Kinder & Jugend 06.11.2018 10 Jahre Landesjugendchor Sachsen

In einem Festkonzert mit Werken von Bernstein, Brahms, Martin und Poulenc feiert das Ensemble sein Jubiläum

Samstag, 10. November 2018
20 Uhr Thomaskirche Leipzig
Festkonzert »10 Jahre Landesjugendchor Sachsen«

Frank Martin: Messe für Doppelchor
Johannes Brahms: Fest- und Gedenksprüche, op. 109
Leonard Bernstein: Chichester Psalms
Francis Poulenc: Gloria

Shira Patchornik (Sopran)
Landesjugendchor Sachsen
Jugendsinfonieorchester Leipzig
Ron-Dirk Entleutner (Dirigent)

Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, Restkarten ab 60 Minuten vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

 

Mit der »Messe für Doppelchor (Frank Martin), den Fest- und Gedenksprüchen von Johannes Brahms, Leonard Bernstein »Chichester Psalms« und Francis Poulenc »Gloria« wird der Landesjugendchor Sachsen des Sächsischen Chorverbandes e.V. am kommenden Samstag, 10. November 2018, in der Thomaskirche zu Leipzig sein 10-jähriges Jubiläum feiern.

Im Landesjugendchor Sachsen singen aktuell 55 der besten jungen Chorsängerinnen und -sänger Sachsens. Vor zehn Jahren war der Chor von dem damaligen Jugendreferenten des Sächsischen Chorverbandes und heute national und international bekannten Chorleiter, Sänger, Kirchenmusiker und Dirigenten Marcus Friedrich gegründet worden. Der Landesjugendchor Sachsen nahm unter Friedrichs Leitung und seit 2015 unter der von Ron-Dirk Entleutner eine eindrucksvolle Entwicklung zu einem einzigartigen und unverwechselbaren Klangkörper junger Chormusik und zu einem der besten Chöre in Sachsen. Der Chor repräsentiert zugleich die lebendige sächsische Chorszene über die Grenzen des Freistaates hinaus. Sechs Mal im Jahr trifft sich der Landesjugendchor zu Arbeitsphasen in verschiedenen Regionen des Freistaates. Die jungen Sängerinnen und Sänger reisen zu diesen Treffen aus ihren Heimatchören an. Über die Aufnahme in das Auswahlensemble entscheidet ein Vorsingen, das jederzeit an ausgewählten Musikschulen in ganz Sachsen möglich ist (Anmeldung hier). Das Festkonzert am kommenden Samstag, 10. November 2018, 20 Uhr, in der Thomaskirche verspricht ein eindrucksvolles und emotionales Klangerlebnis zu werden. Der Chor wird zu diesem Konzert verstärkt durch 15 ehemalige Sängerinnen und Sänger. Zugleich wird es für einige ChorsängerInnen das letzte Konzert in ihrer Karriere im Landesjugendchor. Sie werden zum Jahresende den Chor aus beruflichen und Altersgründen verlassen, aber weiterhin dem Chorgesang in ihren Heimatensembles treu bleiben. Die jungen Sängerinnen und Sänger sind übrigens in allen Berufsgruppen tätig und singen aus Passion, Lust und Freude in Chören und Ensembles. Ein wichtiger Partner für chorsinfonische Projekte, wie sie auch zum Festkonzert zu hören sein werden, ist das preisgekrönte Jugendsinfonieorchester der Musikschule Leipzig »Johann Sebastian Bach«. 2015 führten beide Klangkörper das erste Mal gemeinsam Edward Elgars »The Dream of Gerontius« erfolgreich auf. Im Herbst 2016 entstand eine gemeinsame CD mit der europäischen Ersteinspielung zu Samuel Barbers »The Lovers« die im Mai 2017 beim Label Rondeau erschienen ist. Ein wichtiger Höhepunkt der Kooperation war die von der Presse umjubelte Aufführung des »Verdi-Requiems« im November 2017 in der Thomaskirche. Die Aufnahmen dazu wird es zum Jubiläum auf CD geben. Das beide Ensembles nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich sehr gut harmonieren, wird dieses Jubiläumskonzert zeigen: Das Jugendsinfonieorchester, knapp 23 Jahre »älter« als der Jubilar, wird als Gratulant den Landesjugendchor Sachsen musikalisch begleiten.

