Jugendjazzorchester 13.02.2019 »Bebop and Beyond«

Jugend-Jazzorchester Sachsen trifft Janis Steprans

Konzerte

Donnerstag, 21.02.2019 | 19.30 Uhr
Colditz, Landesmusikakademie Sachsen

Freitag, 22.02.2019  | 20 Uhr
Leipzig, WERK 2 - Kulturfabrik Leipzig e.V.

Sonnabend, 23.02.2019  | 20 Uhr
Plauen, Alte Kaffeerösterei

Sonntag, 24.02.2019  | 20 Uhr
Dresden, Jazzclub Tonne e.V.

 

Vom 15. bis 21. Februar 2019 wird das Jugend-Jazzorchester Sachsen zu seinem Workshop in der Landesmusikakademie Colditz aufbrechen. Das Nachwuchsensemble probt dort eine Woche lang unter der Leitung des renommierten kanadischen Saxophonisten Janis Steprans ein Programm ein, welches den Schwerpunkt auf den amerikanischen Bebop und dessen Entwicklungen bis in die Gegenwart legt. Diese Richtung des Jazz löste in den frühen 40er Jahren den Swing ab, da die großen Ballsäle New Yorks, wo Swing getanzt und gespielt wurde, kriegs- und wirtschaftlich bedingt schlossen. Ein kleines Viertel in Midtown Manhattan mit vielen winzigen Nachtclubs wurde die Keimzelle für eine neue Richtung des Jazz, genannt Bebop. Bebop ist und bleibt die Grundlage des Modern Jazz, welcher – wie die Musik Bachs den Grundstein für die europäische Musiktradition legte – noch immer den zeitgenössischen Jazz beeinflusst. Die improvisatorischen Stile Charlie Parkers und Dizzy Gillespies waren in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts grundlegend für die musikalische Entwicklung  von Stilen wir Modal Jazz, Free Jazz, der Fusion von Rock und Jazz in den 70er Jahren und aktuell der Verbindung von Jazz und klassischer Musik.

Janis Steprans, der bereits mit Dizzy Gillespie zusammen musizierte, stammt aus Quebec, Kanada, wo er sowohl als Solist und Bandmitglied als auch als Dozent an der »Université Laval« in Quebec tätig ist. Er begann seine Laufbahn als Jazz-Musiker bereits in der Highschool, wo er mit dem Saxophonspiel anfing und setzte sein Studium an der McGill Universität unter Gerry Danovitch und am New England Konservatorium mit Joe Allard fort.

Er wird mit Hilfe von einem dreiköpfigen Dozententeam und mit Unterstützung von zwei Experten in Sachen Musikergesundheit die Leitung dieses Workshop des Jugendjazzorchester übernehmen und gemeinsam mit den jungen Musikern die Entwicklung moderner improvisierter Musik von den Beginnen in der 52. Straße New Yorks bis in die Gegenwart erforschen.

Das Jugend-Jazzorchester Sachsen ist eine Big Band vom Feinsten. Das Ensemble, dessen Bühnenbesetzung nicht mehr als 20 Musiker umfasst, besteht in immer wechselnden Besetzungen seit 1993 und begeisterte seit seiner Gründung sowohl regionales Publikum als auch Jazzliebhaber in Kanada, Griechenland, Indien, Ungarn, Israel und wo die zahlreichen Konzertreisen noch hinführten. Dabei befindet sich auch die künstlerische Leitung im ständigen Wechsel, um den jungen Musikern im Alter zwischen 16 und 26 Jahren möglichst vielfältige Impulse zu geben. So dirigierten schon Jazzgrößen wie Carla Bley (USA), Jürgen Friedrich, Joe Sullivan (Kanada), Rolf von Nordenskjöld, Marko Lackner, Al Porcino, Thomas Zoller und Ansgar Striepens die Band.

 

 

Allgemeines 12.02.2019 Sachsens Chorleiter holen sich in Freiberg Impulse für ihre Chöre

40 Chorleiterinnen und Chorleiter aus Sachsen werden sich in der ersten Winterferienwoche vom 17. bis zum 22. Februar 2019 in Freiberg weiterbilden. Gut ein Drittel von ihnen leitet Chöre an Schulen und in Bildungseinrichtungen des Freistaates.

