Kinder & Jugend 07.08.2019 Jugend-Jazzorchester Sachsen trifft Jan Schreiner

Vom 9. bis 18. August probt das Jugend-Jazzorchester Sachsen in der Landesmusikakademie Sachsen

 

Die Band probt dort eine Woche lang unter der Leitung von Jan Schreiner. Lebendiger Jazz made in Germany –  so könnte man die Elemente in Jan Schreiners Musik mit der Mischung aus Soul Jazz der Sixties, dem Groove mit einem Hauch Unterhaltungsmusik plakativ zusammenfassen. Das Besondere liegt im Klang. Man hört einerseits die Fülle einer Big Band, eines für Jazz-Verhältnisse größeren Ensembles, gleichzeitig die Beweglichkeit und Flexibilität eines Solistenensembles. Dies liegt in der Natur der Komposition.  Als Bass-Posaunist und Tubist arbeitet Schreiner auch gern mit den Nuancen der tiefen Töne. Der Künstler schreibt Einzelstimmen, aus denen sich vertikale Zufallsklänge ergeben. Was vielleicht auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint, überzeugt als Ganzes. Es entsteht ein dichter, satter Sound mit eindrucksvollen Soli, ein expressives Spiel mit steigender Dynamikkurve.  Geformt wird ein »Kollektiv aus Individualisten« zum Ensemble,  Einheit und Persönlichkeit zugleich.
Jan Schreiner, 1984 in Stuttgart geboren, ist er einer der wenigen deutschen Bass-Posaunisten, der sich auch international einen Namen machte.  2016 erhielt er den Master of Music in Jazz Composition an der Musikhochschule Mannheim bei Jürgen Friedrich. 2005-08 war Jan Schreiner Mitglied des Bundesjazzorchesters. 2007 war er Mitbegründer des Lucerne Jazz Orchestra.  2009 gründete er das Vertigo Trombone Quartet mit Nils Wogram, Bernhard Bamert und Andreas Tschopp und war 2010 Mitbegründer des Berlin Art Orchestra. Seit 2014 ist er als Komponist hauptsächlich für das Jan Schreiner Large Ensemble tätig. 2018 erschien das Doppelalbum "You Better Look Twice" auf Float Music. Als Sideman/Aushilfe stand Jan Schreiner unter anderem mit folgenden Formationen auf der Bühne: Ed Partyka Jazz Orchestra, Till Brönner Orchestra, Subway Jazz Orchestra, Malte Schillers Red Balloon, Reinhold Schmölzers orchest•ra•conteur, WDR Big Band and HR Big Band, NDR Big Band, RIAS Big Band, Swiss Jazz Orchestra, Sunday Night Orchestra, Ensemble Modern uvm.
Als Gastdirigent/Komponist leitete er folgende Formationen: Spielvereinigung Süd, Jazzkombinat Hamburg, Subway Jazz Orchestra, Sunday Night Orchestra, Mannheim Jazz Orchestra, Lucerne Jazz Orchestra and Berlin Art Orchestra.

Das JUGEND-JAZZORCHESTER SACHSEN ist eine Big Band vom Feinsten. Das Ensemble, dessen Bühnenbesetzung nicht mehr als 20 Musiker umfasst, besteht in immer wechselnden Besetzungen seit 1993 und begeisterte seit seiner Gründung sowohl regionales Publikum als auch Jazzliebhaber in Kanada, Griechenland, Indien, Ungarn, Israel und wo die zahlreichen Konzertreisen noch hinführten. Dabei befindet sich auch die künstlerische Leitung im ständigen Wechsel, um den jungen Musikern im Alter zwischen 16 und 26 Jahren möglichst vielfältige Impulse zu geben. So dirigierten schon Jazzgrößen wie Jürgen Friedrich, Carla Bley (USA), Joe Sullivan (Kanada), Rolf von Nordenskjöld, Marko Lackner, Al Porcino, Thomas Zoller, Ansgar Striepens, Milan Svoboda (Tschechien), Janis Steprans (Kanada) die Band. Das übergeordnete Motto ist dabei immer „Think Jazz! Feel Jazz! Be Jazz!“

Konzerte:
Donnerstag, 15.08.2019 | 19.30 Uhr | 11. Colditzer Jazz-Night in Colditz, Kammermusiksaal  
Info unter: 034381-469575 / lma@lma-sachsen.de
Um telefonische Voranmeldung wird gebeten!
Eintritt frei, Spenden sind herzlich willkommen!