Allgemeines 01.06.2018 Dreiklang – Mitteldeutscher Kinderchor

Kinder- und Jugendchöre aus Mitteldeutschland proben und singen gemeinsam in Chemnitz

 

Über hundert Kinder und Jugendliche aus Kinderchören Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens werden am kommenden Wochenende in Chemnitz gemeinsam singen. Am Projekt »Dreiklang – Mitteldeutscher Kinderchor«, einem dreitägigen Workshop für Kinder- und Jugendchöre, werden der Kinder- und Jugendchor Eisleben (Sachsen-Anhalt), die ChorisTeens aus Erfurt (Thüringen), der Kinderchor Romain-Rolland-Gymnasium Dresden (Sachsen) und der Chor am Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium Chemnitz teilnehmen.

Die Kinder und Jugendlichen werden vom 1. bis zum 3. Juni gemeinsam proben und ein Programm für das Abschlusskonzert am 3. Juni in der St.-Pauli-Kreuz-Kirche Chemnitz einstudieren. Sie werden in diesem Konzert als einmaliger »Mitteldeutscher Kinder- und Jugendchor« zu hören sein. Die Kinder- und Jugendchöre werden sich dem Publikum zudem einzeln mit Stücken aus dem eigenen Repertoire präsentieren. Das Projekt wird in diesem Jahr musikalisch von Steffen Klaumünzner, Leiter des Zwickauer Schwanenschloss-Kinderchores, geleitet. In den Proben wie im Konzert leiten zudem die Dirigenten und Dirigentinnen der angereisten Chöre einzelne Stücke ihrer Chöre. »In unserem Projekt sollen die jungen Sängerinnen und Sänger erfahren, wie Chormusik im Amateurbereich mit professionellem Arbeiten einher geht«, umreißt Thomas Lohse, Geschäftsführer des Sächsischen Chorverbandes e.V., das mitteldeutsche Dreiländer-Chorprojekt. Den Kinder- und Jugendchören sowie ihren Chorleitern werden moderne Formen der Probenarbeit und des Chordirigierens vermittelt. »Dazu erleben sie das Chorsingen in der Gemeinschaft, trainieren ihre eigene Singstimme und lernen nicht zuletzt in einer lockeren und fröhlichen Atmosphäre gemeinsam.« Bereits im Vorfeld des Projektes »Dreiklang – Mitteldeutscher Kinderchor« haben die Chorleiter der beteiligten Chöre und die künstlerische Leitung des Projektes das künstlerische Programm besprochen. So konnten die Chöre die Stücke mit Blick auf das Projekt-Wochenende vorbereiten. »Innerhalb des Projektes wird den Kindern und Jugendlichen ein altersgerechter Zugang zu klassischer wie zu moderner Chormusik vermittelt.« Es gehe dabei weniger um Spitzenleistungen, sondern um die Freude am Chorgesang, so Thomas Lohse. »Diese Freude unserer jungen Chorsängerinnen und Chorsänger verbreitet sich schnell bei unseren Abschlusskonzerten unter dem Publikum.«

Der Sächsische Chorverband e.V. richtet zum dritten Mal das Dreiländerprojekt aus. 2010 haben die drei mitteldeutschen Chorverbände erstmals Kinder- und Jugendchöre zu dem gemeinsamen Chorprojekt eingeladen. Inzwischen ist das Projekt zu einer Plattform des jährlichen Erfahrungsaustauschs zur Kinder- und Jugendchorarbeit geworden. Im Wechsel richten der Sächsische Chorverband, der Chorverband Sachsen-Anhalt und der Thüringer Sängerbund das Projekt in ihren Bundesländern aus. Die Künstlerische Leitung übernehmen jeweils erfahrene Dozenten, die selbst Kinder- und Jugendchöre leiten. Die Chöre werden von den jeweiligen Landesverbänden zu dem Projektwochenende eingeladen und delegiert. Zusätzlich laden die Organisatoren einen Chor der jeweils gastgebenden Stadt zu dem Workshop ein.

