Verein entstand eine einzigartige Symbiose aus Museum, Veranstaltungsort und Ausbildungsstätte, die das einstige Wohnhaus von Clara und Robert Schumann in der Inselstraße 18 zu einer lebendigen Begegnungsstätte macht, welches eine Brücke vom 19. Jahrhundert in die heutige Zeit schlägt. Für die Kinder wird hier aus Historie spannender, künstlerischer Schulalltag. Zum Jubiläum vergibt die Schule insgesamt 20 Stipendien. Dies ermöglicht die Übernahme der Schulkosten für fünf Kinder über vier Jahre.

Am 1. September wurden der neue Chronik-Raum in der Beletage eröffnet. Anschaulich gestaltet, entsteht durch Zeitungsartikel, kurze Texte, Videos und Bilder ein facettenreicher Blick auf die Aktivitäten im Schumann-Haus. Musiker, Wissenschaftler und musikinteressierte Leipziger gründeten Mitte der 90er Jahre eine Initiative zur Rettung des Hauses, in dem von 1840 bis 1844 das Komponistenehepaar wohnte. Mit Unterstützung der Stadt Leipzig sowie der Rahn Dittrich Group, die das Gebäude 1999 käuflich erwarb, konnte nach wechselvoller Geschichte dieses einzigartige Nutzungskonzept umgesetzt werden. »Bei einer Tasse Kaffee«, zu der der Geschäftsführer Gotthard Dittrich Persönlichkeiten der Leipziger Musikszene 1997 einlud, entstand die Idee einer Grundschule mit musikalisch-künstlerischer Prägung. Was mit neun Schulkindern begann, ist heute zu einem attraktiven Bildungszentrum gewachsen. Der Campus Graphisches Viertel umfasst neben der Grundschule eine Musikschule, zwei Kindertagesstätten, eine Oberschule, ein Gymnasium und eine Fachoberschule. 2015 wurde die Grundschule mit dem renommierten Carl-Orff-Preis ausgezeichnet. Durch die Verbindung von Musik, Kunst, Bewegung und neuesten pädagogischen Erkenntnissen erfahren die Kinder wie sie die Welt möglichst ohne Zwänge entdecken können. Zeit, Muße und eine Handbreit Fantasie unter den Flügeln legen den Grundstein für ein erfolgreiches Lernen. Besonderer Hingucker im Chronikraum sind die von den Schülern gemalten Bilder, die Kirchenfenstern ähnelnd den Raum schmücken. Zudem ziert seit heute eine große blaue Schleife den Balkon des Hauses.

Zum großen Geburtstagsfest am 16. September (11–14 Uhr) öffnen Schule und Museum ihre Türen. Neben Besichtigungen des Hauses, Informationen zum Schulkonzept, Livemusik und Catering, können Kinder auf dem Schulgelände in historische Kostüme schlüpfen, Blumensträuße binden, tischlern, Körbe flechten, filzen, Bogen schießen und vieles mehr. Der Erlös der Spielzeugtombola, zusammengestellt von den Schulkindern selbst, kommt dem UNICEF-Programm »Schulen für Afrika« zugute. Der UNICEF AG Leipzig, die ebenfalls am 16. September mit einem Kinderfest auf dem Marktplatz ihr 25-jähriges Bestehen feiert, bringen insgesamt 550 Stimmen der besten Kinderchöre Leipzigs ein Ständchen. Der Leipziger Schumann-Verein organisierte im Rahmen der 16. Schumann- Festwoche gemeinsam mit dem Chor der Grundschule diesen musikalischen Gruß. Unter dem Titel des Clara Schumann zugeschriebenen Kanons »Wenn ich ein Vöglein wär« dürfen ab 15 Uhr alle Sangesfreudigen mit einstimmen. Ihr Kommen bereits zugesagt haben Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung als Schirmherr der AG sowie Christian Schneider von UNICEF Deutschland.

