Wettbewerbe 13.03.2017 Nichts zu verlieren – Viel zu gewinnen

26. Landeswettbewerb »Jugend musiziert« Sachsen 2017 in Bautzen

 

An zwei Wochenenden vom 17.–19. und 24.–26. März 2017 werden 512 Teilnehmer an verschiedenen Austragungsorten in Bautzen beim größten Jugendwettbewerb in Sachsen ihr Können beweisen. An Gastgeber und Organisatoren werden damit hohe Anforderungen gestellt. Nicht zuletzt die zahlreichen freiwilligen Helfer an allen Veranstaltungsorten tragen zum reibungslosen Ablauf bei und sichern das hohe Niveau des Wettbewerbs. Spannende Sololeistungen gibt es diesem Jahr u.a. bei den Pianisten und Sängern sowie bei der Wertung Drum-Set (Pop). In der Ensemblewertung stehen in diesem Jahr die Bläser, Streicher und Jazzer im Mittelpunkt. Der Eintritt zu den Wertungsspielen ist frei. Gäste sind willkommen! »Jugend musiziert« ist ein Nachwuchswettbewerb für Amateure. Beteiligen können sich Solisten und Kammermusik-Ensembles. 1.076 junge Leute haben bei den fünf Regionalwettbewerben in Sachsen im  Januar 2017 bereits teilgenommen. Aber nur auftreten und die Punkte einsammeln? Und vielleicht gar enttäuscht und ärgerlich wieder nach Hause fahren? Das ist nicht Ziel von »Jugend musiziert«. Der Wettbewerb will Anderes als seine Teilnehmer über den Konkurrenz- und Öffentlichkeitsdruck zu Höchstleistung zu provozieren. Darum gehört das Angebot eines Beratungsgespräches der Juroren für alle Teilnehmer seit vielen Jahren zum Programm.

Bei »Jugend musiziert« steht der Team-Gedanke im Vordergrund. Neben Motivation und Anregung für den eigenen musikalischen Lebensweg vermittelt »Jugend musiziert« nach der Wettbewerbsphase weitere Förderungen und Stipendien. Das können Projekte des Sächsischen Musikrates sein, beispielsweise das  Landesjugendorchester oder auch das Jugendjazzorchester Sachsen. Veranstalter von »Jugend musiziert« ist der Sächsische Musikrat in diesem Jahr gemeinsam mit der Stadt Bautzen. Der Wettbewerb wird gefördert aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien. Als Hauptsponsoren stehen auch in diesem Jahr die Sparkassen in Sachsen gemeinsam mit ihrem Ostdeutschen Sparkassenverband sowie die Klavierbaufirma August Förster Löbau zur Seite.

Öffentliche Wertungsvorspiele (Eintritt frei)
17.–19. und 24.–26. März 2017
Melanchthon-Gymnasium Bautzen, Schiller-Gymnasium Bautzen,
BSZ Wirtschaft/Kreismusikschule Bautzen, Steinhaus Bautzen

Konzerte
Samstag, 18. März 2017, 20:00 Uhr, Steinhaus Bautzen
Konzert der Jazz-Preisträger des Landeswettbewerbes Jugend jazzt Sachsen
Veranstalter: Steinhaus Bautzen

Freitag, 7. April 2017, 19:30 Uhr , Burgtheater Bautzen
Abschlusskonzert des Landeswettbewerbs
Kassenöffnung sowie Kartenbestellungen Di–Fr 11:00–18:00, Tel. (03591) 584225
Online-Bestellungen

Weitere Konzerte mit 1. Preisträgern des Landeswettbewerbes 2017
30.04.2017, 17:00 Uhr, Schloss Weesenstein (Festival Sandstein & Musik)
06.05.2017, 17:00 Uhr, Schiller-Gymnasium Bautzen (Aula-Konzerte)
14.05.2017, Barockschloss Neschwitz

Infos zum Wettbewerb, Ablauf und die Ergebnisse tagesaktuell

Wettbewerbe 02.03.2017 Deutscher Musikwettbewerb in Leipzig

Etwa 200 junge Künstlerinnen und Künstler, unter ihnen 29 aus Sachsen und Thüringen, treten in 14 Kategorien vom 27. Februar bis 11. März 2017 beim 43. Deutschen Musikwettbewerb in Leipzig auf.

