Der Eintritt zu allen Tageskonzerten und Singalongs (sofern nicht anders angegeben) sowie zu allen Wettbewerbskonzerten und Veranstaltungen auf dem Markt ist frei.

Tickets für die kostenpflichtigen Festkonzerte und den Nachtklang sind erhältlich unter chorfest.reservix.de, telefonisch unter 01806 700 733 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

 

Leipzig ist ganz Chor! Vom 30. April bis 3. Mai 2020 lädt der Deutsche Chorverband zum Deutschen Chorfest ein. An vier Tagen präsentieren sich über 500 Chöre in mehr als 700 Konzerten in der ganzen Stadt – vom Kinderchor bis zum Männergesangverein, von der Kantorei bis zur Vocal Band. Auch rund 60 Ensembles aus Sachsen sind im Programm vertreten. Die teilnehmenden Chöre wechseln sich auf den mehr als 30 Bühnen jeweils im halbstündigen Takt ab und ermöglichen es dem Publikum bei zumeist kostenfreiem Eintritt, Vokalmusik in allen Facetten zu entdecken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Bereich der Kinder- und Jugendchöre. So sind unter anderem die Thüringer Sängerknaben, der Kinderchor der Oper Leipzig und der GewandhausKinderchor mit Liedermacher Gerhard Schöne im Konzert zu erleben. Christian Wulff, Präsident des Deutschen Chorverbands, betont: »Das Deutsche Chorfest ist ein besonderes Geschenk für alle, die sich für Chormusik begeistern: Sowohl für diejenigen, die selbst aktiv sind, als auch für die, die zum Zuhören in die Konzerte kommen. Ein wichtiges Anliegen ist uns, dass wirklich jeder daran teilhaben kann und wir den Zusammenhalt stärken: Deshalb wird auch in Begegnungszentren, Seniorentreffs und Pflegeeinrichtungen in Leipzig mit und für die Menschen gesungen.«

Dass das Deutsche Chorfest und Leipzig als Gastgeberstadt hervorragend zusammenpassen, liegt auf der Hand. Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig: »Leipzig ist berühmt für seine große und lange Musiktradition. Schon 1212 wurde hier der Thomanerchor gegründet und von Johann Sebastian Bach von 1723 bis zu seinem Tod 1750 geleitet. Viele weitere Komponisten sind Leipziger oder haben hier gewirkt: Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Wagner oder Clara und Robert Schumann. Vielleicht auch deshalb sind in unserer Stadt bis heute über 300 Chöre aktiv, die mit ihren Konzerten in Nah und Fern exzellente Botschafter unserer Musikstadt sind.«

Entsprechend umrahmt wird das Festival durch eine Reihe von Festkonzerten. »Hochkarätig beginnen wir am 30. April das Deutsche Chorfest: Ich freue mich auf das Eröffnungskonzert mit dem Thomanerchor, das Konzert mit dem Rundfunk-Jugendchor Wernigerode sowie auf die Vokalvirtuosen von Slixs, die auf der Marktbühne zu erleben sein werden. Auch die nächsten Tage versprechen puren Gesangsgenuss, auch in Kooperation mit dem Internationalen Festival für Vokalmusik ‚a cappella‘. Ein Programm mit solcher Vielfalt und Dichte an renommierten Chören und Vokalensembles war in Leipzig bislang noch nicht zu hören«, betont der Künstlerische Leiter des Chorfests, Tobias Rosenthal. Zum Wandeln laden am Freitag- und Samstagabend (1. und 2. Mai) die jeweils über 20 Konzerte im Rahmen des Nachtklangs ein.

Auch der Wettbewerb, zu dem mehr als 130 Chöre in 11 Kategorien antreten, verspricht für die Beteiligten und das Publikum spannend zu werden. Der Großteil der Kategorien richtet sich dabei nicht nach Chorgattungen, sondern nach Genres und Epochen und wird mehrheitlich in zwei Schwierigkeitsgraden ausgetragen. Die Bekanntgabe der GewinnerInnen erfolgt am Sonntag (3. Mai) auf dem Markt.