Zu ihrem Abschlusskonzert laden die vier Kinderchöre am 3. Juni um 14.30 Uhr in die St.-Pauli-Kreuz-Kirche Chemnitz ein. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Kinder & Jugend 11.05.2018 Der Gesang der Nachtigall

Daniel Hope spielt Preisträgerstück der zwölfjährigen Dresdnerin Hannah Katterfeld

 

Die zwölfjährige Dresdnerin Hannah Katterfeld hat mit ihrem Geigenstück »Der Gesang der Nachtigall« beim Kompositionswettbewerb der Philharmonie Essen gewonnen. Kein Geringerer als der renommierte Violin-Virtuose Daniel Hope, aktueller Residenzkünstler des Orchesters, wird ihre im März 2018 entstandene Komposition im Rahmen des »Geigengipfels« am Sonntag, 13. Mai im Alfred-Krupp-Saal der Philharmonie Essen uraufführen. Hannah ist Schülerin des Dresdner Hans-Erlwein-Gymnasiums, spielt Tenorhorn im Posaunenchor der Gemeinde Gruna-Seidnitz und erhält seit vier Jahren Kompositionsunterricht in der Komponistenklasse Dresden (Leitung: Silke Fraikin).

Die Philharmonie Essen hatte junge Musikerinnen und Musiker dazu eingeladen, kurze Solostücke für Geige zu komponieren. Wie die Veranstalter mitteilten, konnte sich Daniel Hope nicht für eine Preisträgerkomposition entscheiden und wird daher am Sonntag die Wettbewerbsstücke zweier Gewinnerinnen präsentieren. Neben »Der Gesang der Nachtigall« von Hannah Katterfeld erklingt auch »Thriller of Love« der zehnjährigen Nelly Josten.

»Musik ist Kommunikation«, so Hope, und die sei wie Offenheit und Austausch das Wichtigste überhaupt. Bereits im Alter von drei Jahren entdeckte Hope die Geige für sich. Für ihn, den Grenzgänger und Wanderer zwischen den musikalischen Welten, der sich im Reich der Worte fast genauso wohl fühlt wie in dem der Töne, sind Konzerte für und mit Kindern das Allerschönste – heißt es in der Konzertankündigung. Bei dem von der Philharmonie Essen in Kooperation mit der Folkwang Musikschule Essen veranstalteten »Geigengipfel« nimmt er gleich 100 junge Musiker mit auf seine Reise durch die »Welt der Violine«. Auf dem Programm stehen Musik und Arrangements von Aleksey Igudesman.

In der Komponistenklasse Dresden lernen Kinder und Jugendliche, eigene musikalische Ideen in die Tat umzusetzen. Unter Anleitung der Komponisten Silke Fraikin und Johannes Korndörfer treffen sich junge Musik-Erfinder aus Dresden und dem sächsischen Raum zu regelmäßigem Kompositionsunterricht, Workshops und Ferienkursen und haben die Gelegenheit, ihre Werke im Rahmen professioneller Uraufführungskonzerte zu erleben. Die Komponistenklasse Dresden wurde 2015 mit dem Sächsischen Initiativpreis für Kunst und Kultur der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ausgezeichnet.

Kinder & Jugend 11.04.2018 100 Mozartkinder ...

... konnte die Sächsische Mozart-Gesellschaft innerhalb von zehn Jahren in ihrer musikalischen Entwicklung zu begleiten

 

Die Zeit verging wie im Fluge und die Sächsischen Mozart-Gesellschaft hat es geschafft, innerhalb von 10 Jahren über 100 Mozartkinder in ihrer musikalischen Entwicklung zu begleiten.

