Wettbewerbe 09.10.2017 Zeig, was du kannst!

Anmeldungen zum Wettbewerb »Jugend musizert« sind noch bis 15. November möglich

 

»Jugend musiziert« lädt Kinder und Jugendliche ein, mit ihrem Instrument oder ihrer Stimme die Konzertbühne zu betreten, sich dem Vergleich mit anderen zu stellen und von einer Fachjury bewertet zu werden. Sie beurteilt die musikalischen Leistungen, vergibt Punkte und Preise und bietet im Anschluss an das Wertungsspiel Beratungsgespräche an. »Jugend musiziert« 2018 ist ausgeschrieben für die Solo-Kategorien: Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Bass (Pop), Musical, Orgel und Besondere Instrumente (Baglama, Hackbrett). Ensembles können in den Kategorien Duo: Klavier und ein Streichinstrument, Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier, Schlagzeug-Ensemble, Klavier vierhändig und Besondere Ensembles mit Werken der Klassik, Romantik, Spätromantik und Klassischen Moderne teilnehmen. Wer mitmachen möchte, muss ein Vorspielprogramm mit Musik aus verschiedenen Epochen vorbereiten. In der Pop-Kategorie sind selbstkomponierte Stücke gefragt. Die Kategorie Musical verlangt auch Sprechmonologe und eine Tanzperformance. Als Preise winken Urkunden, Stipendien, Konzertauftritte oder Geldpreise, die die Partner von »Jugend musiziert« vergeben können.

Die Anmeldung für eine Teilnahme am Wettbewerb »Jugend musiziert« 2018 erfolgt online auf dem deutschlandweiten Jugend-musiziert-Portal.

Der Wettbewerb »Jugend musiziert« startet mit den Regionalwettbewerben im Januar 2018. Wer dort einen 1. Preis mit Weiterleitung erhält, kann anschließend im März am Landeswettbewerb seines Bundeslandes teilnehmen.

Der Landeswettbewerb Sachsen findet an zwei Wochenenden im März 2018 in Reichenbach/Vogtl. statt und ist wie folgt geplant (Stand: 04.10.2017):

1. Wettbewerbswochenende 09.–11. März 2018
Solowertungen: Blockflöte, Musical, Klarinette, Oboe, Saxophon, Fagott, Zither, Gitarre, Mandoline
Ensemblewertungen: Duo Klavier und ein Streichinstrument

Bereits fest steht am 1. WE folgende Wertung:
09.03.2018: Schlagzeugensembles (im Landesgymnasium für Musik, Dresden)

2. Wettbewerbswochenende 16.–18. März 2018
Solowertungen: Querflöte, Horn, Trompete, Posaune, Tuba, Bass (Pop)
Ensemblewertungen: Duo Kunstlied, Besondere Ensembles

Bereits fest stehen am 2. WE folgende Wertungen:
17.03.2018: Jazz-Solo (Neuberinhaus Reichenbach)
17.03.2018: Klavier, vierhändig (Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau)
17.03.2018: Orgel (HfM Weimar, gemeinsam mit LW Thüringen)

(Änderungen vorbehalten)
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der dem Jugend-musiziert-Internetportal für Sachsen.

Die ersten Preisträger aller Bundesländer sind schließlich zum Bundeswettbewerb in die Hansestadt Lübeck eingeladen.

Wettbewerbe 12.06.2017 Sechs sächsische Chöre fahren 2018 nach Freiburg

Ein Rückblick auf die »Chorwelten« mit 7. Sächsischen Chorwettbewerb in Bad Elster

 

Mit Monteverdis Madrigal »Da murmeln schon die Wellen«, das die Naturschönheit eines erwachenden Morgens beschreibt, eröffnete am Samstagvormittag der Canzonetta-Kammerchor Leipzig die tschechisch-deutsche Chorbegegnung CHORWELTEN mit dem 7. Sächsischen Chorwettbewerb im schönen und sommerlichen Ambiente der Kurstadt Bad Elster. Geschulte Stimmen wetteiferten mit kreativen Arrangements und suggestiv vorgetragenen Texten beim alle vier Jahre stattfindenden Landeschorwettbewerb. Bei den Wertungssingen im König Albert Theater, dem Königlichem Kurhaus und im neu eröffneten Saal des Theatercafés fanden sie mit ihren Programmen großen Anklang. Auch das offene Singen des Chorpodiums im blühenden Kurpark Bad Elster erfreute sich zahlreicher Zuschauer. Singend und swingend trugen die Chöre hier den Sängerwettstreit in die Stadt. 18 Chöre mit insgesamt 412 Sängerinnen und Sänger waren aus Leipzig, Eilenburg, Markleeberg, Dresden, Meißen, Chemnitz und Litoměřice ins Vogtland gereist und stellten sich in neun Wertungskategorien einer Fachjury aus Persönlichkeiten der deutschen Chorszene. Diese bewerteten die Chorleistungen unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten und im abendlichen Preisträgerkonzert im König Albert Theater wurden die Wettbewerbsergebnisse feierlich bekannt gegeben, Prädikate und Preise verliehen. Die Chöre sangen noch einmal Höhepunkte aus ihren Programmen und mit »The Long Day Closes« von Arthur Sullivan, meisterlich interpretiert von der Vokalgruppe VIP, ging ein schöner und erfolgreicher Wettbewerbstag zu Ende.

