Big Band des Humboldt-Gymnasiums Radeberg spielt bei »Jugend jazzt mit dem ŠKODA Jazzpreis«
Für die 28 Jungen und Mädchen von der Big Band des Humboldt-Gymnasiums wird es am Sonntag richtig spannend: Am 9. Februar treten die jungen Radeberger beim Landeswettbewerb »Jugend jazzt mit dem ŠKODA Jazzpreis« gegen Musiknachwuchs aus ganz Sachsen an, um herauszufinden, wer die beste Formation im Land ist. Neben der Big Band des Humboldt-Gymnasiums Radeberg haben sich drei weitere Bands für den Wettbewerb in Colditz gemeldet, der regelmäßig vom Sächsischen Musikrat durchgeführt wird.
Für die Bandleiterin Karsta Piwonka, die die Big Band des Humboldt-Gymnasiums Radeberg vor elf Jahren gegründet hat und seitdem betreut, und den künstlerischen Leiter Thomas Rentsch ist der Landeswettbewerb »Jugend jazzt mit dem ŠKODA Jazzpreis« ein ganz besonderes Erlebnis. »Wir wollen gemeinsam wichtige Erfahrungen sammeln – und für ein gemeinsames Ziel arbeiten«, sagt Rentsch. Das zeigt sich auch bei den intensiven Proben. »Der Ehrgeiz, mit den anderen Bands mithalten zu können, ist schon groß«, erklärt Rentsch. Eine besondere Herausforderung ist bei den Vorbereitungen, die Niveaus der einzelnen Musiker stimmig zusammenzuführen – immerhin spielen die ältesten Mitglieder schon seit vier Jahren in der Band, die jüngsten Mitglieder sind erst seit wenigen Monaten dabei. Dennoch, so betont der künstlerische Leiter, geht es für die jungen Talente im Alter von zwölf bis 17 Jahren in der Landesmusikakademie Sachsen im Schloss Colditz nicht allein darum, sich mit anderen zu messen, sondern auch um musikalischen Austausch.
Die Big Band des Humboldt-Gymnasiums Radeberg bietet ein breit gefächertes Repertoire, von Swing über Bossa Nova, Latin und Cool Jazz bis hin zu Titeln aus Rock und Pop. Bereits dreimal war die Schulband zu diesem wichtigsten Nachwuchswettbewerb für junge Improvisationsmusiker dabei. Ein möglicher Sieg beim Landeswettbewerb ist für Rentsch jedoch nicht der größte Anreiz: »Für uns ist vor allem die Begegnung mit den anderen Big Bands wichtig. Wir wollen sehen, was sie spielen und wie sie es spielen. Zudem ist es interessant, welche Tipps und Impulse die Jury uns gibt. Beim Landeswettbewerb profitiert man in hohem Maße von den Erfahrungen und dem Know-how der anderen.«
In diesem Jahr führt der Sächsische Musikrat bereits zum dritten Mal den Landeswettbewerb »Jugend jazzt mit dem ŠKODA Jazzpreis« für Nachwuchsbigbands und junge Jazzorchester durch. Von der ersten Stunde an stand dabei die Chance zum künstlerischen Austausch und öffentlichen Live-Auftritt im Fokus, der für die Jazzmusik von zentraler Bedeutung ist. Wer sich in Colditz durchsetzt, qualifiziert sich für die Bundesbegegnung »Jugend jazzt mit dem ŠKODA Jazzpreis«, die 2014 in Stuttgart auf dem Programm steht. Bei den Vorbereitungen darauf können die sächsischen Landessieger zudem vom Fachwissen von Thomas Zoller profitieren. Der Vorsitzende der Jury und Professor an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden wird ein Coaching für die Nachwuchsjazzer leiten.
Wer schließlich bei der Bundesbegegnung dabei ist und dort den »ŠKODA Jazzpreis« gewinnt, darf sich sogar auf einen mehrtägigen Workshop und ein anschließendes Konzert mit einem renommierten Jazzmusiker freuen. Diese Workshopleiter sind echte Stars der Szene, wie beispielsweise Jazztrompeter und X-Factor-Juror Till Brönner, der von 2002 bis 2012 den »ŠKODA Jazzpreis« begleitete, oder sein Nachfolger Rüdiger Baldauf. Der Jazztrompeter ist als Mitglied der heavytones aus Stefan Raabs TV Total einem breiten Publikum bekannt und wird in diesem Jahr mit den Gewinnern der Bundesbegegnung arbeiten.
Beim diesjährigen Landeswettbewerb »Jugend jazzt mit dem ŠKODA Jazzpreis« in Sachsen übernimmt der Sächsische Musikrat die Trägerschaft. Zur Jury unterdessen gehören neben Professor Thomas Zoller die beiden Jazzmusiker und Komponisten Marko Lackner und Rolf von Nordenskjöld.
Weitere Informationen unter www.saechsischer-musikrat.de und www.skoda-kultur.de.