Das »Lied« in seiner ganzen Herrlichkeit steht im Mittelpunkt der 16. Schumann-Festwoche (9.–17. September 2017). Unter dem Motto »Herrlich LIEDerlich« werden neben Liedern von Clara und Robert Schumann Kompositionen von Zeitgenossen beleuchtet, selten interpretierte Werke wie »Der Rose Pilgerfahrt« aufgeführt und die Einflüsse auf andere Musikgattungen hörbar gemacht. Mit aufgeräumtem Verstand und spitzer Zunge wird Sebastian Krämer ein »liederliches« Feuerwerk zünden. Er sowie Kitty Hoff zeigen in ihren Konzerten mit größtem musikalischen Vergnügen, wie sich das Chanson als Kunstlied des 21. Jahrhunderts entwickelt hat. Für kammermusikalische Höhepunkte sorgen international geschätzte Interpreten wie der Cellist Peter Bruns, der Pianist Cédric Pescia, der Tenor Marcus Ullmann und das Signum Quartett.

www.schumann-haus.de
www.grundschule-clara-schumann.de
www.leipzig.unicef.de

Allgemeines 04.09.2017 Zuerst Mensch – in Musik vereint

3. Interreligiöses Friedenskonzert am 17. September 2017 um 18 Uhr in der Kreuzkirche Dresden

 

Unter dem Motto „Zuerst Mensch – In Musik vereint“ bringen Künstler mit den unterschiedlichsten kulturellen und religiösen Wurzeln ihre Einigkeit zum Ausdruck und werben für Frieden, Annäherung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Christen, Buddhisten, Juden, Muslime, Säkulare u. v. m. wollen durch das gemeinsame Musizieren symbolisch wie auch ganz konkret zeigen, dass das Verbindende zwischen den Menschen stärker ist als alles Trennende. Gerade in den gegenwärtigen schwierigen Zeiten, in denen Angst und Unsicherheit vielfach zu dominieren scheinen, möchten sie dazu ermutigen, die Mauern in den Köpfen und vor allem in den Herzen einzureißen und stattdessen Brücken zu errichten.Das Konzert ist die Auftaktveranstaltung zu »Dresden im Dialog – Internationale Woche zu Frieden.Kultur.Stadt« vom 17. September bis 8. Oktober 2017.

Programm
Auf dem Programm stehen vor allem Chorwerke, wie z. B. das Allegro Vivace aus Gloria von John Rutter oder Traditionals wie Let my people go. Von Wolfgang Amadeus Mozart wird die Sopranarie Laudate Dominum und von Ernest Bloch das Stück Prayer für Violoncello und Orchester zu hören sein. Die musikalische Farbpalette erweitern ein hinduistisches Friedens-Mantra und Stücke der jüdische bzw. arabische Folklore. Wie schon in den Jahren zuvor sollen in Neukompositionen und -arrangements symbolhaft Klangmotive der verschiedenen Religionen und Traditionen miteinander verwoben werden, so z. B. in einer Vertonung von Lessings Ringparabel. Eingebettet in das Programm ist ein gemeinsames und die unterschiedlichen Glaubensrichtungen und Weltanschauungen transzendierendes Friedensgebet.

Künstler
Die auftretenden Künstler gehören den unterschiedlichsten ethnischen Gruppen, Religionen und Weltanschauungen an. Sie alle wirken ehrenamtlich an der Gestaltung dieses Konzertes mit. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Prof. André Schmidt. Als Solisten werden u. a. Elena Gorshunova (Sopran), Gala el Hadidi (Mezzosopran) und Benjamin Schwarz (Violoncello) zu erleben sein. Ahmad Mesgarha vom Staatsschauspiel Dresden wird eine neu vertonte Version der Ringparabel vortragen. Einige Künstler sind schon zum dritten Mal dabei, so zum Beispiel die Đàn bầu-Spielerin Helena Nguyen, das Middle East Peace Orchestra mit seinem Leiter, dem Oboisten Henrik Chaim Goldschmidt und der Pianist Robert Matt.

