Allgemeines 05.09.2018 Stellenausschreibung

Für die Landesmusikakademie Sachsen wird ein neuer Projektleiter gesucht

 

Stellenausschreibung
Projektleiter Landesmusikakademie Sachsen (m/w/d), E 11 TV-L (Vollzeit)
Besetzung zum 1. Januar 2019

Der Sächsische Musikrat e.V. ist Träger der Landesmusikakademie Sachsen im Schloss Colditz. Sie dient Musikern und Gästen aus ganz Deutschland und Europa als Proben- und Tagungshaus sowie Veranstaltungs- und Weiterbildungszentrum. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt auf der Organisation des Akademiebetriebs und des Betriebs der Räume, der Fortentwicklung eines eigenen Kursangebotes sowie der Koordination der Zusammenarbeit mit der Europa-Jugendherberge Schloss Colditz. Der Projektleiter ist Teil eines Teams von acht Mitarbeitern des Sächsischen Musikrates in den Betriebsstätten Colditz und Dresden.

Voraussetzungen für diese Tätigkeit sind ein abgeschlossenes Studium. Berufspraxis und Interesse an Aufgaben im Kulturmanagement werden erwartet. Organisatorische Erfahrung und Aufgeschlossenheit für betriebliche Arbeitsabläufe sind ebenso erforderlich wie Kommunikations- und Teamfähigkeit, Verlässlichkeit und Belastbarkeit. Bereitschaft zu Mobilität und flexibler Zeiteinteilung (auch an Abendstunden und an Wochenenden) sind unverzichtbar. Arbeitsort ist Colditz.

Bewerbungen sind bis zum 12.10.2018 an den Sächsischen Musikrat, Glashütter Str. 101a, 01277 Dresden oder bevorzugt per E-Mail in einer Datei an Torsten Tannenberg zu richten. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.

Allgemeines 27.08.2018 Man(n) singt im Chor!

Mit dem Männerchor-Projekt »Man(n) singt im Chor!« stimmt der Sächsische Chorverband e.V. auf das »Deutsche Chorfest« 2020 in Leipzig ein.

 

Sachsens Männer sollen mit der Initiative zum Chorsingen animiert werden. »Wir suchen Männer, die gern singen (möchten), und Sänger aller Altersstufen, mit Vorkenntnissen im Chorgesang und ohne diese für einen Projekt-Männerchor. Dieser soll seinen großen Auftritt beim Deutschen Chorfest in Leipzig haben. Wir haben eine lange Tradition des Männerchorgesangs in Sachsen. Diese möchten wir erlebbar machen und natürlich weiterführen«, erläutert Andreas Hauffe, Vizepräsident des Sächsischen Chorverbandes e.V., das Projekt. Der Projektchor »Man(n) singt im Chor!« wird sich jährlich mehrmals für etwa vier Stunden jeweils an einem Wochenende in Dresden treffen. »Um in unserem Projektchor mitzusingen, müssen sich die sangesfreudigen Männer weder an einen Verein binden noch wöchentliche Proben einplanen«, so Andreas Hauffe. »Wir sprechen insbesondere Sänger an, die bislang überhaupt noch nicht in einem Chor gesungen haben und ebenso jene, die gemischten Chören angehören und schon immer mal in einem Männerchor mitsingen wollten. Natürlich freuen wir uns auch über Sänger mit Erfahrungen im Männerchor.«

Leiten wird das Männerchor-Projekt Matthias Hieke, der im ostsächsischen Raum über viele Jahre Männerchöre auf die Bühnen führte. Er wird gemeinsam mit den Sängern geeignete Stücke aus der vielfältigen Männerchorliteratur einstudieren und den Chor künstlerisch betreuen. Geprobt wird im Gymnasium Bürgerwiese in Dresden. Dieses ist auch zu Fuß vom Dresdner Hauptbahnhof bestens erreichbar. Je nach Sängeranzahl und Interesse der Sänger sind Auftritte des Projektchores bereits beim Weihnachtssingen in der Kreuzkirche Dresden 2018 und beim Sächsischen Chorfest 2019 geplant. Auch Wochenendausflüge zu Chorfesten in anderen Bundesländern sind denkbar, aber kein Muss. Der Sächsische Chorverband hofft mit seinem Projekt, neue Interessenten für den Männerchorgesang in Sachsen zu gewinnen und damit diese jahrhundertealte Tradition als wichtigen Bestandteil der Gesangskultur im Freistaat fortzuführen. Zugleich soll die aktive Männerchorszene in Sachsen und die Arbeit der existierenden Männerchöre damit ergänzt und weiter unterstützt werden. »Wir wollen zeigen, das singende Männer modern, musikalisch, unterhaltsam und kein Auslaufmodell sind«, ruft Andreas Hauffe die sächsischen Männer auf: »Kommt Männer, lasst Eure Stimmen erklingen!« Erstmals wird der Projektchor am 29. September von 14 bis 18 Uhr im Gymnasium Bürgerwiese Dresden proben.

