Landesjugendorchester |

Hadaf und Tacheles

Heute startet das Landesjugendorchester Sachsen in sein diesjähriges Frühjahrsprojekt unter dem Titel »Hadaf und Tacheles«. Mit im Gepäck: ein Werk der Komponistin Ursula Mamlok

Jede Kultur hat ihre eigene Musik. Meist verwurzelt in Volksliedern und -tänzen. Damit beschäftigt sich das Programm »Hadaf und Tacheles« des Landesjugendorchesters Sachsen in seinem heute beginnenden Frühjahrsprojekt. 

»Hadaf und Tacheles« sind Sinnbilder einer Utopie, die hoffentlich irgendwann Realität wird. »Tacheles« kommt aus dem Hebräischen und bedeutet wörtlich: Ergebnis, Zweck, Ziel. Diese Bedeutung hat auch das arabische Wort »Hadaf«. Zwei Worte, zwei Kulturen, die tiefe gemeinsame Wurzeln haben, eigentlich nah verwandt sind, sich aber traurigerweise feindselig gegenüberstehen. Im Programm werden syrische Tänze und jüdische Themen in sinfonischen Bearbeitungen einander gegenübergestellt. Und man kann erstaunt feststellen: So unterschiedlich diese Kulturen mit ihrer Musik auch sind – die melodischen Bausteine sind zuweilen sehr ähnlichen und zeugen von den gemeinsamen Wurzeln aus einer Zeit, als Hebräer und Muslime in der Region des heutigen Syrien zu koexistierten wussten. Die Musik handelt von Menschlichkeit, Hoffnung, Humor und Trost.

Am Ende des Projektes stehen zwei Konzerte:

  • Samstag, 11.04.2026, 18 Uhr, Lutherkirche Radebeul (Konzert im Rahmen von Elblandia 2026)
  • Sonntag, 12.04.2026, 17 Uhr, Leipzig, WERK2, Halle A

Alle Informationen zu Programm und Konzerten

Die Komponistin Ursula Mamlok
Foto: © Simon Pauly

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