Freitag, 16.08.2019 | 20:00 | Dresden Jazzclub Tonne e.V. (Tzschirnerplatz 3-5; 01067 Dresden)
Eintritt Vvk. Erm. 15/11 €, Ak. 18/14 € zzgl. Gebühren
Tickets: www.reservix.de; www.jazzclubtonne.de und in vielen VVK-Stellen in Dresden und Umgebung

Sonnabend, 17.08.2019 | 15 Uhr | Landesgartenschau Frankenberg (Naturerlebnisraum Zschopauaue; 09669 Frankenberg / Sa.)
Informationen unter: lgs-frankenberg.de/unbekannt/jugend-jazzorchester-sachsen/

Sonntag, 17.08.2019 | 15 Uhr | 16. Internationale Jazztage Bad Elster
Musikpavillon am Badeplatz (Badstr 6; 08645 Bad Elster)
Informationen unter: chursaechsische.de/veranstaltungen/detail/8443.html
Eintritt frei


Allgemeines 07.08.2019 Lausitzfestival

Aufbau der Strukturen für ein länder- und spartenübergreifendes Festival beginnen

 

Nach dem im Juni 2019 erfolgten Kabinettsbeschluss der Landesregierungen von Sachsen und Brandenburg in der Lausitz ein länder- und spartenübergreifendes Kunst-Festival zu etablieren läuft aktuell der Prozess zur Definition einer tragfähigen und arbeitsfähigen Struktur. Im Juli traf sich dazu erstmalig eine Struktur-Arbeitsgruppe. Diese besteht aus Vertretern beider beteiligter Bundesländer. Für den Freistaat Sachsen obliegt die Leitung dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, für das Land Brandenburg übernimmt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur diese Aufgabe. 
Das Hauptziel der Struktur AG ist es, auf der Basis eines gemeinsamen Festivalkonzepts Strukturen und Gremien zu definieren, welche den Aspekt, ein länder- und spartenübergreifendes sowie regional verankertes Festival zu etablieren, beinhalten und praktisch umsetzbar machen. Im ersten Schritt wird dafür in den nächsten Wochen ein länderübergreifend besetzter Fachbeirat zusammengestellt und benannt. 
Dem Netzwerktreffen der Kultur-Akteure aus Sachsen, welches im Juni auf Initiative des Kulturkonvents des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien gemeinsam mit dem Intendanten Herrn Daniel Kühnel stattfand, folgt Ende August ein Treffen der Kultur-Akteure aus Brandenburg. Hierbei sollen weitere Partnerschaften und Kooperationen aufgebaut werden.
Aktuell werden somit die Grundsteine für die weitere inhaltliche Arbeit zur Fortführung des Lausitz Festivals gelegt.
Kulturschaffende können sich weiterhin gern bei der Görlitzer Kulturservicegesellschaft mbH melden. Anregungen zu möglichen Kooperationen und Projekten im Rahmen des Lausitz Festivals werden hier gelistet und im weiteren Prozess näher beraten.
Kontakt: Görlitzer Kulturservicegesellschaft mbH, Maria Schulz, Geschäftsführung, kultur.service (at) goerlitz.de

Allgemeines 18.07.2019 »EX TEMPORE«

Das Leipziger Improvisationsfestival für Alte Musik vom 19. bis 22. September mit neuem Namen

 

Martin Erhardt, künstlerischer Festivalleiter, verabschiedet sich damit vom etwas sperrigen Titel »LivFe!«. Das bewährte Konzept hingegen bleibt gleich: Vom 19.-22. September 2019 gibt es wieder wie alle zwei Jahre Musik in Echtzeit für Kenner und Liebhaber spontan erfundener »historischer« Klänge.