Interessenten können sich unter www.oscvev.de/mann-singt.html anmelden.

Allgemeines 09.08.2018 Argentinische Nacht mit Festival-Eis

In wenigen Tagen beginnt das 26. Moritzburg Festival, das vom 11. bis 26. August 2018 stattfindet.

 

Der 26. Jahrgang steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien. Sie wird eines der beliebtesten Konzertformate – das Gala-Dinner auf Schloss Proschwitz – besuchen, bei dem dieses Jahr der thematische Schwerpunkt auf Südamerika liegt. Bei der »Argentinischen Nacht« am 17. August werden demnach insbesondere Werke von Astor Piazolla gespielt.

Mathieu Dufour, Solo-Flötist der Berliner Philharmoniker, musste seine Teilnahme am 26. Moritzburg Festival leider absagen. An seiner Stelle wird nun Marina Piccinini spielen, die schon beim ersten Festival 1993 zu Gast war. Beim Festivalauftakt am 11. August um 19:30 Uhr in der Gläsernen Manufaktur in Dresden stehen neben Mozarts Concerto für Flöte & Harfe KV 299 Werke von Mendelssohn und Schubert auf dem Programm.

Konzertmeisterin des Festival Orchesters war 2017 Abigél Králik, die kurzfristig beim 25. Moritzburg Festival für die erkrankte Arabella Steinbacher einsprang. »Mit makelloser Intonation und mitreißender Leidenschaft« (SäZ) begeisterte sie Publikum und Presse gleichermaßen. Daraufhin wurde sie dieses Jahr als Solistin eingeladen. Die 20-jährige Geigerin amerikanisch-ungarischer Abstammung hat das Talent und den Ehrgeiz in die Fusßstapfen von ihren Vorgängern Noah Bendix-Balgley und Nikki Chooi zu treten. Der international erfolgreichen Karriere dieser beiden Geiger ging ebenfalls die Position des Konzertmeisters beim Moritzburg Festival Orchester voraus. Abigél Králik spielt bei den Konzerten vom 21. – 25. August.

Bei der »Orchesterwerkstatt« am 9. August, dem Proschwitzer Musik-Picknick am 12. August und bei allen Kirchenkonzerten dürfen sich die Festivalbesucher auf eine besondere Erfrischung freuen. Kreiert wurde die Festival Eissorte Joghurt-Granatapfel von der Dresdner Traditionsmanufaktur Neumanns Eis. Das Eis wird bereits ab heute in Neumanns Tiki Eisbar sowie beim Tiki im Kunsthof (Dresden) und in Neumanns Eisterrasse am Moritzburger Schlossparkplatz verkauft.

www.moritzburgfestival.de

Allgemeines 09.08.2018 »Fish and Chips«

Die 42. Leipziger Jazztage reichen vom 11. bis 20. Oktober 2018 »Fish and Chips«

 