Sechs Chöre können sich über die Delegierung zum 10. Deutschen Chorwettbewerb im Mai 2018 in Freiburg freuen: das Pop-Vokalensemble Quintense, der Kammerchor Josquin des Préz, der Jazzchor »Chornfeld«, der Denkmalchor (alle aus Leipzig), der Mädchenchor der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg sowie die Vokalgruppe VIP aus Dresden. Diese sechs Chöre und Ensembles begeisterten mit sehr guten bis hervorragenden Leistungen Jury und Publikum. Der ebenfalls sehr geeignete Canzonetta-Kammerchor Leipzig wurde zusätzlich für den Deutschen Chorwettbewerb empfohlen.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung der jungen Chorleiterin Virginie Ongyerth, die mit zwei Chören antrat (Jazzchor »Chornfeld« und MädchenchorPLUS der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg) und mit beiden Ensembles für den Deutschen Chorwettbewerb nominiert wurde, und zudem mit einem Chor einen Sonderpreis errang.

Zur Würdigung ganz besonderer Leistungen der teilnehmen Chöre überreichte der Präsident des Sächsischen Musikrates, Prof. Dr. Christoph Krummacher, drei Förderpreise in Höhe von insgesamt 1.500 Euro. Für die punkthöchste Wertung des Wettbewerbs wurde das Pop-Vokalensemble Quintense vom Sächsischen Musikrat gewürdigt. Der Verlag Breitkopf und Härtel prämierte den MädchenchorPLUS der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg mit den Sonderpreis für herausragende Programmgestaltung und den von der Sächsischen Staatsbäder GmbH gestifteten Nachwuchsförderpreis erhielt der hervorragende tschechische Kinderchor Modrásci aus Litoměřice.

Bad Elster, die kleine Kurstadt im Süden des Freistaates war bereits zum zweiten Mal Austragungsort des Sächsischen Chorwettbewerbs. Die »Festspielmeile der kurzen Wege« bietet mit dem Königlichen Kurhaus, dem König Albert Theater, dem neu eröffneten Theatercafé sowie dem herrlichen Kurpark einen nahezu idealen Austragungsort für die Chorbegegnung CHORWELTEN. Neben der Qualität der Spielstätten garantierten aber auch (wieder) die hervorragenden Gastgeber und professionellen Veranstaltungspartner, die Chursächsische Veranstaltungs GmbH, die Stadt Bad Elster sowie das Badecafé im Kurpark, das die Mittagsversorgung der Chöre übernahm, einen erfolgreichen Sängerwettstreit.

Alle Ergebnisse sowie detaillierte Informationen zur Veranstaltung und den beteiligten Chören können der Website des Chorwettbewerbs entnommen werden.

Die CHORWELTEN sind ein Projekt des Sächsischer Musikrat e.V. im Rahmen des Netzwerkes Kulturelle Bildung und Sprache. Das Netzwerk wird gefördert aus Mitteln des Kooperationsprogramms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik 2014-2020.

Wettbewerbe 09.06.2017 »Chorwelten« in Bad Elster

Der Sächsische Musikrat veranstaltet am 10. Juni die tschechisch-deutsche Chorbegegnung CHORWELTEN in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster.

 

18 Chöre aus Sachsen und Tschechien werden am frühen Morgen des 10. Juni aus Leipzig, Eilenburg, Markleeberg, Dresden, Meißen, Chemnitz und Litoměřice in den Vogtlandkreis reisen, um sich gegenseitig zuzuhören, gemeinsam zu singen, sich kennenzulernen und vor allem in einem Sängerwettstreit gegeneinander anzutreten. Der 7. Sächsische Chorwettbewerb bringt 412 Sängerinnen und Sänger aller Altersstufen und unterschiedlichster Chorformationen in die Bäderstadt nahe der tschechischen Grenze und hier werden Nachbarn sich klangvoll im Singen messen und um eine Nominierung zum 10. Deutschen Chorwettbewerb wetteifern. In 9 Kategorien stellen sich große gemischte Chöre, Kammer-, Kinder- und Jazzchöre sowie Vokalensembles einer Fachjury, die aus Persönlichkeiten der deutschen Chorszene besteht.

Die Wertungssingen der Chöre finden ab 10 Uhr im Königlichen Kurhaus, im König-Albert-Theater sowie im benachbarten Theatercafé statt und sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Parallel zum Wettbewerb findet im Musikpavillon am Badeplatz ein Chorpodium statt. Im schönen Ambiente des Kurparks haben die Chöre die Möglichkeit, sich auf einer Bühne ohne Wertungsdruck zu präsentieren und den Chortreffengedanken direkt ins Zentrum der Kurstadt zu tragen. Ein breites Spektrum sächsischer Chormusik wird den Kurgästen präsentiert: Um 15:30 Uhr eröffnet der Johann-Srauß-Chor Leipzig mit »Sing mit mir« den bunten Reigen, es folgen Gospelklänge, dann swingt es und große romantische Chormusik wechselt sich mit Volksliedklängen ab.