Nicht zuletzt jedoch entsteht die unverwechselbare Chorfest-Atmosphäre durch die Singalongs und Mitsingaktionen: Eingestimmt werden kann unter anderem mit dem GewandhausChor in Mendelssohn Bartholdys »Lobgesang«, in bekannte Opernchöre unter dem Motto »Das Publikum singt« sowie in Repertoire aus dem mitteldeutschen Raum im Konzert »In Medias Res – so klingt Mitteldeutschland«. Hierzu erscheint anlässlich des Deutschen Chorfests eigens das »Mitteldeutsche Chorbuch«, das die vielfältige Tradition der Vokalmusik dieser Region ins Zentrum rückt und das alle Chorfest-TeilnehmerInnen vorab exklusiv erhalten werden.

Alle kleinen SängerInnen können zudem am Samstagnachmittag (2. Mai) beim großen Carusos-Familiensingen auf dem Markt einstimmen. »Kinder, Eltern, Freunde und Verwandte sind eingeladen, mit Kinderliederspezialist und Komponist Peter Schindler und Band die Schätze des bunten Carusos-Liederbuchs zu entdecken und so zugleich die Initiative des Deutschen Chorverbands für das Singen mit Kindern kennenzulernen«, freut sich Veronika Petzold, Geschäftsführerin des Deutschen Chorverbands auf dieses Ereignis.

Zentraler Anziehungspunkt zum Zuhören, Mitmachen und Verweilen wird an allen vier Festivaltagen die Open-Air-Bühne auf dem Markt: Von der feierlichen Eröffnung, Auftritten von Accent und basta über das große Live-Event des MDR-Fernsehens mit dem MDR-Rundfunkchor und dem MDR-Kinderchor bis zur großen Abschlusspräsentation des Sächsischen Chorverbands »2020 Stimmen«.

Allgemeines 04.02.2020 Uraufführung gegen das Vergessen

Abschlusskonzert des Sächsischen Chorleiterseminars am 14. Februar 2020 in der Nikolaikirche Freiberg

 

»Baltische Chormusik«, ein renommierter Chorprofessor und Leiter internationaler Spitzenchöre aus Finnland, eine Uraufführung einer Neufassung des »Liedes von der Sachsenburg«, gut 50 Chorleiter*innen, Chorassisten*innen, Musikstudierende, Musiklehrer*innen und über 100 Sänger*innen werden vom 9. bis zum 14. Februar in Freiberg (Sachsen) zu erleben und zu hören sein. In seiner 45. Auflage wartet das »Sächsische Chorleiterseminar« abermals mit einem anregenden Programm und mit fachkompetenten Dozenten in den Anfänger-, Aufbau-, Meister- und Sonderkursen auf. Im abschließenden Konzert in der Nikolaikirche zu Freiberg am Freitag, dem 14. Februar werden die Kursteilnehmer*innen öffentlich zeigen, was sie in einer Woche Chordirigieren gelernt haben. Die eingeladenen Studiochöre werden sie darin unterstützen. Der Eintritt ist frei.