Die Idee von Franz Wagner-Streuber, so viele Kinder mit der Genialität Mozarts anzustecken, deren individuelle Fähigkeiten zu entwickeln, ihre Stärken zu fördern und in ein musikalisches Ensemble einzubinden, füllte sich innerhalb der vergangenen zehn Jahre immer mehr mit Leben. Wir blicken auf viele wunderbare gemeinsame Erlebnisse zurück und halten Ausschau in das kommende Jubiläumsjahr und darüber hinaus in eine Zukunft mit weiterhin viel Musik, Freude und Energie. Dieses Jubiläum gibt Anlass mit allen zu feiern, die das Projekt 100Mozartkinder in den vergangenen 10 Jahren mit ihrer Zuwendung ideeller und finanzieller Art begleitet haben. Vor allem in Chemnitz und Umgebung, aber auch in ganz Sachsen und über die Landesgrenzen hinaus, bis hin nach Tschechien, Österreich und Italien, haben die Mozartkinder bei ihren Konzerten die Sächsische Mozart-Gesellschaft e. V. mit bunten Klängen vertreten und den quirligen Geist Mozarts versprüht, was stets Aufmerksamkeit und Interesse erweckte und von Zuhörern mit viel Beifall und Erstaunen aufgenommen wurde.

Viele der damals vor zehn Jahren aufgenommenen Mozartkinder sind nun schon in ihrem Beruf angekommen, einige studieren sogar Musik. Und auch wenn sich mancher Lebensweg bereits von Chemnitz entfernt hat, halten viele nach wie vor Kontakt zum Ensemble 100Mozartkinder. Über 100 junge Menschen haben eine Menge an Eindrücken, Inspirationen und Erfahrungen für ihr Leben aus diesem Projekt mitgenommen und werden diese in die Zukunft und Gesellschaft tragen.
Mit allen Freunden und Unterstützern möchten wir zum 10jährigen Jubiläum der Mozartkinder mindestens zehn Höhepunkte erleben:

  • 4 Jubiläumskonzerte
  • Workshop mit der Band Uwaga!
  • Konzerteise nach Italien
  • Besuch der »Zauberflöte« in der Semperoper Dresden
  • eigenes Stück für die Mozartkinder komponieren lassen
  • eigenes Liederbuch der Mozartkinder erstellen
  • eigenes Logo entwickeln lassen

Unter dem Motto »Viele schaffen mehr« haben wir für dieses Vorhaben gemeinsam mit der Volksbank Chemnitz, die jede erfolgte Spende nochmal mit 25% bezuschusst, das Crowdfunding-Projekt »10 Jahre Ensemble 100Mozartkinder« gestartet. Seit Mitte Dezember 2017 besteht die Möglichkeit unter www.volksbank-chemnitz.viele-schaffen-mehr.de/mokis10 zu spenden. Bis zum Eröffnungskonzert des Sächsischen Mozartfestes am 4. Mai 2018 wollen wir die Spendensumme von mindestens 20.000 Euro erreicht haben. Das schaffen wir nicht alleine. Bitte helfen Sie kräftig mit und unterstützen Sie unser Jubiläumsvorhaben!

Den Auftakt zu mehreren grenzüberschreitenden Konzerten im Festjahr bildet eine Matinee in der Chemnitzer Oper am Samstag, 14. April um 11 Uhr, die zugleich als Einstimmung auf das Sächsischen Mozartfestes erklingt. Das Streichorchester Ponticello, zu dem die Mozartkinder seit vielen Jahren freundschaftliche Beziehungen pflegen, besteht an der Jugendkunstschule ZUŠ Chomutov bereits seit 20 Jahren. Was liegt näher, als Freundschaft und Jubiläen gemeinsam zu feiern? Die Matinee ist eine Veranstaltung im Rahmen der Feierlichkeiten 875 Jahre Stadt Chemnitz.