Virtuosen der Alten Musik treten mitsamt ihrer Instrumente miteinander in Dialog und improvisieren in den Konzerten live auf der Bühne. Daneben stehen Workshops und JamSessions auf dem Programm. Mit dabei: Star-Gambist Paolo Pandolfo, Ensemble 1684, ein historischer Geigenwettstreit mit Mechthild Karkow und Matthieu Camilleri, Ian Harrison (Zink), Mareike Greb und Bernd Niedecken (Tanz) und etliche andere.

Kartenbestellung: www.improfestival-leipzig.de

Allgemeines 16.07.2019 Meisterklasse Gesang

Sommerkurs an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden

 

Vom 26. bis 28.06.2019 veranstaltete die Hochschule für Kirchenmusik der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens auf ihrem Campus am Käthe-Kollwitz-Ufer einen Sommerkurs für sechs Studenten der Presbyterian University and Theological Seminary (PUTS) in Seoul/Südkorea.

Frau Prof. Gertrud Günther arbeitete mit vier Sopranistinnen und zwei Tenören an den vorbereiteten Stücken aus dem deutschen barocken und romantischen Oratorienrepertoire bzw. an ausgewählten deutschen Kunstliedern. Besonders in Bezug auf die Sprachbehandlung, den Einsatz historisch informierter Aufführungspraxis sowie das Herausarbeiten stilistisch unterschiedlicher Interpretationsweisen konnten die stimmlich alle hoch begabten Studenten vom Unterricht in der Meisterklasse in Dresden sehr profitieren. Begleitet und betreut wurden sie von ihrer Professorin Frau Lee, die gleichzeitig die Übersetzung übernahm.

Mit der Hoffnung auf Wiederholung eines solchen Kurses im Rahmen einer lockeren Partnerschaft der beiden Hochschulen wurden die Kursteilnehmer und ihre Mentorinnen Frau Prof. Lee und Frau Kwan am 28.06. verabschiedet.

Alle Studenten bereiten sich an der PUTS auf einen kirchenmusikalischen Hochschulabschluss vor, der es ihnen erlaubt, an presbyterianischen Kirchen in Südkorea bzw. in den USA als Sänger zu arbeiten.
Die Hochschule bildet außerdem auch Organisten und Theologen aus.

Kinder & Jugend 15.07.2019 »Die Konferenz der Kinder« in Dresden

Musikalisches Sommercamp für »Die Konferenz der Kinder«. Dresdner Schüler nutzen letzte Ferienwoche zum Proben

Konzerte
So, 18. August, 16 Uhr
Frauenkirche Dresden, Uraufführung

Di, 20. bis Fr, 23. August, jeweils 10 Uhr
Frauenkirche Dresden, Schulaufführungen

Künstlerische Leitung: Elisabeth Holmer
Komposition: Arne Gieshoff, Libretto: Alexander Gruber
Pädagogische Leitung: Wolfgang Lessing
Künstler: 100 Schülerinnen und Schüler aus Dresden und Umgebung sowie die Ensembles AuditivVokal und El Perro Andaluz

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Die Vorbereitungen für »Die Konferenz der Kinder« laufen an. Seit einigen Wochen studieren über 100 junge Sänger der teilnehmenden Schulen und Vereine aus Dresden und Umgebung ihre Chorstellen ein. Damit am Sonntag, dem 18. August 2019 in der Dresdner Frauenkirche die erfolgreiche Uraufführung des Kinder-Oratoriums stattfinden kann, treffen sich alle Teilnehmer in der letzten Woche der sächsischen Sommerferien zu einem gemeinsamen Sommercamp: Vom 12. bis 17. August proben die Kinder gemeinsam mit Profimusikern im Dresdner Landesgymnasium für Musik.

Das auf einem Motiv von Erich Kästner basierende 70-minütige Oratorium ermöglicht über 100 Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Herkunft und Abstammung, sich kreativ mit den Themen Krieg, Flucht und Umwelt- zerstörung auseinanderzusetzen. Ähnlich wie in Kästners »Konferenz der Tiere« steht auch hier der leidenschaftliche Appell für die Rechte der Kinder im Fokus.