»Wir freuen uns insbesondere, dass wir Timo Nuoranne für einen Workshop innerhalb unseres Chorleiterseminars in Freiberg begeistern konnten«, so Wolfgang Richter, Künstlerischer Leiter des »Sächsischen Chorleiterseminars«. Der Hochschulprofessor lehrt aktuell an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, leitete den Finnischen Rundfunkchor, weitere renommierte Chöre in Skandinavien, den USA und Deutschland, darunter auch den RIAS-Kammerchor. In Freiberg wird er sich mit den Kursteilnehmer*innen der »Baltischen Chormusik« widmen. Der Kurs wird gemeinsam vom Sächsischen Chorverband e.V. mit dem Kirchenchorwerk der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen ausgerichtet. Das Kirchenchorwerk stellt dafür zugleich einen Projektchor. In die Silberstadt reist zudem aus Köln Bine Becker-Beck an. Ihre Workshops zum Thema Frauenchor begeisterten in Vorjahren bereits die Seminarteilnehmer*innen. Mit dem Landeschorleiter des Sächsischen Chorverbandes e. V. Nico Nebe aus Zwickau, Berit Walther aus Jena und Peter Kubisch, dem Leiter des a-cappella-Kammerchores Freiberg, garantieren weitere erfahrene Chorleiter*innen und Dozent*innen für ein qualitativ hohes Niveau der Chorleiterweiterbildung in Freiberg. Die Chorliteratur, die in der Seminarwoche einstudiert wird, verspricht zudem ein klangvolles wie interessantes Abschlusskonzert in der Nikolaikirche in Freiberg am 14. Februar. Erklingen wird dann auch eine Uraufführung des von Nico Nebe und Wolfgang Richter neu arrangierten »Liedes von Sachsenburg«. Es ruft die Erinnerung an die Greuel wach, die im ehemaligen Konzentrationslager im Zschopautal verübt wurden. »Wir vergessen zu schnell, wohin Ignoranz von Geschichte führt und verlieren immer mehr den Respekt gegenüber mahnenden Stätten wie der Sachsenburg«, begründet Wolfgang Richter die Auswahl des Stückes für das abschließende Konzert. »Es ist mit Blick auf aktuelle Entwicklungen in unserem Land und in Europa und 75 Jahre nach Beendigung der Naziherrschaft wichtig, dass wir uns erinnern.«

Die Stadt Freiberg ist auch in diesem Jahr wieder Partner des »Sächsischen Chorleiterseminars«, das vom Sächsischen Chorverband e.V. in Kooperation mit dem Landesamt für Schule und Bildung organisiert wird und als Weiterbildung für Musiklehrer*innen anerkannt ist. »Wir möchten uns für diese Partnerschaft mit der Stadt Freiberg herzlich bedanken«, erklärt Wolfgang Richter. Sein Dank gilt insbesondere Andreas Schwinger, dem Sachgebietsleiter Kultur und Städtepartnerschaften im Amt für Kultur-Stadt-Marketing der Stadt Freiberg. Über Jahre hinweg begleitet er das Sächsische Chorleiterseminar, stellte Räumlichkeiten für die Workshops, Seminare und für das Abschlusskonzert bereit. Mit Stadtführungen und Besichtigungen des Freiberger Doms und anderer Sehenswürdigkeiten erwärmte er die Kursteilnehmer*innen, die aus Sachsen und allen Teilen Deutschlands anreisen, für die Reize der Silberstadt. »Auch, wenn Andreas Schwinger in diesem Jahr in seinen wohlverdienten Unruhestand wechselt, würden wir uns freuen, wenn er und die Stadt Freiberg uns als Partner verbunden bleiben«, meint Wolfgang Richter.

Das »45. Sächsische Chorleiterseminar« beginnt am 9. Februar und endet am 14. Februar, 18 Uhr mit dem Abschlusskonzert in der Nikolaikirche zu Freiberg.

Allgemeines 06.01.2020 sounding colours

Die Internationalen Messiaen-Tage Görlitz Zgorzelec zeichnen einen musikalischen Regenbogen über die Neiße und versprechen einzigartige, audiovisuelle Erlebnisse.

 