Der über 190 Sänger starke Chor besteht hauptsächlich aus Mitgliedern des Schulchorprojektes SAXONIA CANTAT (Gemischter Chor des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau & Chor des Vitzthum-Gymnasiums Dresden). Hinzu kommen Mitglieder des interkulturellen Chorprojektes Singasylum, Mitglieder des Friedrich Wolf Chores und des MDR-Rundfunkchores. Im Orchester spielen Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Dresdner Philharmonie, der Elbland Philharmonie Sachsen, der Staatsoperette Dresden sowie viele freischaffende Dresdner Musiker.

Förderer und Unterstützer
ACK – Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Bahá'í-Gemeinde in Dresden, DiTiB- Türkisch Islamische Gemeinde zu Dresden e.V., Dresdner Neueste Nachrichten, Dresdner Philharmonie, Dresdner Pianosalon, Gemeinde der Sikh in Sachsen e.V., Gemeinschaft der Yeziden in Dresden, Jüdische Gemeinde zu Dresden K.d.ö.R, Kreuzkirche Dresden, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Landeshauptstadt Dresden, Neumann&Müller Veranstaltungstechnik, Orient Bazar Dresden, Roßdeutscher & Bartel GbR, Semperoper Dresden, SZ-Ticketservice, Vietnamesisch Buddhistisches Kulturzentrum in Sachsen e.V.

Veranstalter
BIRD – Bündnis Inter-Religiöses Dresden e.V. (Sebastian Römisch | sebastian.roemisch@bird-dresden.de | + 49 351 802 81 48)
Sächsischer Musikrat e.V. mit seinem Schulchorprojekt SAXONIA CANTAT (Torsten Tannenberg | tannenberg@saechsischer-musikrat.de | + 49 351 802 42 33)

 

Die für das Vogtland bezeichnende Sinfonie der Natur mit ihrem perfekt abgestimmten Zusammenspiel zwischen Tradition und Natur entfaltet sich nirgends anschaulicher als im Musikinstrumentenbau. Es waren die hochwertigen Holzarten der Region – wie Fichte oder Bergahorn – welche die Ansiedlung des über 350 Jahre alten Handwerks überhaupt erst ermöglichten. Obwohl das Sägen und Schleifen des Holzinstrumentenbaus bald verstummte und in eine bis in die Gegenwart beständige Mundharmonika- und Akkordeonbautradition überging, leben die Vogtländer die Symbiose zwischen Tradition und Natur weiter. Idyllische Städtchen wie Markneukirchen oder Klingenthal laden Musikinteressierte aus aller Welt auf eine musikalische Entdeckungsreise durch Erlebniswerkstätten, Manufakturen und Museen ein, die, von außergewöhnlichen Veranstaltungen und Festivals flankiert, den verzaubernden Klang des Vogtlands zelebriert.

Handgefertigte Qualität aus dem Vogtland
Besonders der beschauliche Grenzort Klingenthal an der sächsisch-böhmischen Grenze hat sich weltweit einen Namen als Musikstadt gemacht. Weit über die europäischen Sphären hinaus ertönen die klangvollen Mundharmonikas von C. A. Seydel Söhne. Die seit 1847 in liebevoller Handarbeit hergestellten Blasinstrumente treffen vor allem in den Blues-Bars der USA einen Nerv, wie Geschäftsführer Lars Seifert verrät: »Klingenthal hat sich bei US-Musikern zu einem kleinen Musik-Mekka entwickelt. Wir bekommen immer wieder Anrufe von Spielern, die in Deutschland auf Tour oder Urlaubsreise sind, aber für unsere Manufaktur noch einmal einen Abstecher ins Vogtland machen wollen.«