Das Festival bringt an zehn Tagen und zehn Spielorten weit über 100 internationale MusikerInnen zusammen auf die Bühne, die sich nicht nur dem musikalischen Erbe Großbritanniens, sondern auch seiner jungen, vielversprechenden Jazzszene widmen. Neben Stars wie Dave Holland, Norma Winstone und Joshua Redman präsentieren die Jazztage auch einzigartige Festivalprojekte und Auftragskompositionen, die ausschließlich in Leipzig zu erleben sein werden: So trifft Matthew Herbert’s Brexit Bigband im Schauspielhaus auf das Vocalconsort Leipzig und MusikerInnen der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Der Berliner Schlagzeuger Max Andrzejewski spielt mit seiner Band HÜTTE im Westbad die Auftragskomposition »The Music of Robert Wyatt« – Wyatt selbst, der legendäre Musiker der Band Soft Machine, kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr selbst spielen, unterstützt das Projekt aber. Die Konzertreihe »Across the English Channel« bringt britische und deutsche MusikerInnen in exklusiven Konzerten zusammen: Leipzigs internationaler Jazz-Star Michael Wollny spielt dabei mit Leafcutter John und Alex Nowitz die »Goldberg-Tangenten«, Lucia Cadotsch trifft auf das Londoner Duo Tricko, die junge Hamburger Saxophonistin Anna-Lena Schnabel auf Florian Weber, James Banner und James Maddren sowie der ostdeutsche Jimi Hendrix Helmut »Joe« Sachse auf die englische Sängerin Maggie Nicols. Christian Kögel hingegen widmet sich mit seiner Band der Musik von Queen.

»Fish and Chips« verspricht nicht nur ein künstlerisch reizvolles Festival, sondern es ist auch Ausdruck dessen, was wir seit wenigen Jahren im Jazz beobachten: Insbesondere junge MusikerInnen beziehen zunehmend politisch Stellung, initiieren internationale Projekte und Solidaritätskonzerte: Jazz wird wieder heterogener und er wird gesellschaftlich ambitionierter, er spiegelt wieder verstärkt den Zeitgeist. In diesem Sinne verstehen wir »Fish and Chips« auch als ein kreatives Beschwören der europäischen Idee.

www.jazzclub-leipzig.de

Allgemeines 08.08.2018 Hornwerkstatt und Kammermusik-Workshop

Instrumentalkurse mit Bühnenpräsenzcoaching an der Deutschen Bläserakademie

 

Vom 14. bis 16. September 2018 finden an der Deutschen Bläserakademie in Bad Lausick eine Hornwerkstatt und ein Kammermusik-Workshop statt. Beide Kurse laufen parallel und bieten neben dem Instrumentalunterricht mit den Profimusikern der Sächsischen Bläserphilharmonie ein Bühnenpräsenzcoaching mit Dorothea Gädeke vom Freiburger Institut für Musikermedizin an. Dabei erhalten die Teilnehmenden ein Coaching zum Thema Auftritt, Körperhaltung und -spannung und Umgang mit Lampenfieber. Die Dozentin wird die Musiker bei den Proben begleiten, gibt individuelle Tipps und steht auch für Einzelgespräche zur Verfügung.

In der Kammermusik-Akademie werden, abgestimmt auf die individuellen Vorkenntnisse der Teilnehmenden, Standardwerke der Holzbläserkammermusik erarbeitet. Gern können auch eigene Werkvorschläge zur gezielten Vorbereitung auf einen Wettbewerb, eine Prüfung oder ein Konzert eingereicht werden. Angesprochen sind fortgeschrittene Musiker an Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott, die ihre kammermusikalischen Fähigkeiten erweitern möchten. Auch bestehende Ensembles vom Trio bis zum Oktett und darüber hinaus sind herzlich willkommen.

Die Hornwerkstatt findet in diesem Jahr bereits zum siebenten Mal statt und richtet sich an fortgeschrittene Musiker aus dem Amateurbereich, aber auch Musikstudierende, die sich Praxistipps von Profimusikern wünschen. In kleinen Gruppen bzw. im Einzelunterricht wird Ensembleliteratur in unterschiedlichen Besetzungen und aus verschiedenen Epochen erarbeitet.In einem gemeinsamen öffentlichen Abschlusskonzert mit dem Dozententeam kann jeder Teilnehmer seinem Können entsprechende Werke präsentieren.

Alle Informationen zu den Kursen und die Anmeldeformulare finden Sie unter www.deutsche-blaeserakademie.de.

Allgemeines 05.07.2018 Europäische Sommerphilharmonie – Lichterlabyrinth und Konzerte

Mit Beginn der Sommerferien zieht es auch die Sächsische Mozart-Gesellschaft ins Freie. 148 Musiker und Chorsänger aus Deutschland, Tschechien, Rumänien, der Slowakei, Italien und Japan reisen am Samstag in Chemnitz an, um im Projekt Europäische Sommerphilharmonie und -chor den Küchwald mit Musik zu füllen.