Das junge, deutsch-polnische Festival greift vom 15. bis 19. Januar 2020 die bewegende Geschichte des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag VIII A auf und beleuchtet Messiaens farblich-musikalisches Schaffen. Die Internationalen Messiaen-Tage Görlitz Zgorzelec erinnern an eine der ungewöhnlichsten Uraufführungen des Zwanzigsten Jahrhunderts. Der französische Komponist Olivier Messiaen (1908–1992) brachte sein »Quatuor pour la fin du temps« (»Quartett auf das Ende der Zeit«) am 15. Januar 1941 mit drei Mithäftlingen des Kriegsgefangenenlagers Stalag VIII A in Görlitz zur Uraufführung. Der deutsche Verein »Meetingpoint Music Messiaen e.V.« und die polnische Stiftung »Erinnerung, Bildung, Kultur« lassen das achtsätzige Werk für Violine, Violoncello, Klarinette und Klavier seit nunmehr 12 Jahren am historischen Ort der Uraufführung im heute polnischen Teil der Doppelstadt Görlitz-Zgorzelec aufführen. Seit 2017 setzen die Internationalen Messiaen-Tage Görlitz Zgorzelec die alljährliche Aufführung des Quartetts in den Kontext eines mehrtägigen Festivals. Die Vierte Auflage rückt unter dem Leitmotiv ›sounding colours‹ Olivier Messiaens Verknüpfung zweier Sinneswelten ins Zentrum: Klang und Farbe. KünstlerInnen und Forschende möchten sich gemeinsam mit dem Publikum einer der Grundlagen seines musikalischen Ausdrucks über verschiedenartige Verknüpfungen und Konzepte nähern: in Form von Installationen, erweiterten Konzertkonzepten sowie in Gegenüberstellung zu anderen KomponistInnen und KünstlerInnen, welche sich den ›sounding colours‹ unterschiedlichst nähern. In Vorträgen und Führungen werden darüber hinaus Verknüpfungen der Künste sowie die Besonderheiten des Messiaenischen Verständnisses von Klang und Farbe beleuchtet. Somit reflektieren sowohl im Gedenkzentrum auf dem einstigen Lagergelände, als auch an verschiedenartigen Orten im Stadtgebiet von Görlitz und Zgorzelec KünstlerInnen aus verschiedenen Ländern und künstlerischen Sparten die Beziehung zwischen Sehen und Hören.

Allgemeines 06.12.2019 Gewandhaussingen sächsischer Chöre stimmt auf Deutsches Chorfest 2020 ein

Zum 25. Mal singen Chöre des Sächsischen Chorverbandes am kommenden Adventssonntag, dem 8. Dezember in den Foyers und im Großen Saal des Gewandhauses zu Leipzig Lieder zum Advent.

 

1996 luden erstmals Laienchöre aus Sachsen unter der Regie des Leipziger Chorverbandes zu einem großen Adventssingen in das Leipziger Gewandhaus. 

Die Idee war damals, Laienchören die Möglichkeit zu geben, in einem der wunderbarsten Konzertsäle der Welt zu singen. Heute gehört das »Gewandhaussingen sächsischer Chöre« zu den Gastveranstaltungsreihen im Gewandhaus, die über Jahrzehnte einen festen Platz beim Publikum und in den Konzertkalendern der sächsischen Laienchöre gefunden hat.

Das diesjährige »25. Gewandhaussingen sächsischer Chöre« ist zugleich ein erster großer chormusikalischer Auftakt zum »Deutschen Chorfest« in Leipzig 2020. Zu diesem laden der Deutsche Chorverband e.V., der Freistaat Sachsen, die Stadt Leipzig und der Sächsische Chorverband e.V. vom 30. April bis zum 3. Mai 2020 nach Sachsen. Der Präsident des Deutschen Chorverbandes e.V., Bundespräsident a.D. Christian Wulff, wird am Sonntag das Publikum im Gewandhaus daher sowohl zum »Gewandhaussingen« begrüßen als auch die Leipziger und ihre Gäste einladen, im Frühjahr in der ganzen Stadt mehr als 450 Chöre und etwa 15.000 SängerInnen aus allen Bundesländern zu erleben. In ihren Grußworten zum »25. Gewandhaussingen sächsischer Chöre« würdigen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung das Engagement der sächsischen Laienchöre für den Erhalt sächsischer Chortradition und die Pflege moderner Chormusik. Die Chorvereine wirken in ihren Städten und Gemeinden gemeinsinnstiftend und bereichern das kulturelle Leben in den Regionen.

