Die sächsische Gemeinde im Erzgebirge ist neben bundesweit zwölf weiteren »Landmusikort des Jahres 2026«
Der Deutsche Musikrat und der Bundesmusikverband Chor & Orchester zeichnen insgesamt 13 Gemeinden als Landmusikorte 2026 aus. Die prämierten Kommunen sind geprägt von einem besonders vielfältigen, ehrenamtlich und professionell getragenen, innovativen und kreativen Kulturleben und sind als lokale Leuchtturmprojekte strahlende Vorbilder für das Musikgeschehen in Deutschland.
Neben zehn Förderpreisen wurden drei Bundespreise an Kommunen im ländlichen Raum vergeben:
1. Bundespreis: Stadt Ehrenfriedersdorf (Sachsen)
2. Bundespreis: Gemeinde Reichenwalde (Brandenburg)
3. Bundespreis: Stadt Hirschau (Bayern)
Der erste Platz, die Stadt Ehrenfriedersdorf, überzeugte die Fachjury durch die Verbindung traditioneller erzgebirgischer Musikkultur mit modernen Klangwelten, Nachwuchsförderung und internationalen Impulsen. Besondere Auftrittsorte wie die Naturbühne und das Besucherbergwerk, innovative Formate sowie ein breites Konzertangebot zeugen von einer gelebten musikalischen Identität. Zudem ist in Ehrenfriedersdorf im Jahr 2025 ein Weltrekord gelungen: Die Künstlerin Anett Schuster aus Chemnitz hatte für die Stadt ein knapp 63 Meter langes, geklöppeltes Notenband des Steigerliedes geschaffen. Die zehn Gewinner der Förderpreise sind: Ortsgemeinde Becherbach bei Kirn (Rheinland-Pfalz), Stadt Crivitz (Mecklenburg-Vorpommern), Stadt Eibenstock (Sachsen), Gemeinde Gerstetten (Baden Württemberg), Gemeinde Ilmtal-Weinstraße (Thüringen), Stadt Isselburg (Nordrhein-Westfalen), Gemeinde Lütjens ee (Schleswig-Holstein), Gemeinde Oberthal (Saarland), Gemeinde Scheeßel (Niedersachsen) und die Stadt Bad Sooden-Allendorf (Hessen).
