Kulturpolitik |

Trend leicht steigend

Oper Leipzig veröffentlicht Jahresbilanz von 2014

Die Oper Leipzig schaut auf ein künstlerisch und wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Insgesamt konnte die Oper bei 347 Veranstaltungen 175.000 Besucher verzeichnen, rund 5.000 mehr als im Vorjahr. Damit hält der insgesamt steigende Trend an.

Die Gesamtauslastung von 70,3% unterscheidet sich in den unterschiedlichen Sparten jedoch signifikant. Während die Oper das Jahr mit einer Auslastung von 65% und 75.000 Zuschauern in 92 Vorstellungen beschließt, das Leipziger Ballett mit 66% und 33.000 Besuchern bei 48 Vorstellungen, lag die Auslastung bei der Musikalischen Komödie mit 80% und rund 61.000 Besuchern bei 158 Vorstellungen deutlich höher. Weitere 6.000 Zuschauer kamen zu den Sonderveranstaltungen und kleineren Formaten.

Auffallend gut besucht war im Strauss-Jahr die Neuproduktion von »Die Frau ohne Schatten«. Die Inszenierung von Balasz Kovalik unter der musikalischen Leitung von Ulf Schirmer, Intendant und Genralmusikdirektor des Hauses, erreichte eine Auslastung von 81%. Und Richard Wagners »Die Walküre« war mit einer Auslastung von 92% die erfolgreichste Produktion der Sparte. Daneben liefen die Opern für Kinder ausgesprochen gut. Die Neuproduktion von Nino Rotas »Aladin und die Wunderlampe« mit 92% sowie Humperdincks »Hänsel und Gretel« mit 95% Auslastung sind die Spitzenreiter bei der Publikumsnachfrage.

Im Bereich Ballett war in der ersten Jahreshälfte die Produktion »Mozart Requiem« von Mario Schröder mit 82,5%, und in der zweiten der Doppelabend von Uwe Scholz und Mario Schröder »Rachmaninow« mit 87 % Auslastung am erfolgreichsten.

Unter den Neuproduktionen der Musikalischen Komödie waren 2014 das Singspiel »Im Weißen Rössl« und der Ballettabend »Romeo und Julia« mit jeweils 95% besonders gut besucht. Im Repertoire konnten die »Rocky Horror Show« mit 98% und »My fair Lady« mit 99% wieder punkten.

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