Claudio Monteverdi: Marienvesper (Vespro della Beata Vergine)

Monteverdi schrieb seine Marienvesper Monteverdi schrieb seine „Marienvesper“, während er im Dienst des Herzogs Gonzaga von Mantua stand. Dabei gehört das Komponieren geistlicher Musik gar nicht zu den Pflichten dieses Dienstes. Vermutlich nutzte Monteverdi die Marienvesper für seine spätere erfolgreiche Bewerbung auf die prestigeträchtige Stelle des Kapellmeisters am Markusdom in Venedig. Das Werk stellt eine Mischung aus „prima prattica“ und „seconda prattica“ dar und enthält die Überarbeitung einer Instrumental-Toccata aus der Oper „Orpheus“. Die Vesper ist Papst Pius V. gewidmet und wurde gemeinsam mit Monteverdis „Missa in illa tempore“ und mehreren Vespern und Motetten veröffentlicht. Die Vokalbesetzung des Werkes reicht von Sechs- bis hin zur doppelchörigen Zehnstimmigkeit, zu der noch mehrere Instrumente hinzukommen. Für viele ist die Marienvesper die schönste Musik in der Zeit vor Johann Sebastian Bach.

Vespro della Beata Vergine

Marienvesper, SV 206

 

Isabel Schicketanz, Sopran

Heidi Maria Taubert, Sopran

Tobias Mäthger, Tenor

Alexander Bischoff, Tenor

Martin Schicketanz, Bass

Felix Schwandtke, Bass

Kammerchor der Versöhnungskirche

Instrumenta Musica

Leitung: Kantorin Margret Leidenberger

 

Karten an den üblichen Vorverkaufsstellen (z.B. Konzertkasse Schillergalerie, Dresden-Blasewitz; Konzertkasse Florentinum; im Pfarramt Sebastian-Bach-Straße 13 - Tel. 0351 3100041)

 

DVB Linien 4 und 10 bis Pohlandplatz sowie Buslinie 61 bis Pohlandplatz

 

 
31.12.2019
17:00 Uhr

Dresden, Versöhnungskirche
Schandauer Straße 35
01277 Dresden

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Dresden-Blasewitz
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