Bad Elster, die kleine Kurstadt im Süden des Freistaates ist bereits zum zweiten Mal Austragungsort des Sächsischen Chorwettbewerbs. Die »Festspielmeile der kurzen Wege« bietet mit dem Königlichen Kurhaus, dem König Albert Theater, dem neu eröffneten Theatercafé sowie dem herrlichen Kurpark einen nahezu idealen Austragungsort für die CHORWELTEN. Neben der Qualität der Spielstätten ist uns die Chursächsischen Veranstaltungs GmbH ein professioneller Veranstaltungspartner. Um die Vorbereitung der Chöre auf den Wettbewerb zielgerichtet zu unterstützen, hat der Sächsische Musikrat allen teilnehmenden Chöre speziell zugeschnittene Coachings mit hochqualifizierten Chorexperten sowie Probenaufenthalte in der Landesmusikakademie Sachsen angeboten. Die gleiche Förderung gilt auch für diejenigen Ensembles, die sich auf der Basis ihrer Leistungen für den Bundeswettbewerb im Mai 2018 in Freiburg qualifizieren werden. Im abendlichen Preisträgerkonzert im König-Albert-Theater werden die Wettbewerbsergebnisse feierlich bekannt gegeben, Prädikate und Preise verliehen. Die Chöre singen noch einmal Höhepunkte aus ihren Programmen.

»Wo man singt, da lass dich ruhig nieder!«
10. Juni 2017 | 19:30 Preisträgerkonzert im König Albert Theater
Der Eintritt ist frei. Restkarten sind ggf. an der Abendkasse erhältlich.

Die Zeitpläne der Wertungssingen und des Chorpodiums entnehmen Sie bitte den Informationen vor Ort oder der Website des Sächsischen Musikrates.

Die CHORWELTEN sind ein Projekt des Sächsischen Musikrates im Rahmen des Netzwerkes Kulturelle Bildung und Sprache. Das Netzwerk wird gefördert aus Mitteln des Kooperationsprogramms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik 2014–2020.

Wettbewerbe 06.04.2017 »Jugend musiziert« 2017 mit Rekordergebnis

26. Landeswettbewerb »Jugend musiziert« endet am Freitag in Bautzen mit einem Abschlusskonzert.

 

Mit einem Abschlusskonzert im Burgtheater Bautzen am 7. April endet der 26. Landeswettbewerb »Jugend musiziert« Sachsen. Die Veranstalter waren mit dem Verlauf zufrieden, waren doch wegen der Vielzahl der Teilnehmer einige logistische Probleme zu lösen, die aber in hervorragender Zusammenarbeit zwischen dem Sächsischen Musikrat, der Stadt und Musikschule Bautzen gemeistert wurden.

512 TeilnehmerInnen in 12 verschiedenen Wertungskategorien stellten sich an den zwei vergangenen Wochenenden im März den 57 Juroren aus dem gesamten Bundesgebiet. 1.100 Schülerinnen und Schüler hatten sich im Januar in fünf Regionalwettbewerben in Sachsen um die Teilnahme am Landeswettbewerb beworben. 185 junge Musiker – und das ist eine Rekordbeteiligung – werden den Freistaat Sachsen beim Bundeswettbewerb zu Pfingsten in Paderborn vertreten. Die hohe Zahl der Weiterleitungen spiegelt das sehr hohe Niveau des diesjährigen Wettbewerbsjahrganges in allen Kategorien wieder. Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange, der Oberbürgermeister der Stadt Bautzen Alexander Ahrens, der Präsident des Sächsischen Musikrates Prof. Dr. Christoph Krummacher und weitere Vertreter von Institutionen und Förderern werden zwölf Sonderpreise, die mit insgesamt 5.000 Euro dotiert sind, an hervorragende Teilnehmer vergeben.

Veranstalter des Wettbewerbs ist der Sächsische Musikrat. Der Wettbewerb wird in diesem Jahr gefördert durch Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, den Kulturraum Niederschlesien-Oberlausitz und die Stadt Bautzen. Als Hauptsponsor konnte wiederum der Ostdeutsche Sparkassenverband sowie die Klavierbaufirma August Förster Löbau gewonnen werden.

Alle Ergebnisse des Wettbewerbs 2017
Kontakt und Infos zum Wettbewerb

Wettbewerbe 13.03.2017 Nichts zu verlieren – Viel zu gewinnen

26. Landeswettbewerb »Jugend musiziert« Sachsen 2017 in Bautzen

 

An zwei Wochenenden vom 17.–19. und 24.–26. März 2017 werden 512 Teilnehmer an verschiedenen Austragungsorten in Bautzen beim größten Jugendwettbewerb in Sachsen ihr Können beweisen. An Gastgeber und Organisatoren werden damit hohe Anforderungen gestellt. Nicht zuletzt die zahlreichen freiwilligen Helfer an allen Veranstaltungsorten tragen zum reibungslosen Ablauf bei und sichern das hohe Niveau des Wettbewerbs. Spannende Sololeistungen gibt es diesem Jahr u.a. bei den Pianisten und Sängern sowie bei der Wertung Drum-Set (Pop). In der Ensemblewertung stehen in diesem Jahr die Bläser, Streicher und Jazzer im Mittelpunkt. Der Eintritt zu den Wertungsspielen ist frei. Gäste sind willkommen! »Jugend musiziert« ist ein Nachwuchswettbewerb für Amateure. Beteiligen können sich Solisten und Kammermusik-Ensembles. 1.076 junge Leute haben bei den fünf Regionalwettbewerben in Sachsen im  Januar 2017 bereits teilgenommen. Aber nur auftreten und die Punkte einsammeln? Und vielleicht gar enttäuscht und ärgerlich wieder nach Hause fahren? Das ist nicht Ziel von »Jugend musiziert«. Der Wettbewerb will Anderes als seine Teilnehmer über den Konkurrenz- und Öffentlichkeitsdruck zu Höchstleistung zu provozieren. Darum gehört das Angebot eines Beratungsgespräches der Juroren für alle Teilnehmer seit vielen Jahren zum Programm.