 

Der Wettbewerb für den professionellen Musikernachwuchs des Landes wird damit zum ersten Mal in Ostdeutschland ausgetragen. Nach drei bzw. vier Runden entscheidet eine Gesamtjury über die Vergabe der Stipendien und der Preise des Deutschen Musikwettbewerbs (DMW). Zudem können in diesem Jahr 15 Sonderpreise verliehen werden. Die Jury setzt sich aus insgesamt 36 prominenten Persönlichkeiten der klassischen Musikszene zusammen. Nach der Bewertung durch die jeweiligen Einzeljurys in den ersten beiden Durchgängen, beurteilen ab der dritten Runde alle Juroren gemeinsam unter dem Vorsitz von Prof. Oliver Wille, Violine, Gründungsmitglied des Kuss Quartetts, die Leistungen der Teilnehmer. Für die Jury der Kategorie Blockflöte, erstmals im Wettbewerb vertreten, konnten führende Interpreten wie Prof. Jeremias Schwarzer, Prof. Dorothee Oberlinger, Prof. Maurice Steger und Prof. Robert Ehrlich gewonnen werden. Aus Leipzig werden die Professoren der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« (HMT) Prof. Gerald Fauth, Prof. Thomas Hauschild und Prof. Tatjana Masurenko sowie Alfredo Lasheras Hakobian und Michael Silberhorn vom Label GENUIN dabei sein. Folkert Uhde vom Radialsystem Berlin ist Mitglied der Gesamtjury. Die komplette Juryliste finden Sie hier. Neu in der 43. Saison des Deutschen Musikwettbewerbes ist die »Carte Blanche« in der dritten Runde. Hier sollen die Teilnehmer selbst künstlerische Schwerpunkte setzen, diese durch kleine Moderationen dem Publikum näher bringen, und damit ihre persönliche Kreativität und Vielfalt zeigen. Auch technische Hilfsmittel wie Ton- oder Videoeinspielungen oder die Einbeziehung von bis zu drei künstlerischen Gästen sind erlaubt. Den Abschluss des Deutschen Musikwettbewerbs 2017 bilden die beiden Preisträgerkonzerte am Freitag, 10. März 2017 um 19:00 Uhr in der HMT (Kammermusik) und am Sonnabend, 11. März 2017 um 19:00 Uhr im Großen Saal des Gewandhauses zu Leipzig (Solisten mit der Staatskapelle Halle unter der Leitung von Dominik Beykirch).

Deutscher Musikwettbewerb

Wettbewerbe 04.10.2016 Viel Musik, ein Jubiläum und intensive Begegnungen

Internationaler Chorwettbewerb in Jirkov feiert Jubiläum, Oktet Prag gewinnt den Grand Prix

 

Es gab Grund zum Feiern beim Internationalen Chorwettbewerb „Jirkovský Písňovar“ auf Schloss Červený Hrádek (Schloss Rothenhaus) in Jirkov / Tschechien am vergangenen Wochenende. Zum 10. Mal organisierte Luboš Hána, Chorleiter an der Jan-Evangelista-Purkyně-Universität Ústí nad Labem den Chorwettbewerb, der sich in Tschechien großer Beliebtheit erfreut - die Anmeldungen sind jedes Jahr zahlreich. Im grenzüberschreitenden Kooperationsprojekt „Viva la musica – Kultur in den Partnerstädten Chemnitz – Ústí nad Labem und deren Regionen“, das von der Europäischen Union im Kooperationsprogramm Freistaat Sachsen-Tschechische Republik 2014-2020 gefördert wird, ist auch die Sächsische Mozart-Gesellschaft e. V. am Wettbewerb beteiligt. Nach der erfolgreichen Teilnahme des Universitätschores Chemnitz im Jahrgang 2015 war auch diesmal mit den „Poptales“ ein Chemnitzer Ensemble vertreten.

Der Wettbewerb begann mit einem Eröffnungskonzert am 30. September auf Schloss Červený Hrádek, bevor am Sonnabend zwei Blöcke mit Wertungssingen im großen Festsaal - der in diesem Jahr für den Andrang des Publikums fast zu klein erschien - stattfanden. Eine international besetzte Fachjury beurteilte mit gespitzten Ohren das Können der Ensembles streng, jedoch ist das gemeinsam verbrachte Wochenende für die Sänger das eigentliche Ereignis. Viele Teilnehmer kennen sich untereinander und tauschen sich hier über Musik und Performance aus - dazu wurde auch am Sonntag ein Workshop angeboten. Letztes Jahr formierte sich aus den Teilnehmerchören sogar ein eigenes, neues Vokalensemble namens „Ch-tdž“, das diesmal ebenfalls im Wertungssingen antrat, und wenn man durch den nahen Schlosspark spazierte, traf man die Sänger oftmals beim Üben ihrer Arrangements oder einem spontanen, gemeinsamen  Singen an.