Kinder & Jugend 28.03.2018 Bläser kommen nach Meißen

Die Stadt an der Elbe ist Gastgeber für das 17. Sächsische Kinder- und Nachwuchsorchestertreffen

 

Die Stadt Meissen freut sich, Gastgeber für das 17. Sächsische Kinder- und Nachwuchsorchestertreffen des Sächsischen Blasmusikverbandes am 5. Mai 2018 mit 350 jungen Musikerinnen und Musiker zu sein.

Für das diesjährige Treffen haben sich aktuell 14 Orchester angemeldet, darunter auch Gäste aus Thüringen. Auf fünf Bühnen im Stadtzentrum werden die Programme der Orchester zu erleben sein, bis 16 Uhr auf dem Hauptmarkt mit dem großen Abschlusskonzert aller Teilnehmenden der Höhepunkt des Musikfestes zu erleben ist. Der Kinder- und Nachwuchsorchestertreff wurde ins Leben gerufen, um den jungen Musizierenden eine Plattform zum Zeigen ihrer herausragenden Leistungen zu geben. Die jungen Orchestermitglieder aus den verschiedenen Regionen Sachsens lernen einander kennen, besuchen sich gegenseitig bei ihren Auftritten und musizieren beim gemeinsamen Abschlusskonzert aller Teilnehmer miteinander. Feste wie dieses verbinden die Musizierenden, ihre Gäste und die Gastgeber über die Konzerte hinaus.

Kinder & Jugend 19.03.2018 Neues Dozententeam an der SBMV-Akademie für die Jugendleiterausbildung

Seminare des Sächsischen Blasmusikverbandes zum Erwerb und zur Verlängerung der Jugendleitercard (JuLeiCa)

 

Vom 2. bis 4. März 2018 fand in der Landesmusikakademie Sachsen das Aufbauseminar des Sächsischen Blasmusikverbandes zur Verlängerung der Jugendleitercard (JuLeiCa) für insgesamt 9 Teilnehmer sowie der erste Teil des Grundseminars zum Erwerb der JuLeiCa mit 13 Teilnehmern statt.

Warum erwerben die Jugendleiterinnen und Jugendleiter ihre Qualifikation an der SBMV-Akademie? Verschiedene Aspekte sprechen dafür – so gute Seminar-Rahmenbedingungen. Als Seminarort kooperiert die SBMV-Akademie mit der Landesmusikakademie Sachsen. Für Teilnehmende und Dozenten sind dort ausgezeichnete Arbeitsbedingungen gegeben. Letztlich entscheidend sind für die Teilnehmenden das zu erwerbende Wissen und die praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit Kindern und Jugendlichen in den Musikvereinen. Diese praxisorientierte Ausrichtung liegt der Seminargestaltung zu Grunde, die in die Wissensvermittlung in allen Themenbereichen einfließt. Garant dafür ist das Dozententeam.

In diesem Jahr trat ein neues Dozententeam an:

  • Sarah Nehring, Pädagogische Fachkraft in der Schule, Trainerin in der Jugend(verbands)arbeit, Nachwuchsbeauftragte im Orchester Holzhausen e.V. und ehrenamtlich in der Jugendhilfe tätig
  • Jonas Ernecke, Musikwissenschaftler, Trainer in der Jugend(verbands)arbeit, Dirigent Oederaner Blasmusikanten e.V.
  • Sascha Mühleisen, Fachgebietsleiter Ausbildung der Jugendfeuerwehr Sachsen, Themenkomplex Recht

Unter Leitung von Marion Frank, Bildungsreferentin des SBMV e.V. und Mitwirkung von Gaston Saborowski, der die Seminarübergabe begleitet hat, fanden die Seminare statt. »Die Übergabe hat gepasst«, war eine Teilnehmeräußerung aus dem Aufbauseminar: »Anne und Gaston haben uns viel beigebracht, mit euch, Sarah, Jonas und Sascha, gehen die Aufbauseminare toll weiter, wir lernen stets neues!«