 

Mit Beginn der Sommerferien zieht es auch die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. ins Freie. 148 Musiker und Chorsänger aus Deutschland, Tschechien, Rumänien, der Slowakei, Italien und Japan reisen am 7. Juli in Chemnitz an, um im Projekt Europäische Sommerphilharmonie und –chor den Küchwald mit Musik zu füllen. Das Lichterlabyrinth zum Auftakt und die beiden Abschlusskonzerte laden ein, einen Sommernachtstraum zu erleben und sich von Märchen und Mythen verzaubern zu lassen. Wie gewohnt sind in der Probenphase vom 7. bis zum 11. Juli Zuhörer bei schönem Wetter auf der Küchwaldwiese herzlich willkommen. Die Mozartkinder freuen sich auf Musik, Fußball und Badespaß zur Mozart-Musizierwoche in der Landesmusikakademie Colditz und auf viele Zuhörer bei ihrem Abschlusskonzert am 14. Juli um 14 Uhr.

Gerne machen wir Sie noch einmal auf einen weiteren Sommerspaß, das Entenrennen des Lions Club Chemnitz zum Stadtfest am 26. August, aufmerksam, mit dem Sie die Kinder und Jugendarbeit der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. unterstützen können. Für jeden durch uns verkauften Enten-Adoptionsschein (Preis 5 €) gehen 10 € Spende aus dem Erlös des Entenrennens an unser Projekt 100Mozartkinder. Auf diesem Weg können wir die Teilnahme eines Kindes am Projekt für ein ganzes Jahr absichern. Lose sind noch bis zum 17. August in der Geschäftsstelle der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. und an den Abendkassen unserer kommenden Veranstaltungen erhältlich.

Wir freuen uns, wenn Sie in den nächsten Tagen trotz der Fußballweltmeisterschaft den Weg in den Küchwald finden, und wünschen einen erlebnisreichen, erholsamen, erfüllten Sommer.

Allgemeines 18.06.2018 1. Sächsisches Chorfest führt 400 Sängerinnen und Sänger nach Moritzburg

Am 24. Juni werden sie im Umfeld des Moritzburger Schlosses ihre Lieder anstimmen und etwa sechs Stunden mit Chorgesang zum Klingen bringen.

 

Das 1. Sächsische Chorfest wird gleichzeitig mit dem 14. Chorsingen in Moritzburg ausgerichtet. Das Sächsische Chorfest organisieren der Sächsische Chorverband und der Erlebnis Moritzburg e.V. gemeinsam. »Wir haben in den zurückliegenden Jahren bereits 13 Mal Sängerinnen und Sänger nach Moritzburg eingeladen«, sagt Andreas Hauffe, Vizepräsident des Sächsischen Chorverbandes und Präsident des Ostsächsischen Chorverbandes. »Wir freuen uns nunmehr, im 14. Jahr des Chorfestes in Moritzburg dieses zugleich als das 1. Sächsische Chorfest unseres Landesverbandes ausrichten zu dürfen.«

Das Sächsische Chorfest wird von nun an jährlich wechselnd in den Regionen ausgerichtet, in denen der Sächsische Chorverband mit Regionalverbänden vertreten ist. Mit dem Sächsischen Chorfest will der Chorverband seinen organisierten über 8.500 Sängerinnen und Sängern eine weitere »große Bühne des Gesangs« geben und der Öffentlichkeit zeigen wie traditionsreich, heimatverbunden und facettenreich modernes Chorsingen in Sachsen ist. »Vom Volkslied bis zum Poptitel, vom traditionellen Männerchor bis zum Pop-oder Jazz-Chor spannt sich die Bandbreite unserer Chöre und ihres Repertoires«, so Andreas Hauffe. Das Chorfest ist auch für sächsische und Chöre aus den angrenzenden Bundesländern offen, die nicht im Sächsischen Chorverband organisiert sind. Am 24. Juni werden Männerchöre, Frauenchöre und Gemischte Chöre nach Moritzburg kommen. Sie treten auf Bühnen im Hof des Käthe-Kollwitz-Museums auf, auf der Festwiese bei Adams Gasthof und auf der großen Hauptbühne am Moritzburger Schloss. Höhepunkt wird das gemeinsame Singen von 14 Chören mit dem Publikum um 15 Uhr vor dem Schloss sein. 18 Uhr wird das 1. Sächsische Chorfest mit dem Abschlusssingen von sieben Chören am Moritzburger Schloss zu Ende gehen. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

