49. Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen vom 8. bis 17. Mai 2014 für Klarinette und Trompete
Ganz im Zeichen von Klarinette und Trompete steht der diesjährige Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen, der bereits zum 49. Mal im Frühling in der Stadt der Musikinstrumentenbauer ausgetragen wird. Zum Ende der Anmeldefrist lagen insgesamt 168 Bewerbungen besonders talentierter junger Musiker aus 36 Ländern vor, davon 98 im Fach Klarinette und 70 im Fach Trompete. Bei den Klarinettisten wird eine CD-Vorauswahl über die endgültige Zulassung zum Wettbewerb entscheiden. Das Ergebnis wird Ende Februar veröffentlicht. Vom 8. bis 17. Mai 2014 stellen sich die Teilnehmer der Bewertung durch namhafte Juroren wie Prof. Reiner Wehle (Deutschland), Prof. Hans Christian Bræin (Norwegen), Prof. Eduard Brunner (Schweiz), Prof. Joy Farral (Großbritannien), Prof. Norbert Kaiser (Deutschland), Prof. Hans-Dietrich Klaus (Deutschland) und Prof. Fan Lei (China) im Fach Klarinette sowie Prof. Edward H. Tarr (USA), Herr Rainer Auerbach (Deutschland), Prof. Pierre Dutot (Frankreich), Prof. Wolfgang Guggenberger (Deutschland), Herr Miroslav Kejmar (Tschechische Republik), Prof. Peter Lohse (Deutschland), Prof. Klaus Schuhwerk (Deutschland), Prof. Max Sommerhalder (Schweiz) und Prof. Laura Vukobratović (Serbien) im Fach Trompete. Als Präsident fungiert Prof. Peter Damm.
Neben den vier Wettbewerbsrunden in beiden Fächern, die allen Interessierten offen stehen, können die Besucher abwechslungsreiche Rahmenveranstaltungen erleben. Eröffnet wird der Wettbewerb mit einem Konzert des Sinfonieorchesters Markneukirchen am Freitag, den 9. Mai 2014. Solistin des Abends wird die beim Wettbewerb 2013 mit Standing-Ovation gefeierte Geigerin und 1. Preisträgerin – Irène Duval sein. Sie präsentiert sich mit dem Violinkonzert e-Moll von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Auch das Blasorchester Markneukirchen wird sich traditionell wieder in einem Konzert am Dienstag, den 13. Mai 2014 vorstellen. Aber nicht nur musikalisch werden die Musikinstrumentenbauer der Stadt und ihrer Umgebung zu erleben sein, auch bei Musikinstrumentenausstellung, Werkstattbesuchen oder dem öffentlichen Fachgespräch der Innung des vogtländischen Musikinstrumentenhandwerks wird die rund 350-jährige Handwerkstradition greifbar. Glanzvoller Höhepunkt und Abschluss des Wettbewerbes ist auch 2014 das Preisträgerkonzert mit den Bestplatzierten des Wettbewerbes in den Fächern Klarinette und Trompete am Samstag, dem 17. Mai 2014, 19.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen. Die beiden ersten Preisträger werden sich dann erneut mit dem Klarinettenkonzert A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart sowie dem Concerto a tromba principale E-Dur von Johann Nepomuk Hummel präsentieren.
Der Markneukirchner Musikwettbewerb wird im jährlichen Wechsel zwischen Streich- und Blasinstrumenten (jeweils zwei Instrumente) ausgetragen und dient der Nachwuchsförderung junger Instrumentalisten. Er steht auf hohem künstlerischen Niveau und wird von der Fachwelt als bedeutsames Ereignis angesehen. Vordere Plätze bedeuten fast immer für die Teilnehmer den Sprung in die Internationalität und werden als Gütesiegel gewertet. Die große Resonanz beruht nicht zuletzt auf dem einmaligen Flair, geprägt von besonderem Profil und besonderem Reiz, der Wechselbeziehung zwischen Handwerk und künstlerischem Tun. Es werden immer wieder neue Kontakte geschaffen zwischen denen, die ihr Instrument meisterlich beherrschen und spielen können, und den Markneukirchner Musikinstrumentenbauern, die diese Instrumente mit künstlerischer Fertigkeit meisterhaft bauen. Besonders intensive Begegnungen während des Wettbewerbes sind bei den Ausstellungen und natürlich bei Gesprächen direkt in den zahlreichen Werkstätten der Musikinstrumentenbaumeister möglich.