Warum ist an der SBMV-Akademie ein eigener überfachlicher Bildungsbereich mit einem Bildungsschwerpunkt Jugendarbeit seit 2016 aktiv? Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in unseren Musikvereinen basiert auf den gleichen gesetzlichen Vorschriften wie zum Beispiel in Sport- und Theatervereinen, Literaturzirkeln oder Arbeitsgemeinschaften junger Wissenschaftler. Qualifizierte Fachkräfte sind einzusetzen, in Seminaren erwerben sie die Jugendleitercard (JuLeiCa). Nach bundesweit einheitlichen Standards erfolgt die Ausbildung, mit der JuLeiCa erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen deutschlandweit anerkannten Qualifikations- und Legitimationsnachweis für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Nach dem Grundseminar (im Allgemeinen umfasst es 48 Bildungseinheiten an zwei Wochenenden) ist aller drei Jahre ein Wochenend-Aufbauseminar zur Verlängerung der JuLeiCa zu besuchen.

Die Themenbereiche reichen von psychologischen und pädagogischen Grundlagen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, wie Motivation, Gruppenpädagogik, Konfliktmanagement und Organisation über Fragen zu Kindeswohlgefährdung, Jugendschutz und Aufsichtspflicht bis hin zu Demokratiebildung und Erste Hilfe. Die JuLeiCa-Seminare an der SBMV-Akademie werden in Trägerschaft der Bläserjugend Sachsen im SBMV durchgeführt; die Jugendleitercard wird nach erfolgreicher Seminarteilnahme vom Bundesjugendring ausgestellt.

Silke Schulze

Kinder & Jugend 30.01.2018 Kinder jazzen für Kinder

Anfang März erobern junge jazzbegeisterte Musiker Bühne und Publikum in Leipzig

 

Anfang März ist es wieder soweit! Vom 2. bis 4. März erobern junge jazzbegeisterte Musiker die große Bühne im MDR-Orchestersaal auf dem Leipziger Augustusplatz. Zum nun mehr 9. Mal organisiert der Verein »Kids Jazz L.E.« das internationale Kinderjazzfestival in Leipzig. Zum Warmwerden gibt es aber bereits vor der offiziellen Festival-Eröffnung am 1. März ein Konzert in der neu eröffneten Leipziger Universitätskirche. Zu hören sein werden ab 19 Uhr das Fanfaren Orchester Niamiga aus Weißrussland sowie das Sinfonische Blasorchester der Musikschule Johann Sebastian Bach aus Leipzig. Offiziell geht es dann am 2. März im MDR-Orchestersaal mit dem MDR-Kinderchor los. Darüber hinaus wird auch eine Band aus Kiew (Ukraine) auf der Bühne stehen. Das Streicher-Jazzorchester »Chili Strings« reist für das Festival aus der Nähe von München an. Bereits 2015 haben die etwa 15 Streicher mit Titeln wie »Puttin’ On the Ritz« beim Publikum tosenden Applaus geerntet. Ein Grund, sie wieder einzuladen! Auch der Leipziger Nachwuchsjazz ist beim Festival vertreten und wird beweisen, wie beliebt die Stilrichtung Jazz bei Kindern und Jugendlichen ist.

Von Profis lernen: die Workshops Neben den Konzerten im MDR-Orchestersaal sind die Band-Workshops für alle Festival-Teilnehmer das Highlight. Hier lernen sie andere Musiker kennen die sich als Band, Duett oder Solist angemeldet haben. Die Workshops finden am 3. und 4. März ab 10 Uhr in der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« statt. Die Festival-Teilnehmer werden hier in kleineren Bands von erfahrenen Dozenten und Profi Musikern unterrichtet. Zum Abschluss des Festivals treten am Ende des Wochenendes alle Workshop-Bands auf der großen MDR-Orchesterbühne auf. Hier können die Kinderund Jugendlichen Eltern und Freunden zeigen, was sie in den zwei Tagen erarbeitet und gelernt haben. Für viele Teilnehmer ist es das erste Zusammenspiel in einer Band, das Lust auf mehr Musik macht!