Bei »Jugend musiziert« steht der Team-Gedanke im Vordergrund. Neben Motivation und Anregung für den eigenen musikalischen Lebensweg vermittelt »Jugend musiziert« nach der Wettbewerbsphase weitere Förderungen und Stipendien. Das können Projekte des Sächsischen Musikrates sein, beispielsweise das  Landesjugendorchester oder auch das Jugendjazzorchester Sachsen. Veranstalter von »Jugend musiziert« ist der Sächsische Musikrat in diesem Jahr gemeinsam mit der Stadt Bautzen. Der Wettbewerb wird gefördert aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien. Als Hauptsponsoren stehen auch in diesem Jahr die Sparkassen in Sachsen gemeinsam mit ihrem Ostdeutschen Sparkassenverband sowie die Klavierbaufirma August Förster Löbau zur Seite.

Öffentliche Wertungsvorspiele (Eintritt frei)
17.–19. und 24.–26. März 2017
Melanchthon-Gymnasium Bautzen, Schiller-Gymnasium Bautzen,
BSZ Wirtschaft/Kreismusikschule Bautzen, Steinhaus Bautzen

Konzerte
Samstag, 18. März 2017, 20:00 Uhr, Steinhaus Bautzen
Konzert der Jazz-Preisträger des Landeswettbewerbes Jugend jazzt Sachsen
Veranstalter: Steinhaus Bautzen

Freitag, 7. April 2017, 19:30 Uhr , Burgtheater Bautzen
Abschlusskonzert des Landeswettbewerbs
Kassenöffnung sowie Kartenbestellungen Di–Fr 11:00–18:00, Tel. (03591) 584225
Online-Bestellungen

Weitere Konzerte mit 1. Preisträgern des Landeswettbewerbes 2017
30.04.2017, 17:00 Uhr, Schloss Weesenstein (Festival Sandstein & Musik)
06.05.2017, 17:00 Uhr, Schiller-Gymnasium Bautzen (Aula-Konzerte)
14.05.2017, Barockschloss Neschwitz

Infos zum Wettbewerb, Ablauf und die Ergebnisse tagesaktuell

Wettbewerbe 02.03.2017 Deutscher Musikwettbewerb in Leipzig

Etwa 200 junge Künstlerinnen und Künstler, unter ihnen 29 aus Sachsen und Thüringen, treten in 14 Kategorien vom 27. Februar bis 11. März 2017 beim 43. Deutschen Musikwettbewerb in Leipzig auf.

 

Der Wettbewerb für den professionellen Musikernachwuchs des Landes wird damit zum ersten Mal in Ostdeutschland ausgetragen. Nach drei bzw. vier Runden entscheidet eine Gesamtjury über die Vergabe der Stipendien und der Preise des Deutschen Musikwettbewerbs (DMW). Zudem können in diesem Jahr 15 Sonderpreise verliehen werden. Die Jury setzt sich aus insgesamt 36 prominenten Persönlichkeiten der klassischen Musikszene zusammen. Nach der Bewertung durch die jeweiligen Einzeljurys in den ersten beiden Durchgängen, beurteilen ab der dritten Runde alle Juroren gemeinsam unter dem Vorsitz von Prof. Oliver Wille, Violine, Gründungsmitglied des Kuss Quartetts, die Leistungen der Teilnehmer. Für die Jury der Kategorie Blockflöte, erstmals im Wettbewerb vertreten, konnten führende Interpreten wie Prof. Jeremias Schwarzer, Prof. Dorothee Oberlinger, Prof. Maurice Steger und Prof. Robert Ehrlich gewonnen werden. Aus Leipzig werden die Professoren der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« (HMT) Prof. Gerald Fauth, Prof. Thomas Hauschild und Prof. Tatjana Masurenko sowie Alfredo Lasheras Hakobian und Michael Silberhorn vom Label GENUIN dabei sein. Folkert Uhde vom Radialsystem Berlin ist Mitglied der Gesamtjury. Die komplette Juryliste finden Sie hier. Neu in der 43. Saison des Deutschen Musikwettbewerbes ist die »Carte Blanche« in der dritten Runde. Hier sollen die Teilnehmer selbst künstlerische Schwerpunkte setzen, diese durch kleine Moderationen dem Publikum näher bringen, und damit ihre persönliche Kreativität und Vielfalt zeigen. Auch technische Hilfsmittel wie Ton- oder Videoeinspielungen oder die Einbeziehung von bis zu drei künstlerischen Gästen sind erlaubt. Den Abschluss des Deutschen Musikwettbewerbs 2017 bilden die beiden Preisträgerkonzerte am Freitag, 10. März 2017 um 19:00 Uhr in der HMT (Kammermusik) und am Sonnabend, 11. März 2017 um 19:00 Uhr im Großen Saal des Gewandhauses zu Leipzig (Solisten mit der Staatskapelle Halle unter der Leitung von Dominik Beykirch).