 

Zum 44. Mal werden sich Chorleiter, Chorassistent, Sänger*innen, Musiklehrer, Musikstudenten und musikalisch interessierte Schüler während des »Sächsischen Chorleiterseminars« des Sächsisches Chorverbandes e.V. in einem mehrstufigen Kurssystem von Grund-, Aufbau-, Meisterkurs und den diesjährigen Spezialkursen Männerchor und JazzPopGroove der Interpretation traditioneller und moderner Chorliteratur zuwenden. Erfahrene und renommierte Dozenten werden ihnen aktuelles Wissen über Chorleitung vermitteln. Die künstlerische Leitung des »44. Sächsischen Chorleiterseminars« liegt in den Händen des Chemnitzers Wolfgang Richter, Leiter diverser Chorensembles, Musikpädagoge und Vizepräsident des Sächsischen Chorverbandes e.V. Wolfgang Richter wird zudem den Lehrgangschor aus Chorleitern und Chorsängern leiten. Der Lehrgangschor wird zusammen mit dem »a-cappella-Chor« Freiberg, dem Chor der Leibnizschule Leipzig und den Studiochören des Seminars am 22. Februar, 18 Uhr, das traditionelle Abschlusskonzert des »44. Sächsischen Chorleiterseminars« in der Nikolaikirche zu Freiberg gestalten.

Auch in diesem Jahr wird das »Sächsische Chorleiterseminar« unterstützt von der Stadt Freiberg, die seit fünf Jahren den Sächsischen Chorverband e.V. Probenräume in der Stadt sowie die Nikolaikirche für das Abschlusskonzert öffnet. Die Kursteilnehmer erhalten zudem die Möglichkeit, die kulturelle Vielfalt der Silberstadt kennenzulernen. Zu weiteren Unterstützern der in Deutschland in seiner Vielfalt der Wissensvermittlung zum Thema Chorleitung einzigartigen Fortbildungsveranstaltung gehören das Kirchenchorwerk der Evang.-Lutherischen Landeskirche Sachsen und das Sächsische Landesamt für Schule und Bildung. Das Sächsische Staatsministerium für Kultus erkennt das Chorleiterseminar zudem als Weiterbildungsveranstaltung für Musiklehrer an. Die Teilnehmerkosten für sächsische Lehrer werden übernommen. Der Sächsische Chorverband e.V., der sich auch als Fachverband für Chorleitung und Chorarbeit sieht, bietet zusätzlich zum »Sächsischen Chorleiterseminar« über das Jahr und die Regionen Sachsens verteilte Workshops zu den Themen Chorleitung und Chorarbeit an. Als Dozenten werden in Freiberg dabei sein: Claudia Zohm, Chorleiterin, Lied- und Konzertsängerin und Gesangspädagogin aus Weimar, der Dirigent, Ensembleleiter, Organist und Continuospieler Sebastian Schilling aus Chemnitz, der Chordirektor und Kapellmeister am Mittelsächsischen Theater Freiberg Peter Kubisch, der Chordirektor der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände und freischaffende Musikerzieher, Dirigent, Komponist und Musikverleger Nico Nebe aus Zwickau sowie der Chorleiter, Stimmbildner, Vocalcoach Jan-Hendrik Herrmann aus Köln. Der Bariton und Beatboxer der A-cappella-Band »Soundescape« gewann beim Deutschen Chorwettbewerb 2018 mit dem Jazzchor der Uni Bonn in der Kategorie »Populäre Musik – a cappella« den ersten Preis sowie einen Sonderpreis.

Das »Sächsische Chorleiterseminar« findet vom 17. bis zum 22. Februar 2019 in Freiberg statt. Kurzfristige Anmeldungen sind noch über die Geschäftsstelle des Sächsischen Chorverbandes möglich.

Allgemeines 04.02.2019 Geburtstagskonzert

130 Jahre Erzgebirgische Philharmonie Aue

 

Im festlichen Geburtstagskonzert mit Sektempfang anlässlich ihres 130jährigen Bestehens, lädt die Erzgebirgische Philharmonie Aue und der Verein Freunde und Förderer der Erzgebirgischen Philharmonie am Samstag, dem 9. Februar im Kulturhaus Aue und am Montag, dem 11. Februar im Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz zu einer musikalischen Reise nach Italien und einem kurzen Abstecher nach Frankreich ein. Auf dem Plan stehen u.a. Werke von Rossini, Leoncavallo, Berlioz und Paganini. Solistin des Abends ist Liv Migdal, am Pult steht GMD Naoshi Takahashi.

Den Abend eröffnet die Ouvertüre zu Gioacchino Rossinis Oper »Der Türke in Italien«. Im Anschluss daran wird das »Intermezzo sinfonico« aus Pietro Mascagnis »Cavalleria Rusticana« zu hören sein, gefolgt von der Ouvertüre zu Luigi Cherubinis Oper »Der Wasserträger« und dem Intermezzo aus der Oper »I Pagliacci« von Ruggiero Leoncavallo. Die Konzertouvertüre »Römischer Karneval« von Hector Berlioz hat bis heute einen festen Platz im Repertoire der Sinfonieorchester. Der Höhepunkt dieser konzertanten Geburtstagsfeier ist das Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 6 von Nicolò Paganini, dem »Teufelsgeiger«. Paganini komponierte Stücke, die zu seinen Lebzeiten nur er selbst spielte.