Eine große Überraschung ist diese Begeisterung für die Firma nicht, schließlich ist C. A. Seydel Söhne die älteste noch produzierende Mundharmonikafirma der Welt. Hier entstehen ein einzigartiger Klang und hochwertige Instrumente, denen legendäre Musiker, Sammler und Musik-Enthusiasten gleichermaßen verfallen sind. Selbst der ehemalige US-Präsident Barack Obama ist Besitzer einer Seydel-Mundharmonika – überreicht wurde diese von Grammy-Gewinner und Blues-Legende Charlie Musselwhite, der seine rauchigen Töne ausschließlich den Seydel-Harps entlockt. Dennoch: bei einem Besuch der Manufaktur bleiben derartige Bilder der Seydel-Musiker im Treppenhaus die einzigen Einblicke in die Erfolgsgeschichte. Eine Schaumanufaktur werden Besucher hier trotz des anhaltenden Interesses nicht vorfinden – und dafür gibt es gute Gründe, wie Lars Seifert weiß: »Wir sind nur 30 Mitarbeiter und darunter sind absolute Spezialisten. Da ist jede Minute wertvoll, die wir in unsere Qualität stecken wollen.“ Nur so entsteht ein Klang, der die Welt erobert.

Gänzlich auf einen Blick in die Manufaktur verzichten müssen Besucher jedoch nicht. Bei Sonderveranstaltungen und dem jährlichen »Mundharmonika Live Festival« öffnet auch C. A. Seydel Söhne seine Tore. Auch Musikvereine und Orchester erhalten exklusive Einblicke hinter die Kulissen. »Bei diesen Besuchern reichen zwei Stunden kaum aus, denn die Musiker interessieren sich für jeden einzelnen Schritt und kommen mit einem unglaublichen Wissensdurst zu uns«, sagt Seifert. Dann greift sogar der Chef selbst zu Anschauungszwecken mal zu einer Mundharmonika – obwohl er das professionelle Spielen lieber »den echten Künstlern« überlässt.

Talenteschmiede des Musikinstrumentenbaus
Nachwuchsprobleme haben die kleinen Manufakturen trotz der hochspezialisierten Arbeit nicht – zu groß ist die Begeisterung für dieses seltene Gewerbe. Die tief verwurzelte Tradition, eigene Ausbildungsprogramme, als auch die Lehrangebote der Westsächsischen Hochschule Zwickau in Markneukirchen sowie der Berufs- und Berufsfachschule in Klingenthal bringen beständig neue Spezialisten hervor. Daneben sind es vor allem Musiker, die sich als motivierte Quereinsteiger ihren Weg in die Firmen erarbeiten. Dank dieser vielen talentierten Hände deckt C. A. Seydel Söhne aktuell 20 bis 25 % des Weltmarktes ab. »Wir dulden weder Billigprodukte noch schlechte Qualität, sondern wollen hochwertige Instrumente mit einem mitreißenden Sound. Mit Folk, Country und Blues sind die USA unser Hauptmarkt, aber wir merken, dass wir auch in Asien immer beliebter werden. Das Bewusstsein für Qualität und einzigartige Klänge entwickelt sich«, sagt Lars Seifert.

Jahrhundertealte Tradition wird weitergelebt
Vom Vogtland in die Welt – ein solcher Durchbruch wäre ohne die ungewöhnliche Entstehung dieses Handwerks nicht möglich gewesen. Während der Geigenbau vor über 350 Jahren im Vogtland Einzug hielt, beginnt die Erfolgsgeschichte des Mundharmonikabaus 1829. Für Xenia Brunner, Leiterin des Musikinstrumenten- und Wintersportmuseums in Klingenthal, ist diese Entwicklung historisch gesehen neben dem kulturellen Erbe auch eine wirtschaftliche Errungenschaft: »Bedingt durch den Dreißigjährigen Krieg verließen die Protestanten das benachbarte Böhmen und brachten den Musikinstrumentenbau nach Klingenthal. Immer mehr Einwohner und deren Familien ernährte der wachsende Musikinstrumentenbau. Aktuell profiliert sich die Herstellung in der Entwicklung hochwertiger Solisteninstrumente.« Wer ihr zuhört, weiß: Die Stadt lebt heute ihre Musik und Geschichte. Besucher verstehen sehr schnell, dass der historische Musikinstrumentenbau wenig mit den romantischen Bildern beschaulicher Manufakturen zu tun hatte, sondern von ganzen Familien in mühevoller Heimarbeit und zu einem Hungerlohn bewerkstelligt wurde. Immerhin: Der Musikinstrumentenbau verhalf Klingenthal zu einem bescheidenen Wohlstand, einer Infrastruktur und einem neuen Selbstbewusstsein als Musikstadt.