Deutscher Musikwettbewerb

Wettbewerbe 04.10.2016 Viel Musik, ein Jubiläum und intensive Begegnungen

Internationaler Chorwettbewerb in Jirkov feiert Jubiläum, Oktet Prag gewinnt den Grand Prix

 

Es gab Grund zum Feiern beim Internationalen Chorwettbewerb „Jirkovský Písňovar“ auf Schloss Červený Hrádek (Schloss Rothenhaus) in Jirkov / Tschechien am vergangenen Wochenende. Zum 10. Mal organisierte Luboš Hána, Chorleiter an der Jan-Evangelista-Purkyně-Universität Ústí nad Labem den Chorwettbewerb, der sich in Tschechien großer Beliebtheit erfreut - die Anmeldungen sind jedes Jahr zahlreich. Im grenzüberschreitenden Kooperationsprojekt „Viva la musica – Kultur in den Partnerstädten Chemnitz – Ústí nad Labem und deren Regionen“, das von der Europäischen Union im Kooperationsprogramm Freistaat Sachsen-Tschechische Republik 2014-2020 gefördert wird, ist auch die Sächsische Mozart-Gesellschaft e. V. am Wettbewerb beteiligt. Nach der erfolgreichen Teilnahme des Universitätschores Chemnitz im Jahrgang 2015 war auch diesmal mit den „Poptales“ ein Chemnitzer Ensemble vertreten.

Der Wettbewerb begann mit einem Eröffnungskonzert am 30. September auf Schloss Červený Hrádek, bevor am Sonnabend zwei Blöcke mit Wertungssingen im großen Festsaal - der in diesem Jahr für den Andrang des Publikums fast zu klein erschien - stattfanden. Eine international besetzte Fachjury beurteilte mit gespitzten Ohren das Können der Ensembles streng, jedoch ist das gemeinsam verbrachte Wochenende für die Sänger das eigentliche Ereignis. Viele Teilnehmer kennen sich untereinander und tauschen sich hier über Musik und Performance aus - dazu wurde auch am Sonntag ein Workshop angeboten. Letztes Jahr formierte sich aus den Teilnehmerchören sogar ein eigenes, neues Vokalensemble namens „Ch-tdž“, das diesmal ebenfalls im Wertungssingen antrat, und wenn man durch den nahen Schlosspark spazierte, traf man die Sänger oftmals beim Üben ihrer Arrangements oder einem spontanen, gemeinsamen  Singen an.

Die Auftritte wurden vom zahlreich erschienenen Publikum und den anderen Chören bejubelt, und am Samstagabend kam dann doch enorme Spannung auf, denn natürlich wollten alle wissen, wer die beste Performance gegeben oder das anspruchsvollste Arrangement gesungen hatte. In der Kategorie der Erwachsenenchöre belegte „Ch-tdž“ den 1. Platz, während bei den kleinbesetzten Vokalensembles „Crashendo“ aus Prag siegte; der einzige angetretene Kinderchor „Korálek“ aus Most erhielt ebenfalls eine Auszeichnung. Unter den fünf bestplatzierten Ensembles wurde schließlich in einem weiteren Live-Auftritt der „Grand Prix“ ausgelobt, den „Oktet“ aus Praha für sich entscheiden konnte - somit der diesjährige Sieger des Jirkovský Písňovar. Diese Auszeichnung erhielt Oktet schon zum vierten Mal - zu Recht, wie viele Zuhörer und natürlich auch die Juroren meinten.

Nancy Gibson, Leiterin der Städtischen Musikschule in Chemnitz, war in diesem Jahr in der vierköpfigen Jury besetzt und lobte das außerordentlich hohe Niveau des Wettbewerbes. Die oft in der Freizeit selbständig geleistete, gemeinsame musikalische Arbeit sei sehr hoch zu schätzen - die Interpretationen und Showacts der auch in den Punktwertungen eng beieinander liegenden Ensembles waren eindrucksvoll. Zusätzlich zu den Diplomen - die niedrigste Auszeichnung „Bronze“ kam bei diesem Wettbewerb gar nicht vor - wurden auch einige Sonderpreise vergeben, um etwa die beste Bühnenshow (dieser Preis ging ebenso wie ein Silberdiplom an „Poptales“ aus Chemnitz!), spezielles Repertoire, Ausstrahlung oder Individualität zu würdigen. Schließlich kommt es bei den Pop-Arrangements nicht nur (aber auch) auf die richtigen Töne an - die Freude an der Performance steht ebenfalls im Vordergrund, und wenn die Lebendigkeit der Aufführung sich im Saal entzündete, war der Beifall am größten.