Ab 16.30 Uhr werden am Sonntag, dem 8. Dezember 2019, zwölf Chöre aus Sachsen in den Foyers weihnachtliche und winterliche Lieder erklingen lassen. Das Festkonzert gestalten ab 18 Uhr der Stadtchor Thalheim e.V., taktwechsel e.V. Chemnitz, femmes vocales e.V., der Jazzchor Chornfeld e.V. Leipzig und die Jugendmusiziergruppe Michael Praetorius Leipzig.

Beginn des Foyersingens: 16.30 Uhr
Beginn des Festkonzertes: 18.00 Uhr
Karten an der Abendkasse und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Allgemeines 03.12.2019 Deutsches Chorfest in Leipzig erwartet über 450 Chöre

Für vier Tage lädt der Deutsche Chorverband Chöre und Vokalensembles in all ihren Facetten zum Deutschen Chorfest 2020 nach Leipzig ein

 

Das einzigartige Festival erwartet im kommenden Jahr mehr als 450 Chöre mit rund 15.000 SängerInnen. »Zum Chorfest kommen Sängerinnen und Sänger aus ganz Deutschland zusammen. Sie tauschen sich aus und erleben gemeinsames Singen als verbindendes Element. In Leipzig werden wir vier Tage lang kulturelle Vielfalt feiern«, freut sich Christian Wulff, Präsident des Deutschen Chorverbands. Vielseitigkeit und Lebendigkeit prägen das Deutsche Chorfest, das seit 2008 alle vier Jahre vom Deutschen Chorverband veranstaltet wird. Die teilnehmenden Chöre und Ensembles treten in Leipzig in hunderten von Tageskonzerten auf, singen in Gottesdiensten und sozialen Einrichtungen und präsentieren sich in einem Chorwettbewerb. Daneben stehen hochkarätige Festkonzerte auf dem Programm. Zahlreiche Konzerte und Aktionen zum Mitsingen laden zudem ganz Leipzig ein, das Deutsche Chorfest mit der eigenen Stimme zu bereichern. Ob auf der Open-Air-Bühne auf dem Markt oder im Gewandhaus zu Leipzig: Alle sind herzlich willkommen! Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2020 auf dem Bereich der Kinder- und Jugendchöre. In diesem Zusammenhang präsentiert sich auch die Carusos-Initiative des Deutschen Chorverbands.

Zur Einstimmung auf das Chorfest findet am 30. April ein großes Mitsingkonzert für die Kinder aller Leipziger Kindertagesstätten und Horte statt. Für alle ErzieherInnen wird am 31. Januar ein Workshop zur Einstudierung der Lieder angeboten, eine Anmeldung ist bis zum 31. Dezember 2019 möglich unter www.die-carusos.de/chorfest

Das vollständige Chorfest-Programm wird Ende Februar 2020 veröffentlicht.

Allgemeines 06.11.2019 JAZZWELTEN – JAZZOVÉ SVĚTY

Deutsch-Tschechische Jazzbegegnung mit 260 Musikern

Konzerte

Freitag, 08.11., 20 Uhr
»YOU BETTER LOOK TWICE«
Jugend-Jazzorchester Sachsen feat. Jan Schreiner
Eintritt frei!

Sonntag, 10.11., 15 Uhr
Abschlusskonzert JAZZWELTEN mit vier Big-Bands aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Tschechien
Eintritt frei!

 

JAZZWELTEN findet nunmehr zum vierten Mal in Hoyerswerda statt und hat sich mittlerweile deutschlandweit durch seine hohe Qualität einen Namen gemacht. 260 junge Jazzmusiker aus Tschechien und Deutschland treffen auf einem Team von 18 Dozenten und Organisatoren. In Hoyerswerda findet JAZZWELTEN die perfekten Rahmenbedingungen in der Lausitzhalle und der angrenzenden Musikschule vor und erhält vor Ort die freundliche Unterstützung vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Institutionen.