Kinder & Jugend 08.07.2019 Die »LandStreicher« sind wieder unterwegs

Das landesweite Kinderorchester beginnt sein 18. Projekt mit abschließenden Konzerten in Jüterbog und Großenhain

 

Montagmorgen, erster Sommerferientag in Sachsen: endlich Ausruhen, an den Strand gehen, in die Berge fahren ... Nicht für die 43 Kinder die an diesem Morgen pünktlich mit gepackten Koffern und Geige, Bratsche, Cello oder Kontrabass nebst Pult und Noten am Bus stehen. Sie alle bilden nun für die nächsten zwölf Tage das Orchester »LandStreicher«. Hinter diesem etwas launigen Namen verbirgt sich ein sehr ernsthaft arbeitendes Orchester, das in Sachsen landesweit Jahr für Jahr während der Sommerferien für knapp zwei Wochen junge Streicher im Alter von 10 bis 14 Jahren zusammenbringt.

Die künstlerische Leitung hat der Dresdner Dirigent Wolfgang Behrend inne, mit der er maßgeblich und nachhaltig Impulse in der Arbeit mit dem musikalischen Nachwuchs setzt. Unterstützt wird er von einem fünfköpfigen Dozententeam, das die Kinder während der Proben in den einzelnen Stimmgruppen an die Bewältigung technischer Schwierigkeiten der Orchesterstimmen heranführt. Ein großes Augenmerk wird neben dem Erlernen orchestertypischer Kompetenzen dabei auch auf stilistisch genaues Musizieren gelegt. Darum sind die zu erarbeitenden Konzertprogramme weniger einem dramaturgischen Gedanken, als vielmehr dem pädagogischen Anliegen einer stilistischer Vielfalt verpflichtet. Musik des 20. und 21. Jahrhunderts findet sich da ebenso wie Wiener Klassik, Barock- oder auch Renaissancemusik. Und ob Haydn, Purcell, Rolla, Elgar oder McCartney – »Renner des Jahres« kann bei den Kindern Musik aus jeder Epoche werden.

Wie in jedem Jahr wird ein ehemaliges Mitglied der LandStreicher solistisch tätig werden. In diesem Jahr ist es die inzwischen 16jährige Tabea Orckert, die zunächst als Geigerin und in ihrem letzten Jahr bereits als Bratscherin im Orchester musizierte.

Den Abschluss der intensiven gemeinsamen Tage bilden zwei Konzerte, in denen folgendes Programm erklingen wird:

Michael Haydn Sinfonia G-Dur
Henry Purcell The Gordian Knot Untied (Suite)
Alessandro Rolla
Divertimento BI 330 für Viola und Streichorchester (Solistin: Tabea Ockert, Viola)
Edward Elgar
Serenade für Streichorchester e-Moll op. 20
Paul McCartney
Liverpool-Suite

18.07.2019 | 19 Uhr
Konzert
in Jüterbog, St. Nikolai
Benefizkonzert zu Gunsten des Hospizes »Hand in Hand« Luckenwalde 
Eintritt frei – Spenden erbeten!

19.07.2019 | 19:30
Konzert
in Großenhain, Kulturschloss Großenhain
Eintritt 12 €
Kartenvorverkauf

 

 

Personalia 05.07.2019 Stiftung legt Saat für gutes Gedeihen von Kunst und Kultur

Dr. Manuel Frey wird neuer Direktor der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

 

Das Kuratorium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten Michael Kretschmer hat sich in seiner Sitzung am 3. Juli 2019 einstimmig für die Berufung von Dr. Manuel Frey zum neuen Stiftungsdirektor der Kulturstiftung entschieden.

Der Berufung vorausgegangen war eine bundesweite Ausschreibung der Stelle, die auf große Resonanz stieß. Im Auftrag des Kuratoriums sichtete eine Findungskommission mit Staatssekretär Uwe Gaul (SMWK), Ulf Großmann (Präsident der Kulturstiftung), Dr. Christoph Dittrich (Präsident des Sächsischen Kultursenats), Prof. Klaus Vogel (Direktor des Deutschen Hygiene-Museums Dresden), Christian Schramm (Vizepräsident der Kulturstiftung) und Helge-Björn Meyer (Mitglied des SprecherInnenteams der IG Landeskulturverbände) die eingegangenen Bewerbungen und führte zahlreiche Gespräche mit Bewerbern. Nach eingehender Beratung empfahl die Findungskommission die Berufung von Herrn Dr. Frey zum Stiftungsdirektor der Kulturstiftung. Der Stiftungsvorstand und das Kuratorium der Kulturstiftung schlossen sich jeweils dieser Empfehlung an.

