Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen vergibt für 2027 aus 312 Bewerbungen 51 Stipendien mit einem Fördervolumen von insgesamt 348.000 Euro.
Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen vergibt für das Jahr 2027 insgesamt 51 Stipendien. Erstmals erhalten auch zwei Künstler-Duos ein Max Uhlig Reisestipendium. Neben dem Bildenden Künstler Wilhelm Frederking und dem Fotografen Ronny Waleska wurden das Filmemacher-Duo Jasmin Herold/Michael Beamish und das Künstler-Duo Johannes Kürschner/Moritz Schönbrodt für die Förderung ausgewählt. Die Reisestipendien ermöglichen künstlerische Recherchereisen, deren Ort und Zeitraum die Geförderten selbst bestimmen können. Mit der Auswahl von zwei Duos trägt die Kulturstiftung nun erstmals auch kollaborativen künstlerischen Arbeitsweisen Rechnung. Insgesamt erreichten die Kulturstiftung bis zum Antragsschluss 312 Bewerbungen für die Arbeits-, Reise- und Residenzstipendien. Mit 135 Anträgen ist die Sparte Bildende Kunst erneut Spitzenreiter. Für 2027 vergibt die Kulturstiftung 51 Stipendien mit einem Fördervolumen von rund 348.000 Euro.
Die Arbeitsstipendien sind mit monatlich 1.500 Euro dotiert und werden für drei oder sechs Monate vergeben. Für 2027 wurden unter anderem die Autorin und Regisseurin Alice von Gwinner, die Musikerin und Dirigentin Yuliia Shykova sowie der Theatermacher Hannes Köpke ausgewählt. Mit den Residenzstipendien ermöglicht die Kulturstiftung mehrmonatige Arbeitsaufenthalte an internationalen Kultureinrichtungen. Sie bieten Gelegenheit zum Perspektivwechsel und zum Aufbau neuer Kontakte. Zu den Stipendiatinnen und Stipendiaten gehören die Bildende Künstlerin Josefine Schulz, die nach New York reist, die Tänzerin und Choreografin Friederike Zinn, die einen Aufenthalt in Peking verbringt, sowie der Autor Domenico Müllensiefen, der für eine Residenz in Wrocław ausgewählt wurde.
Darüber hinaus empfängt die Kulturstiftung auch 2027 internationale Künstlerinnen und Übersetzer für Arbeitsaufenthalte in Sachsen. Die Austauschprogramme entstehen in Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern wie dem Goethe-Institut und dem Greater Columbus Arts Council in den USA.