Ein riesiges Angebot von über 110 Programmpunkten stehen auf dem Programm: Konzerte, Vorspiele, Beratungsgespräche, Ad-hoc-Big-Bands, Workshops, Bandcoachings und Musikgesundheit. Als Dozenten stehen Štěpánka Balcarová (Prag), Matthias Bätzel (Weimar), Ralf Hesse (Stuttgart), Ralf-Ulrich Mayer (Dresden), Rolf von Nordenskjöld (Berlin), Tanja Panier (Berlin), Jan Schreiner (Köln), Moritz Sembritzki (Berlin), Milan Svoboda (Prag), Anna Wolfarth (Berlin) und Thomas Zoller (Dresden) zur Verfügung. Möglich wird dies alles durch eine Kooperation der Landesmusikräte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Gefördert wird das Projekt durch die Euroregion Neisse aus Mitteln der Europäischen Union, den Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien und die Stadt Hoyerswerda.

Allgemeines 25.10.2019 Musikstudentinnen und -studenten in der Musikermedizinischen Ambulanz

18. Symposium der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin

 

Das 18. Symposium der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin e.V. (DGfMM) am 15./16. November 2019 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden (HfMDD) steht ganz im Zeichen des 25-jährigen Bestehens der DGfMM – ein besonderes Jubiläum und erfreulicher Anlass für eine Feierstunde am ersten Abend.

Das Symposium wird den Fragen rund um das Thema Musikstudierende in der Musikermedizinischen Ambulanz gewidmet sein. Interdisziplinäre Panels werden sich mit den Themen
a) Schmerzsyndrome bei Musikstudentinnen und -studenten ,
b) Seelische Belastungen bei Musikstudentinnen und -studenten ,
c) Stimmstörungen im Gesangsstudium sowie
d) Nichtalltägliche Kasuistiken bei Musikstudentinnen und -studenten befassen.
Überdies wird sich eine Joint-Venture-Sitzung den Berührungspunkten zwischen der Musikermedizin und der Tanzmedizin widmen, dies in Kooperation mit der tamed – Tanzmedizin Deutschland e.V.

Informationen und Anmeldung

Tickets für die Konzerte der Jazztage Dresden (einschließlich dem Eröffnungsabend) sind an allen ReserviX-Vorverkaufsstellen erhältlich. Ebenso steht die ReserviX-Hotline unter 01806 700733 (0,20 Euro aus dem Festnetz, mobil 0,60 Euro) zur Verfügung.

 

Seit Wochen lächeln die Plakate Dresdner und Gäste an und steigern die Vorfreude auf das vielseitige Programm der diesjährigen Festivalsaison der Jazztage Dresden. Am 23. Oktober hat das Warten endlich ein Ende: Mit einer großen Eröffnungsfeier ab 19.30 Uhr in der QF-Passage direkt neben der Frauenkirche startet das Festival in einen Monat voller musikalischer Hochkaräter und Konzerte für Jung und Alt. Unter dem diesjährigen Motto »Out of Space« zeigen die Jazztage Dresden ihren Zuschauern vom 23. Oktober bis 24. November wieder, was die nationale und internationale Jazzszene derzeit zu bieten hat.

Traditionell eröffnet Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert das Festival. Anschließend erleben die Besucher auf verschiedenen Bühnen und in den Geschäften der QF-Passage ein buntes Konzertprogramm mit Musik, Tanz und Show. Mit einem Begrüßungsgetränk in der Hand können sie durch die Location im Herzen der Stadt flanieren. Bei anregenden Gesprächen und entspanntem Beisammensein genießen sie den künstlerischen Ausblick auf den neuen Festivaljahrgang. Für die Vielfalt des Jazz und die Brücke zwischen den verschiedenen Musikgenres, teils in Verbindung mit Tanz, stehen an diesem Abend eine auserlesene Reihe an Jazztage-Künstlern wie das alpenländische Percussion-Ensemble Alpin Drums, der italienische Gitarrenvirtuose Luca Stricagnoli, Body Percussionist Gabriel Hahn, der Jazzchor Dresden, die Forster Family und die Klazz Brothers zusammen mit den Dresden Hepcats und den deutschen Breakdance-Meistern »The Saxonz«. Durch den Abend führt MDR-Moderator und Nachrichtensprecher Peter Hartlapp. Einen kleinen Vorgeschmack auf die bunte Internationalität der kommenden Jazztage Dresden gibt dabei bereits die Eröffnungsfeier, denn außerdem zu erleben sind der israelische Kontrabassist Adam Ben Ezra, der kolumbianische Pianist Bruno Böhmer Camacho sowie das vielsprachige Kateryna-Kravchenko-Quartett.