Die Auftritte wurden vom zahlreich erschienenen Publikum und den anderen Chören bejubelt, und am Samstagabend kam dann doch enorme Spannung auf, denn natürlich wollten alle wissen, wer die beste Performance gegeben oder das anspruchsvollste Arrangement gesungen hatte. In der Kategorie der Erwachsenenchöre belegte „Ch-tdž“ den 1. Platz, während bei den kleinbesetzten Vokalensembles „Crashendo“ aus Prag siegte; der einzige angetretene Kinderchor „Korálek“ aus Most erhielt ebenfalls eine Auszeichnung. Unter den fünf bestplatzierten Ensembles wurde schließlich in einem weiteren Live-Auftritt der „Grand Prix“ ausgelobt, den „Oktet“ aus Praha für sich entscheiden konnte - somit der diesjährige Sieger des Jirkovský Písňovar. Diese Auszeichnung erhielt Oktet schon zum vierten Mal - zu Recht, wie viele Zuhörer und natürlich auch die Juroren meinten.

Nancy Gibson, Leiterin der Städtischen Musikschule in Chemnitz, war in diesem Jahr in der vierköpfigen Jury besetzt und lobte das außerordentlich hohe Niveau des Wettbewerbes. Die oft in der Freizeit selbständig geleistete, gemeinsame musikalische Arbeit sei sehr hoch zu schätzen - die Interpretationen und Showacts der auch in den Punktwertungen eng beieinander liegenden Ensembles waren eindrucksvoll. Zusätzlich zu den Diplomen - die niedrigste Auszeichnung „Bronze“ kam bei diesem Wettbewerb gar nicht vor - wurden auch einige Sonderpreise vergeben, um etwa die beste Bühnenshow (dieser Preis ging ebenso wie ein Silberdiplom an „Poptales“ aus Chemnitz!), spezielles Repertoire, Ausstrahlung oder Individualität zu würdigen. Schließlich kommt es bei den Pop-Arrangements nicht nur (aber auch) auf die richtigen Töne an - die Freude an der Performance steht ebenfalls im Vordergrund, und wenn die Lebendigkeit der Aufführung sich im Saal entzündete, war der Beifall am größten.

Gemeinsames Feiern stand dann nach der musikalischen „Arbeit“ selbstverständlich auch auf dem Programm. An der Live-Musik im Festsaal wirkten spontan Sänger aus allen Chören mit und Organisator Luboš Hána war in der spontanen Band am Keyboard zu erleben. Viele Gespräche und Kontakte entstanden an diesem Wochenende auf Schloss Červený Hrádek, und „Poptales“ wird sicher intensive Eindrücke mit nach Chemnitz nehmen - beim 11. Jirkovský Písňovar vom 6.-8. Oktober 2017 könnte es durchaus mehr musikalischen Austausch zwischen Sachsen und Böhmen geben. Die herrliche Schlossumgebung in Jirkov ist zudem ein hervorragend geeigneter Ort, um intensiv und gemeinsam zu musizieren, das zeigten auch die Ensemble-Konzerte, die am Sonntag das Jirkovský Písňovar beendeten - ein Chorfestival mit Zukunft, das an nur einem Wochenende das erstaunliche Potenzial und die Kreativität vieler junger Vokalensembles zeigte.

Alexander Keuk

Jirkovský Písňovar - www.jirkovskypisnovar.cz/en/
Ergebnisliste und Rückblick 2016: www.jirkovskypisnovar.cz/en/historie/jp-2016
Sächsische Mozart-Gesellschaft e. V. mozart-sachsen.de

Wettbewerbe 10.06.2016 Rekordbeteiligung beim Schumann-Wettbewerb

214 junge Künstler aus 30 Ländern zu Gast in Zwickau

 

Der 17. Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang verzeichnet einen Teilnehmerrekord. Einschließlich der Liedbegleiter reisten 214 junge Künstler aus 30 Ländern in Zwickau an. Der Wettbewerb begann heute um 16 Uhr mit der Begrüßung der Teilnehmer und Juroren im Robert-Schumann-Haus. Dabei wurde »H« als »Startbuchstabe« gezogen, woraus sich die Auftrittsreihenfolge ergibt. Das Eröffnungskonzert um 19.30 Uhr im Rathaus gestaltet das Schumann Quartett. Am morgigen Freitag beginnt dann die 1. Auswahlrunde. Für den diesjährigen Schumann-Wettbewerb in der Geburtsstadt des Komponisten hatten sich insgesamt 141 Sänger und 117 Pianisten angemeldet. An den Start gehen nun 74 Pianistinnen und Pianisten (48 Frauen und 26 Männer) sowie 48 Sängerinnen und 42 Sänger. Hinzukommen die 50 Liedbegleiter. Jüngste Teilnehmerin im Fach Klavier und des Wettbewerbs insgesamt ist Lvjie Zhang aus China, die am 8. August 1998 geboren wurde. In der Gesangskategorie ist die am 9. Oktober 1995 geborene Anna Luigi die jüngste Mitwirkende. »Älteste« Teilnehmerin des Wettbewerbs ist die russische Sängerin Victoria Zyablitskaya (geb. am 26. Januar 1984), bei den Klavierspielern ist dies die Pianistin Bo Kun Jung aus Korea, die am 1. März 1986 das Licht der Welt erblickte. Für den 16. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb im Jahr 2012 lagen ursprünglich Anmeldungen von 205 Künstlern aus 37 Ländern vor, davon 69 im Fach Klavier und 136 im Fach Gesang. Teilgenommen hatten damals 43 Pianisten sowie 91 Sängerinnen und Sänger aus insgesamt 29 Ländern. Bei den Veranstaltungen 2008 und 2004 waren 108 bzw. 128 Teilnehmer nach Zwickau gekommen. Die Teilnehmer treten von morgen an in den musikalischen Wettstreit. Bewertet werden die jungen Künstler von einer international besetzten Jury. Die 1. Auswahlrunde Klavier findet vom Freitag, 10. Juni bis Montag, 13. Juni ab 10.30 Uhr im Robert Schumann Konservatorium statt. An den gleichen Tagen, jeweils ab 13 Uhr ist im Konzert- und Ballhaus »Neue Welt« die Auswahlrunde im Fach Gesang. Der Eintritt ist frei.