Dr. Eva-Maria Stange, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, gratuliert Herrn Dr. Frey zu seiner künftigen Aufgabe: »Dr. Frey ist ein herausragender Kenner der sächsischen Kunst- und Kulturlandschaft und zugleich ein profilierter Stiftungsfachmann. Ich bin zuversichtlich, dass sich die Kulturstiftung unter seiner Führung dynamisch weiterentwickelt und zugleich das Vertrauen der Kunst- und Kulturschaffenden im Freistaat Sachsen erhält. Die Kulturstiftung ist unser wichtigstes Instrument der Projektförderung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Beiratsmitglieder legen mit ihrer Arbeit und ihren Gremienentscheidungen die Saat für das gute Gedeihen von Kunst und Kultur im Freistaat.«

Ulf Großmann, Präsident der Kulturstiftung, freut sich über den Beschluss: »Mit Dr. Frey hat sich das Kuratorium für den Bewerber entschieden, dessen konzeptionelle Überlegungen zur künftigen Ausrichtung der Kulturstiftung am überzeugendsten waren. Ich bin sicher, dass er gemeinsam mit dem Mitarbeiterteam in der Stiftung die Herausforderungen der Zukunft meistern wird.«

Dr. Manuel Frey wurde 1964 in Bamberg geboren. Er wurde nach einem Studium der Geschichte und Soziologie 1996 an der Universität Bielefeld promoviert. 2008 habilitierte er sich an der Technischen Universität Dresden. Dr. Frey ist seit dem Jahr 2002 im Kulturbereich im Freistaat Sachsen tätig, seit 2005 in der Kulturstiftung als Referent und seit 2008 als stellvertretender Stiftungsdirektor. Er tritt sein künftiges Amt am 1. September 2019 an.

Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen wurde im Jahr 1993 vom Freistaat Sachsen als rechtsfähige Stiftung öffentlichen Rechts gegründet. Sie initiiert, realisiert und fördert Projekte in den Bereichen Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Musik, Literatur, Film, Soziokultur und Spartenübergreifende Projekte mit dem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst und Kultur sowie Projekte der Industriekultur und des interkulturellen Dialogs. Außerdem vergibt sie Stipendien und kauft Werke Bildender Künstler für den Freistaat Sachsen an.

Diese Maßnahmen werden mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Allgemeines 04.07.2019 Ein Feuerwerk der Blasmusik

Das Internationale Festival für junge Blasmusik »Saxoniade« begeisterte an drei Tagen im Juni

 

Ein wahres Feuerwerk der Blasmusik mit Gänsehautfaktor erlebten die zahlreichen Besucher der 15. SAXONIADE, dem Internationalen Festival für junge Blasmusik vom 27. bis zum 30. Juni unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Ministerpräsidenten, Michael Kretschmer. An drei Tagen präsentierten sich 350 junge Musikanten aus 4 Ländern in acht Veranstaltungen mit Shows, gemeinsamem Musizieren und konzertantem Spiel.

In diesem Jahr gab es die Musikschau der Nationen zum ersten Mal auf dem Neumarkt in Chemnitz. Nach dem musikalischen Signal »Glückauf« wurde die Veranstaltung offiziell durch den Präsidenten des Sächsischen Blasmusikverbandes, Thomas Colditz eröffnet, bevor die Orchester mit klingendem Spiel einmarschierten und vor dem Chemnitzer Rathaus Aufstellung nahmen. Dort wurden die Teilnehmer und das Publikum mit ein paar Grußworten des Mitgliedes des Deutschen Bundestages der FDP, Frank-Müller-Rosentritt empfangen. Als dann alle Orchester gemeinsam die »Glück-Auf-Fanfare« von dem Hohenstein-Ernstthaler Komponisten, Horst Häupl spielten, staunten die Zuhörer nicht schlecht, dass so viele Musiker auf so einem großen Platz zusammen musizieren können und einige waren bei diesem voluminösen Klang zu Tränen gerührt. In Hohenstein-Ernsttahl begrüßte der Oberbürgermeister, Lars Kluge das Publikum und die teilnehmenden Orchester in ihrer jeweiligen landessprache die jungen Musiker zeigten sich dann mit der Musikschau der Nationen nochmals auf dem Sportplatz am HOT-Sportzentrum.