Kinder & Jugend 26.06.2017 Fleißige »LandStreicher« sind wieder unterwegs

Seit dieser Woche sind die »LandStreicher«, ein Nachwuchsstreichorchester des Sächsischen Musikrates, wieder unterwegs. Die Ergebnisse der Proben lassen sich knapp zwei Wochen später in zwei Konzerten, am 6. Juli in der Inselkirche Hermannswerder in Potsdam und am 7. Juli in der St. Pauli Theaterruine in Dresden, bestaunen.

 

Schon seit 2001 organisiert der Sächsische Musikrat e.V. das Orchester, aber kein Jahr ist wie das andere bei den LandStreichern. Die 10 bis 14-Jährigen bewerben sich in einem Probespiel jedes Jahr aufs Neue, so ändert sich die 40-köpfige Besetzung von Jahr zu Jahr. In der zweiwöchigen Probephase, die jedes Jahr zu Beginn der Sommerferien stattfindet, sammeln die jungen Talente erste Einblicke in die Orchesterarbeit und erlangen Erfahrungen in professionellen Vorgehensweisen. Täglich widmen sie sich fünf (und manchmal auch mehr) Stunden dem Musizieren und erarbeiten ein Programm, das am Ende der Probephase in zwei Konzerten zu hören ist. Doch nicht nur die Realisierung der Konzerte, auch das soziale Miteinander und der Entstehungsprozess stehen ganz zentral im Fokus. Denn nur mit einer gehörigen Portion Teamwork und Kooperation ist eine solche Leistung erst möglich.

Durch das eingespielte Dozententeam und den langjährigen künstlerischen Leiter Wolfgang Behrend, mit dem das Orchester schon seit 2005 zusammenarbeitet, ist eine kontinuierliche Entwicklung möglich. Die jährlich wechselnden Standorte der Probenphasen bringen auf der anderen Seite jedes Jahr frischen Wind und neue Impulse in den Prozess. Dieses Jahr findet die Probenzeit auf Schloss Trebnitz in Brandenburg statt.

Auf dem diesjährigen Programm stehen bekannte Namen wie Antonio Vivaldi und Antonín Dvořák, aber auch Georg Matthias Monn, Witold Lutosławski und John Rutter sind mit beeindruckenden Kompositionen vertreten. Das Cellokonzert von Antonio Vivaldi wird von Friederike Kollmar (15) gespielt, selbst eine ehemalige LandStreicherin.

Programm
Georg Matthias Monn: Sinfonia G-Dur
Antonio Vivaldi: Konzert für Violoncello, Streichorchester und B.c. a-Moll RV 422
Antonín Dvořák: Zwei Walzer op. 54
Witold Lutosławski: Fünf Volksmelodien
John Rutter: Suite für Streichorchester

Konzerte
Do, 06.07.2017 | 19 Uhr
Potsdam, Inselkirche Hermannswerder

Fr, 07.07.2017 | 19:30 Uhr
Dresden, St. Pauli Theaterruine

Solistin: Friederike Kollmar, Violoncello

Leitung: Wolfgang Behrend

Kinder & Jugend 21.06.2017 … and the SchulchorPatenschaft 2017/18 goes to: Jugendchor des Romain-Rolland-Gymnasiums Dresden

Für die SchulchorPatenschaft des Dresdner Kammerchores in der kommenden Saison wurde der Jugendchor des Romain-Rolland-Gymnasiums ausgewählt.

 

Mehrere Monate dürfen die Jugendlichen die Profis begleiten, werden von MentorInnen mit Einzelstimmbildung individuell gefördert, erleben gemeinsame Probenarbeit und besuchen Konzerte. Herzstück ist die Mitgestaltung des Pogrom-Gedenkkonzertes am 10. November 2017 in der Dresdner Annenkirche.

