Hochschulwettbewerb der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen und des Verbandes deutscher Musikschulen
Zum dritten Mal ist der Preis des Hochschulwettbewerbes für Musikpädagogik der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) und des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) verliehen worden.
Der erste Preis wurde geteilt und ging an Nazfar Hadji (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover) für „die dritte Hand und Sonatina Cinetica von André Hajdu“ und an Stephanie Seegers (Hochschule für Musik und Tanz Köln“ für Der Klang der Domstadt. Jeweils einen Förderpreis erhielten Tobias Hamann und Adrian Rusnak (Hochschule für Künste Bremen) für „Klanglandschaft Bremen“ sowie an Simon Stich und Simon Kutzner (Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig) für das „Seminar ‚Erfahrungsorientierte Bandpraxis‘ als Grundlage für ‚Erfahrungsorientierte Bandleitung‘“.
In seiner Laudatio stellte der Bundesvorsitzende des VdM, Prof. Ulrich Rademacher, die besonderen Charakteristika der Arbeiten der ersten Preisträger vor: „Das Hannoveraner Projekt, das eine Klavier-Gruppenunterrichtssituation unter Einbeziehung von Bewegungselementen schafft, hat schon deswegen für die Musikschulen besondere Bedeutung, weil hier eine Gruppenunterrichtssituation künstlerisch und nicht ökonomisch begründet wird.
Ausgezeichnet werden mit dem Preis bereits durchgeführte hervorragende musikpädagogische Projekte von Studierenden der deutschen Musikhochschulen, die sich durch Innovationspotential, Konzept- und Durchführungsqualität sowie ihren Modellcharakter auszeichnen. Profilieren können sich die Projekte durch ein besonderes Thema, die Zielgruppe, einen besonderen Kontext oder einen ungewöhnlichen Prozess. Mit dem Hochschulwettbewerb für Musikpädagogik und dem damit verbundenen Preis bekunden RKM und VdM ihr Engagement für Musikpädagogik und ihren Anspruch auf Exzellenz in der musikalischen Bildung.
Foto: Siegfried Duryn