Ausgelobt sind im Fach Klavier, im Gesang/ Sängerinnen und im Gesang/ Sänger jeweils 10.000 Euro für den ersten Preis sowie 7.500 Euro und 5.000 Euro für den zweiten bzw. dritten Preis. Verliehen werden außerdem in jeder der drei Kategorien eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille. Mit 3.000 Euro dotiert ist der Sonderpreis für den besten Liedbegleiter. Alle Gewinner präsentieren sich gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester des Theaters Plauen-Zwickau im großen Preisträgerkonzert am 19. Juni, um 19.30 Uhr, im Konzert- und Ballhaus »Neue Welt«.

Der Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang findet seit 1956, zunächst in Berlin, und seit 1963 in Zwickau statt. Neben dem Bach-Wettbewerb und dem ARD-Musikwettbewerb ist er damit der älteste internationale Interpretationswettbewerb in Deutschland und hat schon vielen Künstlern den Weg zu einer erfolgreichen Karriere geebnet. Unter ihnen finden sich namhafte Sänger und Sängerinnen wie Siegfried Lorenz, Mitsuko Shirai, Edith Wiens oder Mary Ann Hart und Pianisten wie Peter Rösel, Pavel Egorov, Balázs Szokolay oder Yves Henry. Veranstaltet wird der Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang von der Stadt Zwickau in Verbindung mit der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V.

Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. | Schumannwettbewerb auf facebook

 

Aller vier Jahre wird die Musikstadt Markneukirchen zum Mekka für junge Hornisten und Tubisten aus aller Welt. Sie kommen ins Vogtland, in ein Zentrum des deutschen Orchesterinstrumentenbaus, dessen handwerkliche Tradition 2014 in die Liste des immateriellen Kulturerbes in Deutschland aufgenommen wurde.

Markneukirchen war in den 1980er Jahren Vorreiter bei der Schaffung eines hochrangigen internationalen Wettbewerbes für die Tuba als Soloinstrument und hob sie 1984 erstmals auf das Podium eines internationalen Wettbewerbs. Seither wächst die Anziehungskraft dieses musikalischen Wettstreites beständig an und so haben sich für den diesjährigen 51. Internationalen Instrumentalwettbewerb vom 19. bis 28. Mai 2016 insgesamt 233 junge Musikerinnen und Musiker aus 35 Ländern und 6 Kontinenten beworben, davon 118 im Fach Tuba und 115 im Fach Horn – jeweils so viele wie nie zuvor in der Markneukirchen Wettbewerbsgeschichte für diese beiden Instrumente. Im Fach Horn galt es zunächst die Hürde einer CD-Vorauswahl zu meistern, bevor an 83 Bewerber dieser Kategorie Einladungen gesendet werden konnten. Letztlich stellten sich 145 Kandidaten dem 10-tätigen Wettbewerb, 61 im Fach Horn und 84 im Fach Tuba.

Unter der Präsidentschaft von Prof. Peter Damm verfolgten die Mitglieder der internationalen Jurys die drei Auswahlprüfungen und das abschließende Orchesterfinale in jedem Fach sehr aufmerksam und kürten am Ende jeweils drei Preisträger. Den Fachjuryvorsitz übernahmen Prof. Christian Lampert (Deutschland) für das Fach Horn, selbst Preisträger des Markneukirchener Wettbewerbes, sowie Markus Theinert (Deutschland) im Fach Tuba. Im Fach Horn gehörten der Jury an: Prof. Mag. Johannes Hinterholzer (Österreich), Prof. Michael Höltzel (Deutschland), Prof. Herman Jeurissen (Niederlande), Prof. Vladimíra Klánská (Tschechische Republik), Prof. Erich Penzel (Deutschland) und Prof. Frøydis Ree Wekre (Norwegen). Juroren im Fach Tuba waren: Prof. Øystein Baadsvik (Norwegen), Prof. Gérard Buquet (Frankreich), Markus Hötzel (Deutschland, zweimaliger Preisträger des Markneukirchener Wettbewerbes), Prof. Eiichi Inagawa (Japan), Prof. Daniel Perantoni (USA), Prof. Josef Steinböck (Österreich), Stefan Tischler (Deutschland) und Prof. Jörg Wachsmuth (Deutschland, zweimaliger Preisträger des Wettbewerbes in Markneukirchen), der insbesondere als Solist mit der Markneukirchener Riesentuba eine enge Beziehung zur Musikstadt pflegt. Die Schirmherrschaft haben der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden Christian Thielemann, die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange sowie Professor Kurt Masur (†) übernommen.