Die Abendveranstaltungen am Freitag und Samstag mit Musik und Show non stopp, wo sich die Orchester einzeln präsentierten, fanden im Innenhof zwischen Schützenhaus und HOT-Sportzentrum statt. Bei angenehmen Temperaturen konnte das Publikum ein abwechslungsreiches Programm in gemütlicher Atmosphäre erleben. Dabei war ein besonderes Highlight der Auftritt des Polizeiorchesters Sachsen, welches nach der Musikschau ein einstündiges bunt gemischtes musikalisches Programm darbot. Die Orchester hatten auch diesmal wieder Gelegenheit sich näher kennen zulernen und sich gegenseitig zu hören um vielleicht sogar den ein oder anderen gehörten Musiktitel ins eigene Repertoire aufzunehmen.

Am Freitag und Samstag hieß es natürlich auch sich voll zu konzentrieren, um bei den Wertungsspielen maximale Punkte zu erzielen. Die Orchester konnten sich in einer von vier Schwierigkeitsstufen (Kategorie 2-5) bewerben und mussten in einer Kategorie einen Pflicht- und einen Wahltitel vortragen. Diese wurden von einer Fachjury, welche sich aus dem Chefdirigenten der Sächsischen Bläserphilharmonie Prof. Thomas Clamor, dem südtiroler Dirigenten und Komponisten Gottfried Veit und dem Lehrbeauftragten der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden Frank van Nooy bewertet. Am Ende wurden die Orchester mit einer Urkunde, Medaillen und Preisgeldern honoriert.

Am Sonntag Vormittag war dann das Preisträgerkonzert der Bestplatzierten im Schützenhaus Hohenstein-Ernstthal. Den Preis für die beste musikalische Leistung zu den Wertungsspielen in der Kategorie 3 mit 85,1 Punkten überreichte der Vorsitzende des SAXONIADE e.V., Rudi Stößel an dem Musikverein Mülsen e.V.. Das Jugendblasorchester Hohenstein-Ernstthal e.V. konnte sich auch in diesem Jahr wieder den 1.Preis in der Kategorie 4 mit 97,0 Punkten erkämpfen. Mit 94,9 Punkten erhielt die Harmonie Sternberk aus der Tschechischen Republik den 2.Preis und das Jugendblasorchester Vilnius United aus Litauen mit 92,3 Punkten den 3.Preis. In der Kategorie 5 ist in diesem Jahr das Jugendblasorchester »Surma« aus der Ukraine angetreten und erhielt einen 2.Preis mit 83,4 Punkten.
Sonderpreise wurden in diesem Jahr an einen jungen Musiker aus dem Musikverein Mülsen für seine außergewöhnlich gute Leistung beim Spiel im Schlagzeugregister vergeben, die einzigartige Majorettengruppe aus Vilnius, die zu allen Gemeinschaftstiteln der Musikschau tänzerische Einlagen brachten.

Die 15.SAXONIADE klang dann mit den Dankeschönkonzerten, bei welchen sich die Orchester für die Gastfreundschaft in den Gemeinden nochmals bedankten, in Niederfrohna und dem Naherholungszentrum Bernsdorf aus. Ein großes Dankeschön für die unkomplizierte, tatkräftige und finanzielle Unterstützung gebührt dem Kulturraum Vogtland-Zwickau, der Sparkasse Chemnitz, der Kulturstiftung Sachsen, dem Landkreis Zwickau, der Stadt Hohenstein-Ernstthal, der envia Mitteldeutsche Energie AG, Dicks-Domin und Kollegen Steuerberatungsgesellschaft mbH, die Frische Vielfalt Service GmbH, der Baumschule Hohenstein-Ernstthal, dem Eigenbetrieb Zentrales Immobilienmanagement Glauchau, dem DRK-Kreisverband Glauchau, der GlückAuf-Beauerei Gersdorf sowie allen anderen fleißigen Helfern vor und hinter den Kulissen.