Heutzutage finden die Arbeiten in modernen Manufakturen statt und vom einstigen »Armenhaus Sachsens« ist in dem idyllischen Ferienort nichts mehr zu spüren. Ihre Freude an der Musik zelebrieren die Klingenthaler bei Wettbewerben und Festivals. Der Internationale Akkordeonwettbewerb findet Ende April 2018 bereits zum 55. Mal statt und das Internationale Mundharmonika-Live Festival lädt vom 12. bis 17. September zum 17. Mal Spieler und Musikbegeisterte ein. Spätestens zu solchen Events, wenn Klingenthal erneut zum Pilgerort internationaler Musikgrößen wird, erklingt die Sinfonie des Vogtlands wieder in voller Lautstärke.

17. Internationales Mundharmonika-Festival »Muha-Live«
Vom 12. bis zum 17. September verwandelt sich die Musikstadt Klingenthal wieder in ein internationales Mekka der Harmonikaspieler und -liebhaber. Mundharmonika-Spieler aus der ganzen Welt erleben die vielen Möglichkeiten auf der Mundharmonika Musik zu machen und mit Künstlern, Mundharmonika-Liebhabern und Musikenthusiasten zu sprechen oder auch selbst zu musizieren. Dank seines einzigartigen Charmes wird das »Muha-Live« zu einem unvergessenen Erlebnis. Daneben bietet die älteste Mundharmonikafabrik der Welt mit dem Wettbewerb SEYDEL open Spielern die Möglichkeit, sich auf einer Bühne vor Publikum und mit professioneller Begleitung zu präsentieren.

Katja Springer
Tourismusverband Vogtland e.V.

Allgemeines 28.08.2017 »Fantasien von allerley Gestalt«

Silbermann-Tage vom 6. bis 17. September 2017

 

 

Wie kein anderes Musikfestival prägen die Silbermann-Tage seit 1978 die Region zwischen Freiberg, Dresden und dem Erzgebirge.

Das Erzgebirge als eine einzigartige Kultur- und Naturregion lockt mit vielerlei Sagen und Geschichten. Dunkle Wälder, lichte Höhen, nicht zuletzt die vielen noch zugänglichen alten Silberbergwerke beflügeln unsere Gedankenwelt. Auch in der Musik geht ohne Fantasie wenig. Die Silbermann-Tage 2017 tauchen ein in die Vielfalt Jahrhunderte alter Musik und die Farbigkeit und Fantasie ihrer Darstellung. Gottfried Silbermann war nicht nur ein hervorragender Handwerker. In seinen Weiterentwicklungen wie auch Erfindungen von Instrumenten zeigte er größte Fantasie und Kreativität. Er bleibt mit seinen Orgeln das Zentrum der Festivaldramaturgie. Darum herum wird es spannend und bunt, dargeboten von europäischen Spitzenkünstlern. Seien Sie zu den Silbermann-Tagen herzlich eingeladen und tauchen Sie ein in eine Welt voll »Fantasien von allerley Gestalt«.

Albrecht Koch

 

http://silbermann.org/silbermann-tage/ 

Allgemeines 17.08.2017 Das Josquin-Gesamtwerk in Leipzig

Ein weltweit einzigartiges Projekt feiert nach 13 Jahren das große Finale vom 1. bis 3. September

 

Nach 13 Jahren wird vom 1. bis 3. September 2017 nun zum großen Finale des Josquin-Projektes nach Leipzig geladen. Das Publikum erwartet zahlreiche Konzerte, ein Renaissance-Fest für die ganze Familie mit Gauklern, Tänzern, Musikanten und Schauspielern (3. September, 11:30-14:00 Uhr, Thomaskirchhof) sowie ein vielfältiges Workshop-Angebot. Zu Gast sind die Ensembles Weser-Renaissance Bremen, Alta Musica, Ensemble all’improvviso, The Playfords und die Spezialistin für historischen Tanz Mareike Greb. Im Abschlusskonzert in der Leipziger Thomaskirche schlagen der Kammerchor Josquin des Préz gemeinsam mit weiteren Künstlern des Finalwochenendes den Bogen zu Martin Luther, der Josquin als Lieblingskomponist bezeichnete. Auf dem Programm stehen Werke von Ludwig Senfl, Johann Hermann Schein, Heinrich Schütz sowie die »Luther-Madrigale« von Bernd Franke. Außerdem erklingt Josquins 24-stimmiger Kanon »Qui habitat«. Deutschlandfunk überträgt das Konzert am 9. September ab 20:03 Uhr.