Nach anspruchsvollen Programmen mit Werken verschiedenster Epochen, solo und mit Klavierbegleitung in den drei Auswahlprüfungen, präsentierten sich in der abschließenden Finalrunde die bis dahin Bestplatzierten im Fach Horn mit dem Concerto per Corno (1957) des tschechischen Komponisten Jiří Pauer in Begleitung des Philharmonischen Orchesters Plauen-Zwickau unter der Leitung von GMD Lutz de Veer. Im Anschluss daran wurden folgende Preise vergeben:

2. Preisträger: Luís Duarte Dias Moreira (Portugal)
2. Preisträger und Publikumspreisträger: Nicolás Gómez Naval (Spanien)
3. Preisträger: Ivo Dudler (Schweiz)

Auch im Fach Tuba vergab die Jury nach Abschluss der Finalrunde mit dem Concerto (1992) for Tuba and Orchestra des armenischen Komponisten Alexander Arutiunian keinen ersten Preis. Es wurden gekürt:

2. Preisträger: Henrique Dos Santos Costa (Portugal)
3. Preisträger: Florian Schuegraf (Frankreich)
3. Preisträger: Gergely Lukács (Ungarn)

Zusätzlich zu den Geldpreisen im Gesamtwert von 18.000 Euro, die von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Paracelsus Klinik Adorf-Schöneck, der Volksbank Vogtland, dem Vogtlandkreis und der Merkur Bank gestiftet wurden, können sich die Preisträger nun unter anderem auch über ein Diskanthorn »Hans Hoyer« sowie einen Gutschein zum Kauf einer Tuba der Buffet Crampon Deutschland GmbH, ein Naturhorn – gestiftet von der Sparkasse Vogtland, Konzertengagements bei der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster, beim Festival Horn Class Prag sowie im Leubnitzer Schloss, über Dämpfer der Firma Jürgen Voigt, Markneukirchen, Gig Bags für Horn und Tuba von GEWA music, Notengutscheine aus dem Friedrich Hoffmeister Musikverlag Leipzig sowie Bücher freuen.
Neben konzentriertem Arbeiten im Rahmen des Wettbewerbes boten die Tage in Markneukirchen aber auch Unterhaltung in Form von abwechslungsreichen Konzerten sowie Interessantes und Wissenswertes aus dem Bereich des Musikinstrumentenbaus.

Das Sinfoniekonzert zur Eröffnung des Wettbewerbes gestaltete in diesem Jahr erneut das Sinfonieorchester Markneukirchen, diesmal gemeinsam mit der Klarinettistin Bettina Aust. Sie war 2014 erste Preisträgerin des Markneukirchener Wettbewerbes und kehrte jetzt mit Mozarts Klarinettenkonzert an den Ort ihres Erfolges zurück. Auf viel Interesse bei Publikum und Juroren ist der Vortrag »Vom Serpent zur modernen Tuba« von Roland Szentpali gestoßen. Der ungarische Tubist hat, unterstützt durch zahlreiche Musikstücke, die Entwicklungsstufen der heutigen Tuba detailreich und unterhaltsam den interessierten Gästen vermittelt und als mehrfacher Preisträger des Markneukirchener Tubawettbewerbes alle jungen Kandidaten besonders beeindruckt.
Einblicke in die Welt der Musikinstrumente und ihrer Herstellung vermittelten aber auch die Tage der offenen Tür im Studiengang Musikinstrumentenbau der Westsächsischen Hochschule Zwickau (FH), im Institut für Musikinstrumentenbau Zwota und bei der Buffet Crampon Deutschland GmbH sowie die Schauvorführung zum Geigenbau in der Erlebniswelt Musikinstrumentenbau Markneukirchen und Besuche in den Werkstätten der einheimischen Meister und bei den Ausstellungen in der Musikhalle Markneukirchen.