Allgemeines 07.01.2019 Erfolgreichstes Bachfest der Festivalgeschichte

Jahresbilanz 2018 des Leipziger Bacharchivs – Erweiterung der Sammlung, Publikationen, Ausstellungen, Bachpreisträger und Sonderprojekte

 

Eine positive Jahresbilanz 2018 zieht das Bach-Archiv Leipzig. Zahlreiche Publikationen spiegeln die aktuellen Forschungsergebnisse des Hauses wider und die Sammlung der Stiftung wurde um wichtige Quellen zur Bach-Familie erweitert. Im Juni feierte Leipzig das erfolgreichste Bachfest der Festival-geschichte: Über 79.000 Besucher aus 45 Ländern hörten unter anderem die Konzerte des »Leipziger Kantaten-Rings« in den historischen Leipziger Bach-Kirchen. Einen Monat später reisten zum Internationalen Bach-Wettbewerb Leipzig erneut Interpreten aus 34 Ländern in die Messestadt, um den begehrten Titel »Bachpreisträger« zu erringen. Das Bach-Museum Leipzig präsentierte zwei erfolgreiche Kabinettausstellungen zu Bachs Privatschülern und zur mitteldeutschen Musiklandschaft des Barock.

Auch im Jahr 2018 standen sowohl die zahlreichen Forschungs- und Editions-projekte zur Bach-Familie als auch die Erweiterung der Sammlung im Zentrum der Arbeit des Bach-Archivs Leipzig. Im Carus-Verlag erschien ein Thematisch-systematisches Verzeichnis der musikalischen Werke von Johann Ernst Bach sowie, in Kooperation mit der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig, der zweite Band der Dokumente zur Geschichte des Thomaskantorats. Erworben wurde unter anderem ein handschriftliches Spendenbuch der Thomasschule zu Leipzig aus den Jahren 1633 bis 1641 sowie zwei Abschriften von Kompositionen aus dem engen Umfeld der Bach-Familie.

Prof. Peter Wollny, Direktor des Bach-Archivs Leipzig: »Ich freue mich, dass das Bach-Archiv in allen seinen Bereichen exzellent aufgestellt ist und auch im vergangenen Jahr seinen Ruf als führendes Forschungszentrum zu Leben und Werk Johann Sebastian Bachs und seiner Familie behaupten konnte. Mit der Besetzung der vakanten Stellen gehen wir gestärkt und zuversichtlich ins neue Jahr.«

Gleich zwei wichtige Positionen des Hauses wurden 2018 durch den Stiftungsrat neu besetzt: Zur Geschäftsführerin des Bach-Archivs wurde Franziska Grimm ernannt. Die Kulturmanagerin wechselte aus Dresden nach Leipzig und trat die Position zum 1. August 2018 an. Zum Intendanten des Bachfestes Leipzig wurde der Musikwissenschaftler Dr. Michael Maul berufen, nachdem dieser seit 2016 die künstlerische Planung der Leipziger Bachfeste als Dramaturg maßgeblich verantwortet hatte. Der habilitierte Musikwissenschaftler Michael Maul gehört zu den führenden Bach-Forschern weltweit. Seit 2002 wirkt er am Bach-Archiv Leipzig.

Anlässlich des 333. Geburtstages von Johann Sebastian Bach wurde im März die multimediale Online-Plattform jsbach.de freigeschaltet. Die Seite versteht sich als digitaler Reiseführer, der den Einstieg in Bachs Welt auf verschiedenen Wissensebenen ermöglicht. Mittels historischer Quellen und audiovisueller Medien informiert jsbach.de kurzweilig und crossmedial auf der Basis der aktuellen Bach-Forschung. Die Seite entstand in Kooperation mit der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen sowie Deutschlandfunk Kultur und wird kontinuierlich von der Forschungsabteilung des Bach-Archivs Leipzig weiterentwickelt.  Im Oktober erschien mit Bach 333 bei Deutsche Grammophon und Decca das umfangreichste CD-Box-Set, das je einem einzelnen Komponisten gewidmet wurde. Die 222 CDs und eine DVD-Dokumentation umfassende Gesamtausgabe entstand in Zusammenarbeit mit 32 Labels und einem Team von Wissenschaftlern des Bach-Archivs Leipzig. Forschungsergebnisse, die auf der aktuellen Arbeit der Wissenschaftler an der der revidierten Ausgabe des Bach-Werke-Verzeichnisses basieren, fanden hier erstmals Berücksichtigung.