Joachim Blum

Kulturpolitik 03.07.2019 Was steht zur Wahl? – Perspektiven sächsischer Kulturpolitik

Öffentliches Gespräch mit Parteien am 26. August in der Motorenhalle Dresden zur Landtagswahl 2019

 

Der Sächsische Musikrat als Mitglied in der Interessengemeinschaft (IG) Landeskulturverbände Sachsen lädt im Vorfeld der sächsischen Landtagswahl 2019 die Parteien CDU, Die Linke, SPD, FDP, AfD und Bündnis 90/Die Grünen zu einem öffentlichen Gespräch in die Motorenhalle/Projektzentrum für Zeitgenössische Kunst, Dresden ein. Gemeinsam mit dem Publikum und den Parteivertretern werden Perspektiven sächsischer Kulturpolitik sowie die Positionen der anwesenden Parteien zur zukünftigen Kultur- und Kunstpolitik in Sachsen beleuchtet. Das Gespräch findet im Fishbowl-Format statt und wird moderiert von Katja Großer (KREATIVES SACHSEN). Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich aktiv zu beteiligen.

Die IG Landeskulturverbände ist ein parteiunabhängiger Zusammenschluss von elf sächsischen Landeskulturverbänden, die sich gemeinsam kulturpolitisch in und für Sachsen engagieren.

Montag, 26. August 2019, 19.00–21.00 Uhr
Veranstaltungsort: Motorenhalle | Projektzentrum für Zeitgenössische Kunst
Wachsbleichstraße 4a 01067 Dresden

 

Die Deutsche Bläserakademie bietet ein breites Angebot an Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für MusikerInnen auf verschiedenen Niveaustufen an. In diesem Jahr wird erstmalig auch ein Meisterkurs Dirigieren das Angebot ergänzen.

Der Meisterkurs vom 25. bis 28. September 2019 richtet sich an professionell tätige DirigentInnen und fortgeschrittene Studierende und bietet eine kompakte Fortbildung auf professionellem Niveau durchgeführt an Meisterwerken der Musik- und Blasorchesterliteratur in Originalen und Transkriptionen. In Einzel- und Gruppencoachings werden die TeilnehmerInnen in intensiven Phasen mit Prof. Hermann Pallhuber, einem international renommierten Dirigenten und der Sächsischen Bläserphilharmonie, dem einzigen professionellen Orchester in ausschließlicher Bläserbesetzung wichtige Erfahrungen sammeln. Dabei arbeiten sie an der klanglichen Umsetzung von Partituren und deren vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten.

Die enge Begrenzung auf acht aktive TeilnehmerInnen ermöglicht die individuelle Betreuung und Förderung jedes/r Einzelnen. Alle aktiven KursteilnehmerInnen können sich und ihre Arbeit bei einem öffentlichen Abschlusskonzert im Saal der Deutschen Bläserakademie präsentieren.

Auch passive TeilnehmerInnen sind dazu eingeladen den Meisterkurs zu besuchen. Für sie besteht die Möglichkeit, an den allgemeinen Einheiten und den Einheiten vor dem Orchester zu hospitieren.

Geleitet wird der Kurs von Professor Hermann Pallhuber, der sowohl national, als auch international für die erfolgreiche Leitung zahlreicher Orchester und Formationen verantwortlich ist. Seit Oktober 2016 ist er Professor für Dirigieren und Leitung von Blasorchestern an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim.

Mit der Sächsischen Bläserphilharmonie steht den Teilnehmenden nicht nur ein exzellentes, sondern auch ein in der Musikvermittlung und Musikpädagogik erfahrenes Kulturorchester zur Verfügung. Das Orchester wurde 2017 in das Programm »Exzellente Orchesterlandschaft Deutschlands« von der Beauftragten der Bunderegierung für Kultur und Medien aufgenommen, über das auch dieser Kurs gefördert wird.

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