Ergänzt wurde das Rahmenprogramm durch ein Konzert des Blasorchesters Markneukirchen unter dem Motto »Vive la France«, durch die Museumsnacht in den Musikinstrumentenmuseen der Stadt mit Eröffnung einer Sonderausstellung zu Saxophonen aus dem deutschsprachigen Raum, Konzerten mit Gottfried Sembdner (Orgel), dem Mandolinen- und Gitarrenensemble Markneukirchen, dem Frauenchor Luby und dem Klingenthaler Saxophonquintett. Im Preisträgerkonzert mit den Bestplatzierten fand der 51. Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen schließlich einen würdigen Abschluss. Alle Preisträger brillierten in Anwesenheit der Schirmherrin und Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange noch einmal mit Stücken aus dem Wettbewerbsprogramm. Bürgermeister Andreas Rubner wies schon einmal auf den nächsten Instrumentalwettbewerb in Markneukirchen vom 4. bis 13. Mai 2017 hin und lud Musikerinnen und Musiker der Fächer Viola und Kontrabass herzlich nach Markneukirchen ein.

www.markneukirchen.de

Wettbewerbe 09.05.2016 Über zwei Millionen Musiker. Eine Leidenschaft.

Die Spitze traf sich beim Deutschen Orchesterwettbewerb und sächsische Formationen entscheiden im zweiten Wettbewerbsteil vier von sechs Kategorien für sich

 

Der Deutsche Orchesterwettbewerb fand vom 30. April bis 8. Mai in Ulm statt. Auch im 30. Jahr seines Bestehens präsentiert sich der DOW wieder mit dem Who is Who der besten Amateurorchester. 4.500 Musizierende aus 115 Formationen qualifizierten sich in 15 Kategorien zum alles entscheidenden Finale. Der zweite Teil des Orchesterwettbewerbs stand dabei im Zeichen der sächsischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. 18 Orchester und Ensembles präsentierten sich in den sechs Kategorien mit hervorragenden Darbietungen im Wertungsspiel. Hier die jeweils Bestplazierten in ihrer Kategorie dieses Teils sowie die weiteren Teilnehmer aus Sachsen:

Kategorie Sinfonieorchester
Sinfonieorchester des KIT / Baden-Württemberg (24,6 Punkte)

Kategorie Jugendsinfonieorchester
Jugendsinfonieorchester der Musikschule Leipzig / Sachsen (25,0)

Kategorie Blechbläserensembles / Brass Bands
Sächsisches Blechbläser Consort / Sachsen (24,3)

Kategorie Zupforchester
Ensemble Roggenstein / Bayern (24,6)
Bundinstrumentenorchester des HSK Dresden / Sachsen (22,6)

Kategorie Big Bands
Unibigband Leipzig / Sachsen (24,4)

Kategorie Offene Besetzungen
Jugendmusiziergruppe »Michael Praetorius« / Sachsen (24,0)
Schlagzeugensemble Markkleeberg / Sachen (21,8)

Die weiteren Ergebnisse der beiden sächsischen Ensembles aus dem ersten Wettbewerbsteil, der bereits am 3. Mai endete:

Kategorie Blasorchester
Bläserphilharmonie Thum (21,0)

Kategorie Jugendgitarrenensemble
Gitarrenorchester »Iuventa musica« Hoyerswerda (21,4)

Der Sächsische Musikrat gratuliert den Musikerinnen und Musikern aller Ensembles sehr herzlich zu ihren Leistungen! Vielen Dank für Ihr Engagement und allen Organisatoren und Förderern, darunter der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, ein ebenso herzlicher Dank!

Deutscher Orchesterwettbewerb

Wettbewerbe 07.05.2016 Horn und Tuba stehen im Mittelpunkt ...

... des 51. Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen.

 

Vom 19. bis 28. Mai 2016 lädt die Musikstadt erneut junge Musiker aus aller Welt ein, über vier Wettbewerbsrunden ihr herausragendes Können zu zeigen und sich der Bewertung durch namhafte Juroren aus dem In- und Ausland zu stellen.