Allgemeines 12.06.2018 Klang – Kunst – Werk

Die Dresdner Meisterkurse Musik widmen sich vom 17. bis 22. September 2018 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden insbesondere der intensiven interpretatorischen Arbeit

Projektleitung: Prof. Dr. Florian Uhlig
Bewerbungsschluss: 15. Juli 2018
Informationen: www.hfmdd.de/dmm

 

»Das müsste gar eine schlechte Kunst sein, die sich auf einmal fassen ließe, deren Letztes von demjenigen gleich geschaut werden könnte, der zuerst hereintritt.« Was Goethe in Wilhelm Meisters Wanderjahren 1821 formulierte, hat noch heute, rund zweihundert Jahre später, tragende Kraft. Auf die Kunst sollte man sich einlassen, sie betrachten, sich ihr langsam nähern, ihre Komplexität und Tiefe nach und nach ausloten. Das gilt vielleicht in besonderem Maße für Interpreten, deren Aufgabe es ist, musikalische Kunstwerke zu deuten und klanglich erlebbar zu machen.

Sieben künstlerische Meisterkurse werden von hochkarätigen Dozenten und einem Ensemble in Residence gestaltet. Zudem gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm mit Physioprophylaxe-Kursen, Führungen, Talk-Runden und Musikphysiologie-Vorlesungen. Günter Baby Sommer gestaltet einen Improvisationskurs diesmal zum Thema »Improvisieren – Ein spartenübergreifendes Experiment mit Musikern und bildenden Künstlern«. Mit Antje Meichsner, Felix Ermacora und Simon Hillme stehen ihm die Meisterschüler der Klasse von Prof. Carsten Nicolai (HfBK Dresden) zur Seite. Auch ein Flashmob mit Meisterkursteilnehmern in der Dresdner S-Bahn ist geplant.

Höhepunkt der Meisterkurse wird das Abschlusskonzert mit Kursteilnehmern am 22. September 2018 um 19:30 Uhr im Konzertsaal der Dresdner Musikhochschule sein.

Allgemeines 11.06.2018 32 Nachwuchstalente aus 15 Nationen

Die Moritzburg Festival Akademie bietet internationalen Nachwuchstalenten zum zwölften Mal ein attraktives Sprungbrett

 

Eingebunden in das 26. Moritzburg Festival (11.–26. August 2018) bietet die Moritzburg Festival Akademie internationalen Nachwuchstalenten zum 12. Mal ein attraktives Sprungbrett für einen erfolgreichen musikalischen Lebensweg. Diesen Sommer werden 32 junge Musikerinnen und Musiker aus 15 Nationen das Moritzburg Festival Orchester bilden und sich in verschiedenen Konzertformaten einem breiten Publikum präsentieren. Mithilfe einer Crowdfunding-Aktion soll zum ersten Mal die von den Akademisten gestaltete und äußerst beliebte Lange Nacht der Kammermusik am 16. August 2018 als CD aufgenommen werden. Während in einer Woche bei der Fußball-WM 32 Mannschaften gegeneinander antreten, werden die 32 Musiktalente in der Moritzburg Festival Akademie an einem perfekten Zusammenspiel arbeiten. Durch die »erstaunliche orchestrale Homogenität und wirklich brilliante Einzelleistungen« (DNN) konnte sich das ambitionierte Förderprojekt weltweilt als eines der Top-Nachwuchsorchester etablieren. Bei über 450 Bewerbungen auf 32 Orchesterstellen war die Konkurrenz dieses Jahr wieder dementsprechend hoch. Eine internationale Jury aus Spitzenmusikern wie Christian Poltéra, Daniel Ottensamer, Richard O’Neill und Antti Siirala hatte die besten BewerberInnen ausgewählt. Im August werden nun ehrgeizige Musikerinnen und Musiker aus den verschiedensten Regionen der Welt innerhalb einer Woche zum Moritzburg Festival Orchester zusammenwachsen. Dabei kommt fast die Hälfte der Nachwuchstalente aus Europa, 25 % aus Asien und 16 % reisen vom nordamerikanischen Kontinent an. Die jungen Talente der Moritzburg Festival Akademie präsentieren unter der Leitung von Josep Caballé Domenech u.a. Mozarts Konzert für Flöte, Harfe und Orchester KV 299. Mit Mathieu Dufour (Berliner Philharmoniker) und Anneleen Lenaerts (Wiener Philharmoniker) konnten als Solisten zwei Musiker aus internationalen Spitzen-Orchestern gewonnen werden. Zusätzlich studieren die Akademisten auch ein vielseitiges Kammermusikrepertoire ein und erhalten dabei Anregungen von Festival-Künstlern wie Olli Mustonen, Narek Hakhnazaryan, Jan Vogler, Pauline Sachse und Paul Huang. Das kammermusikalische Programm wird im Rahmen des Moritzburg Festivals am 12. August beim Proschwitzer Musik-Picknick sowie am 16. August bei der Langen Nacht der Kammermusik einem breiten Publikum präsentiert.