Seit 2004 widmet sich der Kammerchor unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Böhme zusammen mit Spezialisten der Alten-Musik-Szene der weltweit ersten Gesamtaufführung des Oeuvres von Josquin des Préz, das u.a. 18 Messen, 60 Motetten und 60 Chansons umfasst. In den über 30 Konzerten wurden zudem Kompositionen aus dem musikalischen Umfeld Josquins sowie Werke der späteren Jahrhunderte bis hin zur Gegenwart einbezogen, die sich mit dem Meister der Renaissance auseinandersetzen. In enger Zusammenarbeit mit Willem Elders, Chefeditor der »New Josquin Edition«, entstand ein einzigartiges Projekt, das den Geist Josquins und seine Bedeutung weiterträgt.

Das Ensemble Weser-Renaissance Bremen unter der Leitung von Manfred Cordes eröffnet am 1. September um 20 Uhr in der Evangelisch Reformierten Kirche das Finalwochenende u.a. mit Josquins »Missa Malheur me bat" (NJE 9.1) und dem Motettenzyklus »O Domine Jesu Christe" (NJE 22.1).

Ein außergewöhnlicher Abend mit kulinarischen und musikalischen Genüssen ist am Samstag, dem 2. September um 18 Uhr in den Salles de Pologne garantiert. Das Gebäude Hôtel de Pologne, dessen Ursprung auf zwei Gasthöfe zurückgeht, in dem (»Zum Birnbaum«) u.a. 1519 Martin Luther und Philipp Melanchthon während der Disputation zu Gast waren, galt vor und nach dem Wiederaufbau Mitte des 19. Jahrhunderts als eines der legendären Hotels und Kulturzentren der Musikstadt. In den prunkvollen Sälen fanden zahlreiche Kammer- und Sinfoniekonzerte sowie Veranstaltungen der Literarischen Gesellschaft statt. Heute erstrahlen die beiden Säle wieder in ihrer ganzen barocken Pracht. Zum Josquin-Finale erklingt dort höfisch konzertante Musik von Josquin des Préz und seiner Zeit, dargeboten vom Ensemble Alta Musica (Berlin) unter der Leitung von Rainer Böhm. Das Restaurant-Team vom Hotel Michaelis reicht dazu ein exklusives Vier-Gänge-Menü, inspiriert von historischen Rezepten der Renaissance-Zeit. In der Peterskirche liefern sich, ebenfalls am Samstagabend (20 Uhr), die Impovisationsspezialisten The Playfords und Ensemble all’improvviso musikalische Duelle.

Wie man im 16. Jahrhundert tanzte, dazu spielte oder aus einem kunstvoll gestalteten Motettenbuch der Renaissance-Zeit sang, ist in drei Workshops am Samstag, dem 2. September, zu erfahren. Laien und erfahrene Profis sind herzlich eingeladen, sich mit Mareike Greb im italienischen Quattrocento-Stil oder zur Branle durch den Saal zu bewegen (12:30–16:00 Uhr, Gemeindesaal der Thomaskirche). Alle improvisationsfreudigen Instrumentalisten sollten sich den Kurs mit Martin Erhardt (Ensemble all’improvviso, 13:00-16:00 Uhr, Alte Börse) vormerken.