Neben den vier Wettbewerbsrunden in beiden Fächern, die allen Interessierten offen stehen, können die Besucher abwechslungsreiche Rahmenveranstaltungen erleben. Eröffnet wird der Wettbewerb mit einem Konzert des Sinfonieorchesters Markneukirchen am Freitag, den 20. Mai 2016. Solistin des Abends wird die 27-jährige Klarinettistin Bettina Aust sein. Sie begeisterte als 1. Preisträgerin des Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen 2014 und kehrt nun mit dem Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart an den Ort ihres Erfolges zurück. Auf dem Programm des Abends stehen außerdem die Ouvertüre zur »Zauberflöte« von Wolfgang Amadeus Mozart sowie Dvořáks 8. Sinfonie. Das Blasorchester Markneukirchen, ebenfalls ein Laienorchester mit zahlreichen Musikinstrumentenbauern in seinen Reihen, gibt am 24. Mai 2016 ein Konzert unter dem Motto »Vive la France« mit Ausschnitten aus »Les Miserables«, dem »Gendarmen von San Tropez« und einer Auswahl der schönsten Chansons in Originalsprache. Gesangssolistin ist Lilly Menzel aus Markneukirchen. Glanzvoller Höhepunkt und Abschluss des Wettbewerbes wird auch 2016 wieder das Preisträgerkonzert mit den Bestplatzierten des Wettbewerbes in den Fächern Horn und Tuba am Samstag, dem 28. Mai 2016, 19.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen sein. Die beiden Bestplatzierten werden mit dem Hornkonzert von Jiří Pauer bzw. dem Tubakonzert von Alexander Arutiunian zu erleben sein. Beide Werke stehen auch in den Finalrunden am 26. Mai (Tuba) und am 27. Mai (Horn) auf dem Programm. Die Begleitung wird vom Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau unter der Leitung von GMD Lutz de Veer übernommen. Die weiteren Preisträger stellen im Preisträgerkonzert ihr Können noch einmal mit den herausragendsten Interpretationen aus ihrem Wettbewerbsprogramm unter Beweis. Während der Wettbewerbstage wird es in den Instrumentenbau-Werkstätten, bei Ausstellungen und einem Fachgespräch auch wieder verschiedenste Möglichkeiten geben, sich dem Thema Instrumentenbau zu nähern. Dabei wird die rund 350-jährige Handwerkstradition, die erst im Dezember 2014 in die Liste des immateriellen Kulturerbes in Deutschland aufgenommen wurde, für jedermann greifbar.

Der zweifache Markneukirchener Preisträger im Fach Tuba, Roland Szentpali aus Ungarn wird am Montag, den 23. Mai, 18.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen einen Vortrag zur Entwicklung vom Serpent zur modernen Tuba halten und dabei auch gleich passende Musikbespiele vortragen. Den Saxophonen im deutschsprachigen Raum widmet sich eine Sonderausstellung des Musikinstrumenten-Museums Markneukirchen, die zur Museumsnacht am Samstag, den 21. Mai 2016, 19.00 Uhr eröffnet wird.

www.markneukirchen.de

Wettbewerbe 25.04.2016 Von fremden Ländern und Menschen

Die Gewinner des bundesweiten Jugend-Kompositionswettbewerbs stehen fest!

 

Die Gewinner des bundesweiten Jugend-Kompositionswettbewerbs »Von fremden Ländern und Menschen – Neue musikalische Szenen für Klavier« stehen fest! Eingegangen waren 33 Klavierstücke von acht- bis 20-jährigen Teilnehmern aus zehn Bundesländern.

Sowohl qualitativ als auch quantitativ am stärksten vertreten waren die Altersgruppen zwischen neun und 14 Jahren. Die Jury des vom Sächsischen Vocalensemble e.V. gemeinsam mit der Komponistenklasse Dresden ausgerufenen Wettbewerbs wählte aus den in anonymisierter Form eingereichten Partituren die überzeugendsten Kompositionen aus und kürte zwölf Preisträgerstücke: »Farewell« von Maria Duenas (aus Dresden, geb. 2002), »Pisici« von Carl Fantana (aus Dresden, geb. 2005), »Der Wüterich« von Karl Frenzel (aus Rietz-Neuendorf, geb. 1996), »Vom Tanzbär der sein‘ Schuh verlor« von Maleah Gilbert (aus Dresden, geb. 2006), »Hase und Igel« von Mara Heyne (aus Dresden, geb. 2004), »4 kleine Kaninchen: Montags« von Hannah Katterfeld (aus Dresden, geb. 2005), »Auf der Suche” von Matilda Kruse (aus Berlin, geb. 2004), »Waldgeheimnis« von Béla Noll (aus Geroldshausen, geb. 2007), »Le Lapin” von Frida Ponizil (aus Dresden, geb. 2006), »Safari” von Helene Scharfe (aus Dresden, geb. 2003), »Stimmungen” von Fritz Werner (aus Schwerin, geb. 2004) und »Winterpanorama« von Vinzent Zschuppe (aus Weinböhla, geb. 2001). Alle Preisträger sind zu Generalprobe und Preisträgerkonzert am 8. Juni im Carl-Maria-von-Weber-Museum Dresden eingeladen und erhalten einen Tonmitschnitt. Die Pianistin Kerstin Loeper wird die preisgekrönten Stücke zum Auftakt der diesjährigen Robert-Schumann-Ehrung im Rahmen der Vernissage zur Ausstellung »Robert und Clara Schumann im internationalen Kinder- und Jugendbuch« uraufführen.

Die 7. Robert-Schumann-Ehrung des Sächsischen Vocalensembles e.V. findet vom 8. bis 12. Juni 2016 statt und steht unter dem Motto »Robert Schumann - Weltliches und Geistliches«.