In diesem Jahr können sich Besucher zudem auf die Jazztage-Dresden-Konzerte von Größen wie Nina Hagen, Bob Geldof, Rebekka Bakken, Stanley Clarke, Curtis Stigers, Stefanie Heinzmann, Lizz Wright und viele mehr freuen.

Der Einlass in die QF-Passage ist am 23. Oktober ab 19.15 Uhr möglich. Damit dem Late-Night-Shopping zwischen den Konzerten nichts im Weg steht, haben die Geschäfte und Boutiquen exklusiv für den Festivalstart bis 23 Uhr geöffnet. Die Dresden Information startet zudem eine Sonderaktion und bietet dabei für die Eröffnungsbesucher Festivaltickets für nicht ausverkaufte oder auf Restkarten stehende Konzerte mit 50% Rabatt. Eine extended Happy Hour sorgt für kostenloses Bier, alkoholfreie Getränke und Sektempfang. Für Imbiss- und weitere Getränkeangebote ist gesorgt.

Allgemeines 17.10.2019 Förderpreis Dresdner Laienchöre

Die Landeshauptstadt Dresden würdigt die vielfältige Chorlandschaft als bedeutsamen Teil ihres Kulturlebens

3. Dresdner Chortag
Preisträgerkonzert des »Förderpreises Dresdner Laienchöre«
Mittwoch, 20. November 2019, 18.00 Uhr
Kulturpalast Dresden

Gunter Berger, Leitung
Arndt Schmöle, Moderation
Pascal Kaufmann, Orgel
Dresdner Laienchöre

Tickets
10 € / 9 € Schüler, Studenten / 5 € Kinder bis 16 Jahre
ticket (at) dresdnerphilharmonie.de

 

Der »Förderpreis Dresdner Laienchöre« geht in eine neue Runde. Bereits zum dritten Mal würdigt die Landeshauptstadt Dresden die vielfältige Chorlandschaft als bedeutsamen Teil ihres Kulturlebens. In den letzten Jahren gestalteten die Preisträger mit Begeisterung und großem Engagement den inzwischen zur Tradition gewordenen »Dresdner Chortag« im Kulturpalast mit einem abwechslungsreichen Programm. Mit Spannung wird erwartet, welche Chöre die Preise in diesem Jahr am Mittwoch, den 20. November 2019 im Konzertsaal des Kulturpalastes erhalten und sich auf dem Podium präsentieren.

38 gemischte Chöre, Frauen- und Männerchöre, Kinder- und Jugendchöre, Schulchöre, Jazz- und Popchöre sowie Vokalensembles nutzten die Gelegenheit, sich in fünf Kategorien um Geldpreise bis zu 1.200 EUR zu bewerben. Nach Einreichung der Unterlagen traf eine Jury unter Vorsitz des Philharmonischen Chordirektors Gunter Berger die Auswahl der Preisträger. Die Auszeichnungen werden im Rahmen des 3. Dresdner Chortages im Kulturpalast übergeben.

Mit der Vergabe der Förderpreise ehrt die Landeshauptstadt die lebendige Laienchorszene Dresdens. Der Förderpreis soll die Chöre in ihrer Arbeit unterstützen, ihren ideellen Wert für die städtische Kulturlandschaft sichtbar machen und ihnen ein gemeinsames Podium zum Singen bieten.