Im Zentrum des Workshops »Singen aus historischen Drucken« mit Maurice van Lieshout (16:30–19:30 Uhr, Alte Börse) steht die Messe »Pange lingua« von Josquin des Préz wie sie im »Occo-Codex« aufgezeichnet wurde. Diese einzigartige Handschrift war im Besitz der Amsterdamer Händler-Familie Occo und wurde von dem berühmten Deutsch-Niederländischen Schreiber Petrus Alamire im frühen 16. Jahrhundert angefertigt. Die Handschrift gehört zu seinen kalligraphischen Meisterleistungen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Verband Deutscher KonzertChöre.

Allgemeines 09.08.2017 Jubiläum in Moritzburg

Im 25. Jahr des Festivals sind internationale Klassik-Stars wie Baiba Skride, Lawrence Power und Alexander Sitkovetsky der Einladung von Jan Vogler nach Moritzburg gefolgt. Sven Helbig ist Composer-in-Residence.

 

Lebendiger Innovationsgeist, musikalische Dynamik und faszinierende Spielstätten prägen die einzigartige Atmosphäre des Moritzburg Festivals. 1993 von Kai Vogler, Peter Bruns und Jan Vogler in Anlehnung an das berühmte »Marlboro Festival« (USA) gegründet, versteht sich das Moritzburg Festival als experimentelles Labor und Exzellenzstätte zugleich. Unter der künstlerischen Leitung des Cellisten und Echo-Preisträgers Jan Vogler hat es sich als eines der renommiertesten Kammermusikfestivals weltweit etabliert.

Alljährlich im August treffen sich Solisten der internationalen Musikszene und herausragende Nachwuchskünstler aus aller Welt im idyllischen Moritzburg bei Dresden. Hier arbeiten sie gemeinsam an neuen Interpretationen kammermusikalischer Werke und präsentieren diese in dynamisch wechselnden Besetzungen, die so nur beim Moritzburg Festival zu erleben sind.

Für die bevorstehenden Orchester- und Kammermusikauftritte proben 50 Teilnehmer/innen der Moritzburg Festival Akademie 2017 bereits seit Anfang der Woche in der Evangelischen Hochschule in Moritzburg.

Für viele Veranstaltungen sind  noch Restkarten an den Reservix-Vorverkaufsstellen, unter Telefon (0351) 16 09 26 15 sowie auf der Website des Moritzburg Festivals erhältlich.

Preise & Stipendien 21.07.2017 Kulturstiftung vergibt Meisterinstrumente

Zur Förderung begabter Nachwuchsmusiker vergibt die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in diesem Jahr aus ihrem Musikinstrumentenfonds vier wertvolle Meisterinstrumente

 


Zur Förderung begabter Nachwuchsmusiker vergibt die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in diesem Jahr aus ihrem Musikinstrumentenfonds vier wertvolle Meisterinstrumente: ein Violoncello des Markneukirchner Geigenbaumeisters Ekkard Seidl (venezianisches Modell,  Baujahr 1999), einen Kontrabass aus der Meisterwerkstatt Alfred Meyer Markneukirchen (4/4 Größe, 4-saitig, Baujahr 2007) und zwei Bassposaunen (Lätzsch Bassposaune, Modell SL 580, Goldmessing, 2012 und S.E. Shires B II 2 R 10 Bassposaune, Jazz, 2012). Die Instrumente werden leihweise für einen Zeitraum von drei Jahren zur Verfügung gestellt, eine Verlängerung um weitere zwei Jahre ist möglich.
Als Stipendiaten können sich insbesondere Mitglieder der sächsischen Landesjugendensembles, begabte Musikschüler, Preisträger von Wettbewerben wie „ Jugend musiziert“, sowie junge Absolventen oder Studierende an den sächsischen Musikhochschulen bewerben. Weitere Informationen und die Unterlagen zur Ausschreibung sind im Internet unter www.kdfs.de zu finden.
Die Bewerbungen sind bis zum 31. August 2017 an die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden zu richten. Der Bewerbung sind eine Kurzbiographie, Zeugnisse, Empfehlungen und Beurteilungen sowie Informationen über Preise und die Teilnahme an Wettbewerben beizufügen.Weitere Informationen: Johannes Schiel, Tel. 0351-8848024, kontakt@kdfs.de

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