Robert-Schumann-Fest

Wettbewerbe 21.03.2016 135 junge Sachsen musizieren in Kassel

Landeswettbewerb »Jugend musiziert« Sachsen 2016 in Hoyerswerda abgeschlossen

 

Am Sonntagabend 20.30 Uhr standen die letzten Ergebnisse des Landeswettbewerbes Jugend musiziert Sachsen fest. 440 Kinder und Jugendliche hatten sich in 283 Wertungen während der letzten beiden Wochenenden an insgesamt sechs Wertungstagen den über 60 Juroren aus dem gesamten Bundesgebiet gestellt.

Die Veranstalter Sächsischer Musikrat und Stadt Hoyerswerda sind mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden, waren doch einige logistische Probleme zu lösen, die aber in hervorragender Zusammenarbeit mit den fünf Veranstaltungshäusern in Hoyerswerda und ehrenamtlichen Helfern gemeistert wurden. 135 junge Musiker werden den Freistaat Sachsen beim Bundeswettbewerb zu Pfingsten in Kassel vertreten. Die Vielzahl dieser Delegierungen entspricht dem sehr hohen Niveau in vielen Wertungen dieses Wettbewerbs.

Insbesondere in den Wertungen Alte Musik, Klavierkammermusik und Vokalensemble gab es bei allen Teilnehmern ein sehr hohes Niveau, was die Juroren auch als eine hervorragende Entwicklung der Ausbildung in den letzten Jahren in diesem Bereich feststellten. Friederike Herold (11 Jahre) mit ihrem Violoncello, das Duo Nikolaus Branny (Klavier) und Josef Nawrocki (Horn), beide 15 Jahre alt) sowie das Klavier-Trio Diana und Bobby Kostadinov mit Vreni Scheiter in der Altersgruppe der 16jährigen boten überragende Leistungen.

Bei der Übergabe der Urkunden betonte der Geschäftsführer des Sächsischen Musikrates Torsten Tannenberg nochmals, dass die erzielten Ergebnisse die Früchte von kontinuierlichem Fleiß und Talent der Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind und sie dafür notwendige Unterstützung in der überdurchschnittliche Betreuung durch ihre Musikpädagogen und die Familien finden. Fast 1.000 Schülerinnen und Schüler hatten sich im Januar in fünf Regionalwettbewerben in Sachsen um die Teilnahme am Landeswettbewerb beworben. Sachsen veranstaltet damit im Vergleich der neuen Bundesländer den zahlenmäßig größten Wettbewerb. Im Rahmen des Preisträgerkonzertes am 29. April im Schloß Hoyerswerda werden die Sonderpreise von verschiedenen Institutionen und Stiftungen in Höhe von mehr als 5.000 Euro an hervorragende Teilnehmer vergeben. Veranstalter des Wettbewerbs ist der Sächsische Musikrat, der den Wettbewerb im Wesentlichen aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst finanziert. Als Hauptsponsor konnte wiederum der Ostdeutsche Sparkassenverband sowie die Klavierbaufirma August Förster Löbau gewonnen werden.

Alle Ergebnisse des Landeswettbewerbs 2016

 

Mit seinen »Kinderszenen« schrieb der Komponist Robert Schumann kurze, originelle Klavierwerke wie »Träumerei«, »Kuriose Geschichte« oder »Von fremden Ländern und Menschen«. Willst du auch eine musikalische Szene erfinden, die jungen Pianisten Lust aufs Entdecken macht? Hast du schon eine Idee, wie du das Publikum überraschen kannst? Dann bist du hier genau richtig!

Komponiere eine kurze Szene aus deiner eigenen Erlebniswelt (für einen Klavierspieler, Spieldauer ca. drei Minuten)! Finde einen besonderen Titel, der sofort einen bildhaften Gedankenblitz auslöst! Du darfst auch alle in der heutigen Klaviermusik verwendeten Spieltechniken wie das Erzeugen von Klängen im Flügel-Inneren, Präparationen u.ä. einsetzen oder zusätzliche Instrumente, die vom Klavierspieler bedient werden können, und darüber hinaus auf die Suche nach neuen Klängen gehen!

Als Preis winkt die Uraufführung der Preisträgerstücke durch eine professionelle Pianistin zu Schumanns Geburtstag am 8. Juni 2016 im Carl-Maria-von-Weber-Museum Dresden-Hosterwitz im Rahmen der Robert-Schumann-Ehrung 2016. Alle Preisträger werden zu Generalprobe und Konzert eingeladen und erhalten einen Audio-Mitschnitt.

Hier geht es zur Ausschreibung.

Das Projekt ist eine Kooperation der Robert-Schumann-Ehrung des Sächsischen Vocalensembles e.V. mit der Komponistenklasse Dresden und dem Carl-Maria-von-Weber-Museum Dresden

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