 

Im April kamen wertvolle historische Archiv- und Notenbestände der THOMANA in die Verwahrung des Bach-Archivs Leipzig. Teile des jüngeren Bestandes mit Autographen der Thomaskantoren von Johann Sebastian Bach bis Gustav Schreck wurden seither digitalisiert und werden nun auf der digitalen Präsenz des Bach-Archivs bei Google Arts & Culture erstmals der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht. Das Bach-Museum Leipzig ist das erste Musikermuseum Deutschlands und das Bach-Archiv die erste Leipziger Institution, die sich auf der Google-Plattform umfassend präsentiert.

Das Archiv des THOMANERCHOR Leipzig dokumentiert einen der größten Schätze der europäischen Musikgeschichte. Der ungebrochene Zusammenhang von musikalischen, bildungs-, kultur- und sozialgeschichtlichen Quellen aus über sechs Jahrhunderten Schulgeschichte machen das Archiv von einem der ältesten Knabenchöre der Welt zu einem beispiellosen Kulturgut. Die Sammlung enthält einzigartige handschriftliche Dokumente und frühe Drucke. Im April 2019 übernahm das Bach-Archiv Leipzig weitere wertvolle historische Bestände des THOMANERCHOR Leipzig – etwa 700 Partien – in die konservatorische Obhut. Sie werden seither digitalisiert und wissenschaftlich ausgewertet. Einzelne Objekte reichen bis ins Jahr 1471 zurück, darunter Lehrmaterial, Matrikeln seit dem 17. Jahrhundert, Quittungsbücher mit den Unterschriften von Johann Sebastian Bach und anderen Kantoren und Rektoren, autographe Musikhandschriften und Erstdrucke aus der Chorbibliothek sowie historische Aufführungsmaterialien ehemaliger Thomaskantoren.

Eine repräsentative Auswahl der Sammlung THOMANA wird nun auf der Plattform Google Arts & Culture erstmals öffentlich zugänglich gemacht. Die Webanwendung ermöglicht Nutzern einen virtuellen Blick in eine Vielzahl bedeutender Museen, Ausstellungen und Sammlungen weltweit. In Deutschland sind Musikinstitutionen wie die Elbphilharmonie Hamburg, die Berliner Philharmoniker, das Rheingau Musik Festival oder das Label Deutsche Grammophon auf der Plattform vertreten. Als bisher einziges Musikermuseum Deutschlands und erste Institution Leipzigs präsentiert sich das Bach-Archiv Leipzig mit dem Bach-Museum auf Google Arts & Culture umfänglich.

Prof. Dr. Peter Wollny, Direktor des Bach-Archivs Leipzig: »Google Arts & Culture bietet Interessierten aus aller Welt einen kostenfreien, direkten Blick auf die bedeutendsten Kulturschätze der Geschichte. Ich freue mich sehr, dass die Plattform nun auch den Zugang zur Sammlung des ›THOMANERCHOR Leipzig‹ ermöglicht. Die seit zehn Jahren bestehende Online-Plattform ›Bach digital‹ bestätigt uns tagtäglich ein weltweites Interesse an den Handschriften Johann Sebastian Bachs. Der online-Zugang zur Sammlung THOMANA auf Google Arts & Culture erschließt all diesen Usern einen weiteren bedeutenden Teil der Leipziger Musikgeschichte.«

Die Seite des Bach-Archivs Leipzig bei Google Arts & Culture bietet zahlreiche weitere Informationen: Ausführlich vorgestellt wird nicht nur das Leben und Wirken des bedeutenden Thomaskantors Johann Sebastian Bach, 360-Grad-Rundgänge entführen zudem an seine Hauptwirkungsstätte, die Leipziger Thomaskirche, den Thomaskirchhof und perspektivisch das Bach-Museum Leipzig. Zahlreiche multimediale Geschichten spiegeln darüber hinaus die aktuelle Leipziger Bach-Pflege. Diese ist maßgeblich mit der Institution Bach-Archiv Leipzig verknüpft, die als musikalisches Kompetenzzentrum am Hauptwirkungsort Johann Sebastian Bachs Leben, Werk und Wirkungsgeschichte des Komponisten und der weit verzweigten Musikerfamilie Bach erforscht und vermittelt.

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