Unter seinem neuen Intendanten Dr. Michael Maul feierte Leipzig das bisher erfolgreichste Bachfest seit Beginn der Festivalgeschichte im Jahr 1999. In 161 Veranstaltungen des zehntägigen Musikfestes wurden erstmals über 79.000 Besucher gezählt. Der ausverkaufte Zyklus »Leipziger Kantaten-Ring« am Eröffnungswochenende wurde von der weltweiten Bach-Gemeinde begeistert aufgenommen und von Musikliebhabern aus 45 Nationen mit Standing Ovations gefeiert. Es wurden 54 % mehr Tickets als im Vorjahr abgesetzt, Konzerte mit reinem Bach-Programm erreichten insgesamt eine Auslastung von 90 %. Der XXI. Internationale Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb Leipzig 2018 fand vom 11. bis 21. Juli statt. 105 hochbegabte Musikerinnen und Musiker aus 34 Ländern wetteiferten in den Fächern Klavier, Cembalo und Violine/Barockvioline um den begehrten Titel »Bachpreisträger«. In jedem Fach wurden drei Bach-Preise vergeben, die ersten Preise errangen Rachel Naomi Kudo (USA, 1. Preis Klavier), Avinoam Shalev (Israel, 1. Preis Cembalo) sowie Maria Włoszczowska, Violine (Polen, 1. Preis Violine).

 

Wenn die Musikstadt Markneukirchen im Frühjahr 2019 zum 54. Mal junge Musiker zum Internationalen Instrumentalwettbewerb einlädt, werden vom 9. bis 18. Mai die Fächer Violoncello und Gitarre im Mittelpunkt stehen. Gerne erinnert man sich im Vogtland noch an die herausragenden Preisträger der letzten Wettbewerbe in diesen Fächern – Bruno Delepelaire (jetzt Berliner Philharmoniker), Sol Daniel Kim und Edward King in der Kategorie Violoncello sowie Otto Tolonen, Rafael Aguirre und Matthias Müller im Fach Gitarre.

Zu den drei öffentlichen Auswahlprüfungen und einer Finalrunde in jedem Fach sowie dem abschließenden Preisträgerkonzert in Begleitung des Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau werden auch 2019 außergewöhnliche Talente aus aller Welt erwartet. Die öffentliche Ausschreibung des Wettbewerbsprogramms sowie weitere Informationen zum Wettbewerbsablauf können über die Homepage des Wettbewerbes abgerufen werden. Anmeldungen sind dort direkt online möglich. Die Anmeldefrist für das Fach Violoncello läuft noch bis 10. Januar 2019. Für das Fach Gitarre werden Bewerbungen bis zum 31. Januar 2019 entgegengenommen. Die Anmeldegebühr beträgt 100 Euro, die Altersgrenze liegt bei 30 Jahren im Fach Violoncello bzw. 32 Jahren für Gitarre. Den Preisträgern werden Geldpreise im Wert von 31.000 Euro sowie Konzertengagements und verschiedene Sachpreise in Aussicht gestellt. Für den Wettbewerb 2019 hat erneut der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann, die Schirmherrschaft übernommen. Die Präsidentschaft liegt in den Händen von Prof. Thomas Selditz. Unter seiner Leitung werden die beiden Fachjuryvorsitzenden Prof. Danjulo Ishizaka - Violoncello (Japan/Deutschland) und Prof. Thomas Müller-Pering – Gitarre (Deutschland) gemeinsam mit international anerkannten Musikerpersönlichkeiten und Pädagogen in den beiden Fachjurys wirken. Dazu gehören im Bereich Violoncello: Prof. Yi-Bing Chu (China), Prof. Maria Kliegel (Deutschland), Prof. Zdzisław Łapiński (Polen), Prof. Monika Leskovar (Kroatien), Prof. Csaba Onczay (Ungarn) und Prof. Marko Ylönen (Finnland). Der Jury im Fach Gitarre gehören an: Prof. Joaquín Clerch (Kuba), Prof. József Eötvös (Ungarn), Prof. Margarita García Escarpa (Spanien), Prof. Pablo Márquez (Argentinien), Prof. Raphaella Smits (Belgien) und Prof. Alexander Swete (Österreich).