Gemeinsames Feiern stand dann nach der musikalischen „Arbeit“ selbstverständlich auch auf dem Programm. An der Live-Musik im Festsaal wirkten spontan Sänger aus allen Chören mit und Organisator Luboš Hána war in der spontanen Band am Keyboard zu erleben. Viele Gespräche und Kontakte entstanden an diesem Wochenende auf Schloss Červený Hrádek, und „Poptales“ wird sicher intensive Eindrücke mit nach Chemnitz nehmen - beim 11. Jirkovský Písňovar vom 6.-8. Oktober 2017 könnte es durchaus mehr musikalischen Austausch zwischen Sachsen und Böhmen geben. Die herrliche Schlossumgebung in Jirkov ist zudem ein hervorragend geeigneter Ort, um intensiv und gemeinsam zu musizieren, das zeigten auch die Ensemble-Konzerte, die am Sonntag das Jirkovský Písňovar beendeten - ein Chorfestival mit Zukunft, das an nur einem Wochenende das erstaunliche Potenzial und die Kreativität vieler junger Vokalensembles zeigte.

Alexander Keuk

Jirkovský Písňovar - www.jirkovskypisnovar.cz/en/
Ergebnisliste und Rückblick 2016: www.jirkovskypisnovar.cz/en/historie/jp-2016
Sächsische Mozart-Gesellschaft e. V. mozart-sachsen.de

Wettbewerbe 10.06.2016 Rekordbeteiligung beim Schumann-Wettbewerb

214 junge Künstler aus 30 Ländern zu Gast in Zwickau

 

Der 17. Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang verzeichnet einen Teilnehmerrekord. Einschließlich der Liedbegleiter reisten 214 junge Künstler aus 30 Ländern in Zwickau an. Der Wettbewerb begann heute um 16 Uhr mit der Begrüßung der Teilnehmer und Juroren im Robert-Schumann-Haus. Dabei wurde »H« als »Startbuchstabe« gezogen, woraus sich die Auftrittsreihenfolge ergibt. Das Eröffnungskonzert um 19.30 Uhr im Rathaus gestaltet das Schumann Quartett. Am morgigen Freitag beginnt dann die 1. Auswahlrunde. Für den diesjährigen Schumann-Wettbewerb in der Geburtsstadt des Komponisten hatten sich insgesamt 141 Sänger und 117 Pianisten angemeldet. An den Start gehen nun 74 Pianistinnen und Pianisten (48 Frauen und 26 Männer) sowie 48 Sängerinnen und 42 Sänger. Hinzukommen die 50 Liedbegleiter. Jüngste Teilnehmerin im Fach Klavier und des Wettbewerbs insgesamt ist Lvjie Zhang aus China, die am 8. August 1998 geboren wurde. In der Gesangskategorie ist die am 9. Oktober 1995 geborene Anna Luigi die jüngste Mitwirkende. »Älteste« Teilnehmerin des Wettbewerbs ist die russische Sängerin Victoria Zyablitskaya (geb. am 26. Januar 1984), bei den Klavierspielern ist dies die Pianistin Bo Kun Jung aus Korea, die am 1. März 1986 das Licht der Welt erblickte. Für den 16. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb im Jahr 2012 lagen ursprünglich Anmeldungen von 205 Künstlern aus 37 Ländern vor, davon 69 im Fach Klavier und 136 im Fach Gesang. Teilgenommen hatten damals 43 Pianisten sowie 91 Sängerinnen und Sänger aus insgesamt 29 Ländern. Bei den Veranstaltungen 2008 und 2004 waren 108 bzw. 128 Teilnehmer nach Zwickau gekommen. Die Teilnehmer treten von morgen an in den musikalischen Wettstreit. Bewertet werden die jungen Künstler von einer international besetzten Jury. Die 1. Auswahlrunde Klavier findet vom Freitag, 10. Juni bis Montag, 13. Juni ab 10.30 Uhr im Robert Schumann Konservatorium statt. An den gleichen Tagen, jeweils ab 13 Uhr ist im Konzert- und Ballhaus »Neue Welt« die Auswahlrunde im Fach Gesang. Der Eintritt ist frei.

Ausgelobt sind im Fach Klavier, im Gesang/ Sängerinnen und im Gesang/ Sänger jeweils 10.000 Euro für den ersten Preis sowie 7.500 Euro und 5.000 Euro für den zweiten bzw. dritten Preis. Verliehen werden außerdem in jeder der drei Kategorien eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille. Mit 3.000 Euro dotiert ist der Sonderpreis für den besten Liedbegleiter. Alle Gewinner präsentieren sich gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester des Theaters Plauen-Zwickau im großen Preisträgerkonzert am 19. Juni, um 19.30 Uhr, im Konzert- und Ballhaus »Neue Welt«.

Der Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang findet seit 1956, zunächst in Berlin, und seit 1963 in Zwickau statt. Neben dem Bach-Wettbewerb und dem ARD-Musikwettbewerb ist er damit der älteste internationale Interpretationswettbewerb in Deutschland und hat schon vielen Künstlern den Weg zu einer erfolgreichen Karriere geebnet. Unter ihnen finden sich namhafte Sänger und Sängerinnen wie Siegfried Lorenz, Mitsuko Shirai, Edith Wiens oder Mary Ann Hart und Pianisten wie Peter Rösel, Pavel Egorov, Balázs Szokolay oder Yves Henry. Veranstaltet wird der Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang von der Stadt Zwickau in Verbindung mit der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V.

Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. | Schumannwettbewerb auf facebook

 

Aller vier Jahre wird die Musikstadt Markneukirchen zum Mekka für junge Hornisten und Tubisten aus aller Welt. Sie kommen ins Vogtland, in ein Zentrum des deutschen Orchesterinstrumentenbaus, dessen handwerkliche Tradition 2014 in die Liste des immateriellen Kulturerbes in Deutschland aufgenommen wurde.

Markneukirchen war in den 1980er Jahren Vorreiter bei der Schaffung eines hochrangigen internationalen Wettbewerbes für die Tuba als Soloinstrument und hob sie 1984 erstmals auf das Podium eines internationalen Wettbewerbs. Seither wächst die Anziehungskraft dieses musikalischen Wettstreites beständig an und so haben sich für den diesjährigen 51. Internationalen Instrumentalwettbewerb vom 19. bis 28. Mai 2016 insgesamt 233 junge Musikerinnen und Musiker aus 35 Ländern und 6 Kontinenten beworben, davon 118 im Fach Tuba und 115 im Fach Horn – jeweils so viele wie nie zuvor in der Markneukirchen Wettbewerbsgeschichte für diese beiden Instrumente. Im Fach Horn galt es zunächst die Hürde einer CD-Vorauswahl zu meistern, bevor an 83 Bewerber dieser Kategorie Einladungen gesendet werden konnten. Letztlich stellten sich 145 Kandidaten dem 10-tätigen Wettbewerb, 61 im Fach Horn und 84 im Fach Tuba.

Unter der Präsidentschaft von Prof. Peter Damm verfolgten die Mitglieder der internationalen Jurys die drei Auswahlprüfungen und das abschließende Orchesterfinale in jedem Fach sehr aufmerksam und kürten am Ende jeweils drei Preisträger. Den Fachjuryvorsitz übernahmen Prof. Christian Lampert (Deutschland) für das Fach Horn, selbst Preisträger des Markneukirchener Wettbewerbes, sowie Markus Theinert (Deutschland) im Fach Tuba. Im Fach Horn gehörten der Jury an: Prof. Mag. Johannes Hinterholzer (Österreich), Prof. Michael Höltzel (Deutschland), Prof. Herman Jeurissen (Niederlande), Prof. Vladimíra Klánská (Tschechische Republik), Prof. Erich Penzel (Deutschland) und Prof. Frøydis Ree Wekre (Norwegen). Juroren im Fach Tuba waren: Prof. Øystein Baadsvik (Norwegen), Prof. Gérard Buquet (Frankreich), Markus Hötzel (Deutschland, zweimaliger Preisträger des Markneukirchener Wettbewerbes), Prof. Eiichi Inagawa (Japan), Prof. Daniel Perantoni (USA), Prof. Josef Steinböck (Österreich), Stefan Tischler (Deutschland) und Prof. Jörg Wachsmuth (Deutschland, zweimaliger Preisträger des Wettbewerbes in Markneukirchen), der insbesondere als Solist mit der Markneukirchener Riesentuba eine enge Beziehung zur Musikstadt pflegt. Die Schirmherrschaft haben der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden Christian Thielemann, die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange sowie Professor Kurt Masur (†) übernommen.

Nach anspruchsvollen Programmen mit Werken verschiedenster Epochen, solo und mit Klavierbegleitung in den drei Auswahlprüfungen, präsentierten sich in der abschließenden Finalrunde die bis dahin Bestplatzierten im Fach Horn mit dem Concerto per Corno (1957) des tschechischen Komponisten Jiří Pauer in Begleitung des Philharmonischen Orchesters Plauen-Zwickau unter der Leitung von GMD Lutz de Veer. Im Anschluss daran wurden folgende Preise vergeben:

2. Preisträger: Luís Duarte Dias Moreira (Portugal)
2. Preisträger und Publikumspreisträger: Nicolás Gómez Naval (Spanien)
3. Preisträger: Ivo Dudler (Schweiz)

Auch im Fach Tuba vergab die Jury nach Abschluss der Finalrunde mit dem Concerto (1992) for Tuba and Orchestra des armenischen Komponisten Alexander Arutiunian keinen ersten Preis. Es wurden gekürt:

2. Preisträger: Henrique Dos Santos Costa (Portugal)
3. Preisträger: Florian Schuegraf (Frankreich)
3. Preisträger: Gergely Lukács (Ungarn)

Zusätzlich zu den Geldpreisen im Gesamtwert von 18.000 Euro, die von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Paracelsus Klinik Adorf-Schöneck, der Volksbank Vogtland, dem Vogtlandkreis und der Merkur Bank gestiftet wurden, können sich die Preisträger nun unter anderem auch über ein Diskanthorn »Hans Hoyer« sowie einen Gutschein zum Kauf einer Tuba der Buffet Crampon Deutschland GmbH, ein Naturhorn – gestiftet von der Sparkasse Vogtland, Konzertengagements bei der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster, beim Festival Horn Class Prag sowie im Leubnitzer Schloss, über Dämpfer der Firma Jürgen Voigt, Markneukirchen, Gig Bags für Horn und Tuba von GEWA music, Notengutscheine aus dem Friedrich Hoffmeister Musikverlag Leipzig sowie Bücher freuen.
Neben konzentriertem Arbeiten im Rahmen des Wettbewerbes boten die Tage in Markneukirchen aber auch Unterhaltung in Form von abwechslungsreichen Konzerten sowie Interessantes und Wissenswertes aus dem Bereich des Musikinstrumentenbaus.