Musikvermittlung: Eine Herzensangelegenheit: »In der jungen Generation die Begeisterung für klassische Musik zu wecken – eine Begeisterung, die hoffentlich ein Leben lang anhält – diese Aufgabe ist für mich und den Dresdner Kammerchor eine Herzensangelegenheit«, sagt Chefdirigent Hans-Christoph Rademann. »Wir freuen uns sehr, dass unsere SchulchorPatenschaft nun in die fünfte Runde geht: in einer neuen, vertieften Form, die sich auf die ganze Konzertsaison erstreckt«, so Agnes Böhm, Geschäftsführerin des Kammerchores. »Regelmäßig werden die beiden Chöre einander begegnen und miteinander singen. Die Jugendlichen sollen hier nicht nur stimmlich gefördert werden, sondern vor allem auch Neues kennenlernen und Neues ausprobieren, Offenheit erleben und selbst kreativ werden – zum Beispiel beim Gestalteten von Konzerteinführungen oder in einem Workshop im Rahmen unserer Chorwerkstatt für Neue Musik ›CoroTopia‹ im April 2018.« Erfolgsrezept in der Education-Arbeit: Seit 2013 schreibt der Dresdner Kammerchor SchulchorPatenschaften aus, um die sich alle interessierten Schulen bewerben können. In den vergangenen Jahren wurden der Jugendchor der Evangelischen Schulgemeinschaft Annaberg-Buchholz, der Chor des Vitzthum-Gymnasiums Dresden, der Chor der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg und der Schulchor des Carl-von-Bach-Gymnasiums Stollberg/Erzgebirge mit einer Patenschaft gefördert.

Die SchulchorPatenschaft mit dem Jugendchor des RoRo-Gymnasiums Dresden (Leitung: Katja Schöne) beginnt mit dem Saisonstart im September 2017.

Jugendjazzorchester 08.02.2017 Jazzwelten – Big-Band-History meets European Footprints

Dem Sächsischen Musikrat gelang es erneut, den Jazzpianisten Milan Svoboda für ein Projekt im Februar 2017 zu gewinnen.

 

Zusammen mit dem tschechischen Nachwuchsmusikern und Mitgliedern des Jugend-Jazzorchester Sachsen wird der Professor für Komposition und Jazzharmonie am Konservatorium in Prag ein besonderes Programm erarbeiten: Modernen Kompositionen amerikanischer Jazzmusiker wie Thad Jones, Buddy Rich, Bob Mintzer, Gordon Goodwin, Maria Schneider stellt er eigene Werke gegenüber. Hier Jazz der neuen Welt - in den USA entstanden, dort Jazz aus der alten Welt – von Milan Svoboda, dem Europäer aus Tschechien, der es geschafft hat, seinen eigenen, unverwechselbaren Stil zu entwickeln. Zwei Pole, die gegenübergestellt werden? Die sich mischen und doch harmonieren? Man darf sehr gespannt sein! Milan Svoboda studierte an der Orgelklasse des Prager Konservatoriums, Musikwissenschaften an der Karls-Universität in Prag und Komposition an der Prager Akademie für Musik sowie dem Berklee College für Musik in Boston, USA. 1974 gründete er sein erstes Jazzorchester, die Prager Big Band, die sich einen Namen in der Geschichte des tschechischen und europäischen Jazz machte. Als Dirigent und Arrangeur leitete Svoboda später die gemischte Tschechisch/Polnische Big Band, die mit den besten Solisten aus beiden Ländern besetzt war. Zur Zeit dirigiert er wieder ein kreatives Jazzorchester, die Prager Big Band und sein eigenes Milan Svoboda Quartett.

Konzerte
16.02.2017, 20.00 Uhr Windmühle Seifhennersdorf
17.02.2017, 20.30 Uhr Jazzclub Telegraph, Leipzig
18.02.2017, 20.00 Uhr Jazzclub Tonne Dresden
19.02.2017, 21.30 Uhr Jazzclub Reduta Prag

Der Jazzworkshop im Februar 2017 ist Bestandteil des Netzwerkes Kulturelle Bildung und Sprache. Das Netzwerk wird gefördert aus Mitteln des Kooperationsprogramms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik 2014-2020.

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