Allgemeines 03.01.2019 Clara Schumann als Komponistin

Sonderausstellung im Robert-Schumann-Haus Zwickau ab dem 13. Januar 2019

 

Komponierende Frauen im 19. Jahrhundert waren eine Ausnahme. Dass Clara Schumann sogar mehr als 20 ihrer Werke in Druckausgaben bei renommierten Verlagen vorlegte, ist umso ungewöhnlicher. In einer Sonderausstellung präsentiert das Robert-Schumann-Haus Zwickau Clara Schumanns Kompositionen in Originalhandschriften und -ausgaben mitsamt den zugehörigen Entstehungsdokumenten. Alle Exponate gehören zum reichhaltigen Archivbestand des Museums. Aus dem Nachlass Friedrich Wiecks kamen die Originalausgaben der frühen Klavierwerke seiner Tochter ins Zwickauer Schumann-Museum, beim Ankauf des Schumann-Nachlasses durch die Stadt Zwickau 1925 wurden auch zahlreiche Notenhandschriften Clara Schumanns erworben. Erst 1971 konnte die Partiturhandschrift von Clara Schumanns vielleicht bedeutendstem Werk, ihrem Klaviertrio op. 17, aus dem Nachlass einer Schülerin für das Robert-Schumann-Haus erworben werden. Erstmals zu sehen sind Neuerwerbungen von Originalausgaben einzelner Klavierstücke Clara Schumanns aus den Jahren 1885 und 1892. Die Musikalien werden ergänzt durch eigenhändige Briefe und Tagebuchdokumente zur Entstehung sowie Programmzettel und Besprechungen in zeitgenössischen Musikzeitschriften. Die Ausstellung, die bis 31. März zu sehen ist, wird am Sonntag, 13. Januar, um 16 Uhr eröffnet, der Eintritt zur Vernissage ist frei. Im Anschluss findet ab 17 Uhr ein Konzert statt, bei dem auch Clara Schumanns Violinromanzen erklingen. »Clara Schumann als Komponistin« ist die erste der Sonderausstellungen des Robert-Schumann-Hauses, mit denen in diesem Jahr unterschiedliche Aspekte des Lebens und Schaffens von Clara Schumann beleuchtet werden. Aus Anlass ihres 200. Geburtstages folgen bis einschließlich Dezember noch »Clara Schumann und ihre Kinder«, »Clara en tour Konzertauftritte und -reisen« sowie »Clara Schumann und die Familie Wieck«.

Kinder & Jugend 20.12.2018 Du stehst auf Jazz?

10. internationales Kinderjazzfestival in Leipzig

Vom 1. bis 3. März 2019 findet in Leipzig das 10. Internationale Kinderjazzfestival statt. Im Januar enden die Bewerbungsfristen für Solisten, Bands und Workshop-Teilnehmer.

Zum nunmehr zehnten Mal organisiert der Verein »Kids Jazz L.E.« das Internationale Kinderjazzfestival in Leipzig. Die ersten Bands stehen bereits fest. Doch es gibt noch ausreichend Platz auf der Bühne im MDR-Orchestersaal für weitere Kinder- und Jugend-Ensembles, die sich auf Jazz spezialisiert haben. Im Rahmen des Festivals können sie an den Festivaltagen ein oder mehrfach auftreten. Auch Solisten und Duos können sich noch bis zum 15. Januar bewerben.

Neben den Konzerten im MDR-Orchestersaal auf dem Leipziger Augustusplatz, finden im Rahmen des Festivals Workshops für musikbegeisterte Kinder und Jugendliche statt. Hier lernen die Teilnehmer andere Musiker kennen, die sich als Band, Duett oder Solist angemeldet haben. Die Workshops finden am 2. und 3. März ab 10 Uhr in der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« statt. Die Festival-Teilnehmer werden hier in kleineren Bands von erfahrenen Dozenten und Profi- Musikern unterrichtet. Zum Abschluss des Festivals treten am Ende des Wochenendes alle Workshop-Bands auf der großen MDR-Orchesterbühne auf. Hier können die Kinder und Jugendlichen Eltern und Freunden zeigen, was sie während des Wochenendes erarbeitet und gelernt haben. Für viele Teilnehmer ist es das erste Zusammenspiel in einer Band, das Lust auf mehr Musik macht!

Bands, Solisten, Duos und Workshop-Teilnehmer können ihre Bewerbung per E-Mail mit Namen, Alter und Instrument per Mail an info@kidsjazz.de schicken. Teilnehmen kann jeder, der nicht älter als 16 Jahre ist. Den Teilnehmern wird während der Workshops Einzel- als auch Gruppenunterricht (Jazzcombo/Bigband) angeboten. Es gibt Workshops für junge Jazz-»Pro s«, für Jazzanfänger und für interessierte Kinder, die noch kein Instrument spielen.

Unter dem Motto »Kinder jazzen für Kinder! Hören – erleben – mitmachen« veranstaltet der Verein»Kinds Jazz LE e.V.« seit 2009 das Internationale Kinderjazzfestival in Leipzig. Oberstes Ziel und Anliegen ist es, Kinder und Jugendliche für diese spezielle, sonst oft Erwachsenen vorbehaltene Musik zu begeistern und nachhaltiges Interesse zu wecken. Neben Kinder aus Deutschland, haben sich in den vergangenen Jahren auch Ensembles aus Estland, Litauen, Ukraine und Russland beworben. Das Jubiläumsfestival 2019 wird ein ganz besonderes. Neben einer Allstar-Band mit Teilnehmern aus den vergangen Jahren, sind es die Teilnehmer selbst, die das Festival wie jedes Jahr besonders machen werden. Auch der Leipziger Nachwuchsjazz wird vertreten sein und beweisen, wie beliebt die Stilrichtung Jazz bei Kindern und Jugendlichen ist.