Allgemeines 07.06.2018 »Geschichten – Kunst – Katastrophen«

Mit einem Eröffnungsreigen, darunter drei deutsche Erstaufführungen, startet HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste unter der neuen Intendanz von Carena Schlewitt in die Saison 2018/2019

 

Unter dem Motto »Geschichten – Kunst – Katastrophen« geht es um Geschichten und Geschichte, um Biografien und das Hereinbrechen unerwarteter Ereignisse, um Lebensentwürfe in Zeiten großer gesellschaftlicher Umbrüche. Herausragende Künstler/innen und Ensembles wie die Needcompany (BE), Milo Rau/IIPM (DE, CH, A), blitz theatre group (GR), Thom Luz (CH) und Dimitris Papaioannou (GR) zeigen im Eröffnungsmonat ein breites Spektrum zwischen Theater, Tanz, Performance, Musik und Musiktheater. Die Eröffnungsproduktion der belgischen Needcompany »Krieg und Terpentin« (Deutsche Erstaufführung) ist eine musikalisch choreografische Romanadaption des mehrfach ausgezeichneten gleichnamigen Buches von Stefan Hertmans. In dem Stück »Empire« von Milo Rau erzählen Schauspieler/innen aus Griechenland, Syrien und Rumänien ihre Geschichten von Heimat, Familie, Repression und Krieg. Die blitz theatre group aus Athen tanzt nach der Katastrophe in einem leeren Ballsaal auf den Trümmern Europas und erinnert sich mit Poesie und Ironie an frühere Zeiten. Der Schweizer Musiktheatermagier Thom Luz entwickelt mit seinen vier Ausnahmemusiker/inne/n für »Unusual Wheather Phenomena« eine sich verselbstständigende Wettersinfonie. Ein weiterer Programmhöhepunkt im Herbst 2018 ist das neue jährliche Format »4:3 – KAMMER MUSIK NEU«, in dessen Zentrum zeitgenössische Kammermusik steht.

Das Jahr 2019 wird mit dem neuen Format »Happy New Ear« begrüßt. Zu Gast sind die Sächsische Staatskapelle Dresden und am darauffolgenden Tag das Ensemble ZEITKRATZER. Im März 2019 stellt »TONLAGEN – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik« die Stimme nicht nur als musikalisches und akustisches Phänomen in den Mittelpunkt. Unter dem Arbeitstitel »Erbstücke« setzen sich im Frühjahr 2019 mehrere aktuelle Tanz- und Theaterproduktionen mit dem Begriff des Erbes auseinander. Im Juni 2019 schaut die internationale Tanzwelt auf Dresden und HELLERAU, wenn sich der Tanzkongress unter der künstlerischen Leitung der renommierten Choreografin Meg Stuart in einem experimentellen Versammlungsformat zeitgenössischen Fragen des Tanzes widmen wird. Außerdem gibt es Kooperationen mit dem Medienkunstfestival CYNETART, mit DAVE – Festival für Clubkultur, Fast Forward – Europäisches Festival für Junge Regie, Our Stage – 4. Europäisches Bürgerbühnenfestival, mit den Dresdner Musikfestspielen, der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, dem Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden und dem Zentralwerk Dresden.

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