Das Sinfoniekonzert zur Eröffnung des Wettbewerbes gestaltete in diesem Jahr erneut das Sinfonieorchester Markneukirchen, diesmal gemeinsam mit der Klarinettistin Bettina Aust. Sie war 2014 erste Preisträgerin des Markneukirchener Wettbewerbes und kehrte jetzt mit Mozarts Klarinettenkonzert an den Ort ihres Erfolges zurück. Auf viel Interesse bei Publikum und Juroren ist der Vortrag »Vom Serpent zur modernen Tuba« von Roland Szentpali gestoßen. Der ungarische Tubist hat, unterstützt durch zahlreiche Musikstücke, die Entwicklungsstufen der heutigen Tuba detailreich und unterhaltsam den interessierten Gästen vermittelt und als mehrfacher Preisträger des Markneukirchener Tubawettbewerbes alle jungen Kandidaten besonders beeindruckt.
Einblicke in die Welt der Musikinstrumente und ihrer Herstellung vermittelten aber auch die Tage der offenen Tür im Studiengang Musikinstrumentenbau der Westsächsischen Hochschule Zwickau (FH), im Institut für Musikinstrumentenbau Zwota und bei der Buffet Crampon Deutschland GmbH sowie die Schauvorführung zum Geigenbau in der Erlebniswelt Musikinstrumentenbau Markneukirchen und Besuche in den Werkstätten der einheimischen Meister und bei den Ausstellungen in der Musikhalle Markneukirchen.

Ergänzt wurde das Rahmenprogramm durch ein Konzert des Blasorchesters Markneukirchen unter dem Motto »Vive la France«, durch die Museumsnacht in den Musikinstrumentenmuseen der Stadt mit Eröffnung einer Sonderausstellung zu Saxophonen aus dem deutschsprachigen Raum, Konzerten mit Gottfried Sembdner (Orgel), dem Mandolinen- und Gitarrenensemble Markneukirchen, dem Frauenchor Luby und dem Klingenthaler Saxophonquintett. Im Preisträgerkonzert mit den Bestplatzierten fand der 51. Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen schließlich einen würdigen Abschluss. Alle Preisträger brillierten in Anwesenheit der Schirmherrin und Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange noch einmal mit Stücken aus dem Wettbewerbsprogramm. Bürgermeister Andreas Rubner wies schon einmal auf den nächsten Instrumentalwettbewerb in Markneukirchen vom 4. bis 13. Mai 2017 hin und lud Musikerinnen und Musiker der Fächer Viola und Kontrabass herzlich nach Markneukirchen ein.

www.markneukirchen.de

Wettbewerbe 09.05.2016 Über zwei Millionen Musiker. Eine Leidenschaft.

Die Spitze traf sich beim Deutschen Orchesterwettbewerb und sächsische Formationen entscheiden im zweiten Wettbewerbsteil vier von sechs Kategorien für sich

 

Der Deutsche Orchesterwettbewerb fand vom 30. April bis 8. Mai in Ulm statt. Auch im 30. Jahr seines Bestehens präsentiert sich der DOW wieder mit dem Who is Who der besten Amateurorchester. 4.500 Musizierende aus 115 Formationen qualifizierten sich in 15 Kategorien zum alles entscheidenden Finale. Der zweite Teil des Orchesterwettbewerbs stand dabei im Zeichen der sächsischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. 18 Orchester und Ensembles präsentierten sich in den sechs Kategorien mit hervorragenden Darbietungen im Wertungsspiel. Hier die jeweils Bestplazierten in ihrer Kategorie dieses Teils sowie die weiteren Teilnehmer aus Sachsen:

Kategorie Sinfonieorchester
Sinfonieorchester des KIT / Baden-Württemberg (24,6 Punkte)

Kategorie Jugendsinfonieorchester
Jugendsinfonieorchester der Musikschule Leipzig / Sachsen (25,0)

Kategorie Blechbläserensembles / Brass Bands
Sächsisches Blechbläser Consort / Sachsen (24,3)

Kategorie Zupforchester
Ensemble Roggenstein / Bayern (24,6)
Bundinstrumentenorchester des HSK Dresden / Sachsen (22,6)

Kategorie Big Bands
Unibigband Leipzig / Sachsen (24,4)

Kategorie Offene Besetzungen
Jugendmusiziergruppe »Michael Praetorius« / Sachsen (24,0)
Schlagzeugensemble Markkleeberg / Sachen (21,8)

Die weiteren Ergebnisse der beiden sächsischen Ensembles aus dem ersten Wettbewerbsteil, der bereits am 3. Mai endete:

Kategorie Blasorchester
Bläserphilharmonie Thum (21,0)

Kategorie Jugendgitarrenensemble
Gitarrenorchester »Iuventa musica« Hoyerswerda (21,4)

Der Sächsische Musikrat gratuliert den Musikerinnen und Musikern aller Ensembles sehr herzlich zu ihren Leistungen! Vielen Dank für Ihr Engagement und allen Organisatoren und Förderern, darunter der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, ein ebenso herzlicher Dank!

Deutscher Orchesterwettbewerb

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