Kulturpolitik 18.12.2018 Kultur für alle und überall

Staatsregierung verabschiedet landesweites Konzept Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

 

Kulturelle Bildung ist Teil eines umfassenden Bildungsverständnisses. Alle Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit ihres Erwerbs bekommen. Das Kabinett hat daher in seiner Sitzung am 23.10.2018 das »Landesweite Konzept Kulturelle Kinder- und Jugendbildung für den Freistaat Sachsen« zur Kenntnis genommen und seine Umsetzung beauftragt.

Mit dem Konzept hat die Sächsische Staatsregierung einen gemeinsamen Rahmen zur Förderung und Entwicklung der Kulturellen Bildung in Sachsen erarbeitet. Die Verabschiedung des landesweiten Konzepts entspricht einem im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD formulierten Vorhaben der Regierungskoalition. Das Konzept wurde unter Führung des Kunstministeriums innerhalb einer interministeriellen Arbeitsgruppe gemeinsam mit den Staatsministerien für Kultus, Soziales und Gleichstellung erarbeitet. Die Kulturräume, Kultureinrichtungen, zuständigen Dachverbände und weitere Partner der Kulturellen Bildung wurden in diesem Prozess umfangreich beteiligt. Alle treffen sich demnächst an einem Runden Tisch Kulturelle Bildung, um die konkrete Umsetzung des Konzeptes zu besprechen.

Ziel des landesweiten Konzepts ist es, kulturelle Bildungsangebote auch außerhalb der urbanen Zentren zu stärken, die schulische Kulturelle Bildung deutlicher zu akzen¬tuieren und die kulturelle und interkulturelle Kompetenz zu fördern. Für die Förderung von Maßnahmen der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung stehen aktuell jährlich über sieben Millionen Euro bereit. Die setzen sich zusammen aus der Musikschulförderung (6 Mill. €) und der Förderung von Projekten der Kulturellen Bildung (über eine Million Euro). Darin enthalten sollen im kommenden Doppelhaushalt erneut 300.000 € zur Förderung von Mobilitätsprojekten sein. Die Arbeit der Netzwerkstellen in den Kulturräumen – Mittler zwischen Kultur- und Bildungseinrichtungen soll mit 210.000 € gefördert werden. Dies bedarf noch der Zustimmung des Sächsischen Landtags.

Das Konzept folgt fünf Leitzielen, welche den Rahmen für die weitere Stärkung der Kulturellen Bildung in Sachsen setzen:

  • Herstellung von Teilhabegerechtigkeit,
  • Entwicklung bedarfsgerechter Angebote,
  • Existenz stabiler Kooperationen und Partnerschaften zwischen Kultur-, Jugend- und Schuleinrichtungen,
  • Qualitätssicherung der Angebote
  • qualifizierte Aus- und Weiterbildung von Fachkräften.

Diese als Zielperspektiven formulierten Arbeitsschwerpunkte werden mit 40 Einzelmaßnahmen untersetzt.

Preise & Stipendien 17.12.2018 Gustav-Wohlgemuth-Plakette für Rolf Schneider und Christfried Brödel

Außergewöhnliche Verdienste um Laien- und Kirchenchorwesen in Sachsen gewürdigt

 

Mit der Gustav-Wohlgemuth-Plakette zeichnete der Sächsische Chorverband e.V. jetzt den Chemnitzer Chorleiter und Dirigenten Rolf Schneider sowie den emeritierten Rektor und Professor für Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden, Christfried Brödel, aus. Damit würdigt der Sächsische Chorverband die jahrzehntelangen außergewöhnlichen Verdienste der beiden Persönlichkeiten um das sächsische Laienchorwesen. Die Plakette wurde benannt nach dem Leipziger Chordirigenten und Komponisten Gustav Wohlgemuth (1863–1937). Er leitete u.a. die Leipziger Singakademie, war Festdirigent der Gesamtchöre bei den Sängerfesten des Deutschen Sängerbundes, gehörte dem Führungsgremium des Deutschen Sängerbundes an und leitete 20 Jahre die Zeitschrift »Sängerhalle«.

