Das HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST präsentiert vom 11. bis 20. Oktober 2013 Musik des 17. Jahrhunderts
Mit 40 Veranstaltungen in fünf verschiedenen Städten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erweist sich auch 2013 das HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST als das bundesweit ausstrahlende Forum für die Musik des 17. Jahrhunderts. International renommierte Ensembles und zahlreiche namhafte Solisten werden vom 11. bis 20. Oktober 2013 sowie am 8. Oktober, dem 428. Geburtstag von Heinrich Schütz, nach Mitteldeutschland kommen, um an authentischen Orten die Musik des ersten deutschen Komponisten von Weltgeltung und seiner Zeitgenossen zum Klingen zu bringen. Er sei »ein junger, und die Welt zu durchsehen auch begieriger Mensch« gewesen, schrieb der 66-jährige Heinrich Schütz und blickte auf jenen Moment seines Lebens zurück, in dem er sich nach Italien aufmachte, sich ins Offene wagte und in Venedig eine neue faszinierend-fremde Welt entdeckte. Was da im Jahr 1609 für den jungen Mann wie ein großes Abenteuer begann, wurde zum lebenslang prägenden Erlebnis für den späterhin gerühmten Komponisten. Dieser alterslosen Neugier des großen Komponisten – eine Eigenschaft, die ihn wie alle seine bedeutenden Zeitgenossen auszeichnete – nachspürend, steht das HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST in diesem Jahr unter dem Motto »die Welt zu durchsehen«. Hochkarätige Spitzenensembles der historischen Aufführungspraxis, wie der diesjährige »artist in residence«, das Ensemble Sette Voci unter der Leitung des legendären Baritons Peter Kooij, die Rheinische Kantorei und das Instrumentalensemble Das Kleine Konzert mit ihrem Dirigenten Hermann Max sowie Collegium Vocale 1704 und Collegium 1704, die von Václav Luks geleitet werden, vermitteln einen lebendigen Eindruck der Musik des Früh- und Hochbarock an den Orten ihrer Entstehung.
