Nach einem erfolgreichen Symposium zu Beginn des Wagner-Jahres lädt die Sächsische Akademie der Künste nun zur Folgeveranstaltung.
Wagner polarisiert - ob als Revolutionär, Schöpfer eines genialutopischen Gesamtkunstwerkes oder als kompositorische Inspiration. In Lesung, Vorträgen und Diskussionen setzen sich sechs Mitglieder der Sächsischen Akademie der Künste, Friedrich Dieckmann, Peter Gülke, Jörg Herchet, Jörn Peter Hiekel, Frank Schneider und Manos Tsangaris, mit der Rezeption Richard Wagners auseinander.
Zu Beginn wird Friedrich Dieckmann aus seiner jüngsten Erscheinung »Das Liebesverbot und die Revolution: Über Wagner« lesen. Die Vorträge von Frank Schneider und Jörn Peter Hiekel thematisieren zum einen die kritische Auseinandersetzung mit Wagners Musik, zum anderem seinen Einfluss auf die Neue Musik. Sie liefern die Grundlage für eine Podiumsdiskussion aller Teilnehmer, die von Jörn Peter Hiekel moderiert wird.