Christfried Brödel wirkte von 1992 bis zur seiner Emeritierung im Jahr 2013 als Rektor und Professor für Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden. Sein Weg dahin führte zunächst über die Mathematik. Denn dieses Fach studierte der aus einem sächsischen Pfarrhaus stammende Christfried Brödel zunächst in Leipzig. Während des Studiums prägten und förderten ihn musikalisch zwei Chorleiter entscheidend: der Thomaskantor und Leiter des Universitätschores Hans-Joachim Rotzsch und Erich Schmidt, der damalige Leiter der Meißner Kantorei. Eine akademische Laufbahn als Mathematiker war Christfried Brüdel aus politischen Gründen verwehrt. So wechselte er 1984 als Kirchenmusiker zur Evangelischen Landeskirche Sachsens. Dort arbeitete er zunächst als Landessingwart und später als Dozent und Direktor an der damaligen Kirchenmusikschule in Dresden. Von 1981 bis 2017 leitete Christfried Brödel die Meißner Kantorei. Dieser außergewöhnliche Chor ist ein Ensemble begabter und begeisterter Laiensängerinnen und Sänger, das seinen Schwerpunkt schon seit Jahrzehnten bei zeitgenössischen geistlichen Chorwerken des 20. und 21. Jahrhunderts setzt. Christfried Brödels musikalisches Wirken lebt von der Spannung zwischen alter und zeitgenössischer geistlicher Musik. Mit der Meißner Kantorei und dem von ihm gegründeten Ensemble »vocal modern« brachte er rund 80 Werke zur Uraufführung, unter anderem zahlreiche Kompositionen aus dem Kantatenzyklus »Das geistliche Jahr« des Dresdner Komponisten Jörg Herchet. Hinzukommen kommen zahllose Erstaufführungen. Christfried Brödel ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und Vorsitzender der Neuen Bachgesellschaft (NBG). Für die Verbreitung der Werke Bachs engagiert er sich besonders durch die Leitung von Bachakademien in Osteuropa (Rumänien und Ukraine). In seiner 30 Jahre währenden Tätigkeit als Dozent und Professor für Chorleitung hat er ganze Generationen von Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern entscheidend geprägt. In zahllosen Seminaren und Kursen arbeitet er in ganz Deutschland und z.T darüber hinaus mit Dirigenten und Chorleitern, wobei ihm die Arbeit mit Laien nicht weniger Freude bereitet als die Leitung eines Meisterkurses. Christfried Brödel begreift sich stets selbst als Lernenden. Von seinem Chorleitungslehrbuch »Dirigieren für Chorleiter«, das 2014 im Bärenreiter-Verlag erschien, sagt er selbst, es sei das Ergebnis dessen, was er von seinen Studierenden lernen durfte.

1992 initiierte der Chemnitzer Rolf Schneider die Gründung des Musikbundes Chemnitz e.V., dessen erster Vorsitzender er wurde und den er über viele Jahre profilierte. Heute ist der Musikbund Chemnitz mit seinen 24 Chören und 900 Mitgliedern in Chemnitz und dem Umland einer von vier Regionalverbänden des Sächsischen Chorverbandes e.V. Bereits 1948 gründete Rolf Schneider als Neulehrer seinen ersten Chor in Chemnitz, ein Jahr später kam ein Männerchor hinzu. 1961 übernahm er die Leitung des Orchesters des »Florian-Geyer-Ensembles« Karl-Marx-Stadt und 1962 die Gesamtleitung des Ensembles, das er zu einem der leistungsstärksten Laienensembles der DDR profilierte. Mit diesem trat er zu den Arbeiterfestspielen auf, nahm an nationalen und internationalen Wettbewerben teil, reiste zu Konzerten durch die DDR und ins Ausland, war mehrfach in Fernsehsendungen wie »Alles singt!« zu sehen und zu hören. Das Ensemble wurde zudem für seine Uraufführungen von zeitgenössischen Komponisten wie Jürgen Golle und Gunter Erdmann gefeiert. Rolf Schneider leitete Jurys nationaler und internationaler Chorwettbewerbe oder gehörte diesen an. Als Dozent bildete er Chorleiter aus und weiter, unter anderem auch in Kuba. Auch den Eiskunstläuferinnen Gabi Seiffert und Katharina Witt sowie dem bislang einzigen europäischen Weltmeister auf der 400-Meter-Strecke von 1987, Thomas Schönlebe, brachte er als Musiklehrer an der damaligen Sportschule Karl-Marx-Stadt die Welt der Musik näher. Bereits ab 1985 engagierte sich der Chemnitzer im Bereich der Seniorenchöre. Von 1999 bis 2017 leitete er die Treffen von Seniorenchören künstlerisch. 2018 trafen sich in Chemnitz zum 33. Mal in Chemnitz Chöre aus Deutschland und Europa zum »Sängerfest«. Dieses geht ebenfalls auf das Engagement von Rolf Schneider zurück. Bereits 1983 regte er mit Blick auf die sängerische Tradition des »Deutschen Sängerbundes« das »Arbeitersängerfest« in Karl-Marx-Stadt an. 1989 nahmen erstmals Chöre aus Finnland, Österreich und der Bundesrepublik an diesem Treffen teil. Rolf Schneider, der in wenigen Tagen seinen 88. Geburtstag feiert, dirigierte letzmalig im Juni 2017 zum »Tag der Volkssolidarität« auf der IGA Berlin einen Chor von über 200 Sängerinnen und Sängern aus Berlin, Potsdam, Schwerin und Chemnitz.

Allgemeines 13.12.2018 »Wurzeln«

Internationale Messiaen-Tage 2019

Über das Festival

Dass Musik nicht trennt, sondern verbindet und über Schmerz und Elend hinweghelfen kann, bewies der französische Komponist Olivier Messiaen, als er während seiner Gefangenschaft im Stalag VIII A sein »Quatuor pour la fin du temps« komponierte und gemeinsam mit drei Mitgefangenen am 15. Januar 1941 in der Theaterbaracke zur Uraufführung brachte.

Der Meetingpoint Music Messiaen e.V. erinnert bereits seit 2008 jedes Jahr am 15. Januar am historischen Ort an dieses besondere Ereignis. 2017 erwuchs daraus ein mehrtägiges Festival, welches vom europäischen Friedensgedanken inspiriert, Menschen auf beiden Seiten der Neiße, sowie aus ganz Europa und der Welt an diesem einzigartigen Ort der (Musik-)Geschichte zusammenbringen will. Internationale Künstler treffen dabei auf Forschende zur jüngeren Geschichte der Region und das Publikum wird eingeladen Zeitgenössische Musik und Kunst im historischen Ambiente der Grenzstadt, Führungen, Vorträge und Diskurse zu erleben und sich so dem Spannungsfeld Kunst - Krieg zu nähern.

 

Vom 11. bis 15. Januar 2019 laden die dritten Internationalen Messiaen-Tagen Görlitz Zgorzelec ein. Das junge Festival beschäftigt sich auf künstlerischer Ebene mit einem besonderen Moment der Geschichte dieser Region und widmet sich 2019 dem Themenkreis »Wurzeln«. Durch zeitgenössische Konzerte, historisch- informierte Akzente in Form von Vorträgen und Führungen, sowie einer Ausstellungseröffnung soll den Menschen der Region, wie auch interessierten Gästen von außerhalb eine weite Palette an assoziativen Aspekten nähergebracht werden. Das Festival kehrt stets zu seinen musikalischen Wurzeln zurück und setzt das »Quartett auf das Ende der Zeit« als zentralen Anker. Die Leitfragen des Festivals für das kommende Jahr sind: Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Jeder Festivalbesucher hat individuell die Möglichkeit sich mit diesen Fragen, seiner Herkunft und seiner Geschichte über die Musik und Kunst auseinander zu setzen.

Die Sinfonietta Dresden eröffnet das Festival mit dem Sinfoniekonzert in der Annenkapelle Görlitz. Ein Orchester, das dem Görlitzer Publikum aufgrund seines abwechslungsreichen zeitgenössischen Repertoires bekannt ist und für den Freitag ein Konzert voller Naturbeobachtungen vorbereitet hat. Am Samstagvormittag finden historische Führungen statt und am Abend können Sie im Theater Görlitz beim Kammerkonzert »Fremde bin ich eingezogen« und im Atelier Kremser beim Nachtschwärmerkonzert »Ragtime polonais« den Tag auf eine besondere Art und Weise ausklingen lassen. Der Sonntag beginnt mit einer deutsch- polnischen Heiligen Messe in der Bonifatiuskirche Zgorzelec, anschließend folgen Lied und Lesung zu Mikis Theodorakis, eine Kurzführung auf dem Gelände des ehemahligen Stalag VIII A und am späten Nachmittag können Sie sich vom Liederabend in der Annenkapelle inspirieren lassen. Der Festivalmontag steht ganz unter dem Motto der Begegnung: Armin Mueller- Stahl eröffnet eine besondere Ausstellung in der Galerie Brüderstraße Görlitz und am Abend haben Sie die Möglichkeit an einer Podiumsdiskussion zum Thema Grenzidentitäten im Schlesischen Museum Görlitz teilzunehmen. Am letzten Tag erwartet Sie unter anderem der Höhepunkt unseres Festivals: das Kammerkonzert »Quatuor pour la fin du temps, Stalag VIII A« mit einer Erstaufführung.

Programm und Karten

Das detaillierte Programm für das gesamte Festival, wie auch für jedes einzelne Konzert finden Sie auf der Internetseite www.messiaen-tage.eu. Eintrittkarten bei Eventim

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