Kulturelle Bildung 08.04.2014 Für fachliche Qualität und Professionalität

Stellungnahme der Schulmusikverbände zur Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur »kulturellen Kinder- und Jugendbildung«

 

Im Oktober 2013 hat die KMK ihre Empfehlung zur »kulturellen Kinder- und Jugendbildung« beschlossen. Die Musiklehrerverbände Arbeitskreis für Schulmusik (AfS) und der Verband Deutscher Schulmusiker (VDS) begrüßen ausdrücklich die in diesem Papier verstärkt geforderten Aktivitäten in der außerschulischen kulturellen Bildung – auch mit Blick auf Kooperationen mit allgemein bildenden Schulen. Gleichwohl halten wir einige Schlussfolgerungen, die gezogen werden, für problematisch, da sie weder mit der wissenschaftlichen noch mit der alltagspraktischen Erfahrung in Einklang zu bringen sind. Zudem sehen wir die Gefahr, dass einige der aufgezeigten Konsequenzen gerade nicht zu einer Bereicherung des kulturellen Lebens an Schulen, sondern zu dessen Verarmung bzw. qualitativen Verflachung führen würden. Wir wenden uns daher an die für die allgemein bildenden Schulen zuständigen Ministerinnen und Minister der 16 Bundesländer, damit in zukünftigen Empfehlungen, Verlautbarungen und Diskussionen zum Thema folgende Punkte berücksichtigt werden:

1. Im KMK-Papier und in anderen Papieren zum Thema »Kulturelle Bildung« wird formuliert, »Kulturelle Bildung« müsse allen Kindern und Jugendlichen zugänglich gemacht bzw. überhaupt erst flächendeckend eingeführt werden. Tatsächlich aber findet »Kulturelle Bildung« tagtäglich an nahezu allen Schulen der Bundesrepublik Deutschland statt und der Fachunterricht in Musik, Kunst oder Theater ist de facto der einzige Ort, an dem »Kulturelle Bildung« alle Kinder und Jugendliche – unabhängig von ihrer sozialen, ökonomischen oder kulturellen Herkunft – erreicht. Kulturelle Bildung ist also bereits im Rahmen der künstlerischen Fächer in der Schule verankert, sodass die erste und zentrale Forderung die Sicherung des qualifizierten und von ausgebildeten Fachkräften erteilten Fachunterrichts in diesem Bereich sein muss.

2. Wir bitten darum, in künftigen Empfehlungen die zentrale Rolle der schulischen »Kulturellen Bildung« eindeutiger als bisher zu artikulieren und deutlich herauszustellen, dass es sich bei Angeboten zur »Kulturellen Bildung« außerhalb des Fachunterrichts an allgemein bildenden Schulen in der Regel um Vertiefungen, Ergänzungen oder individuelle Schwerpunktsetzungen in einem Gesamtangebot »Kultureller Bildung« handelt.

3. Die Musiklehrerverbände begrüßen explizit den Ausbau der außerschulischen »Kulturellen Bildung« auch mit Blick auf vielfältige Kooperationsmöglichkeiten mit Schulen – sei es in Arbeitsgemeinschaften oder anderen zusätzlichen Angeboten in der Ganztagsschule oder auch punktuell mit dem Fachunterricht Musik. Formulierungen in diesem und anderen Papieren zur »Kulturellen Bildung« geben jedoch Anlass zur Sorge, dass der Fachunterricht in Teilen oder auch ganz durch projektartige kooperative Modelle mit außerschulischen Kulturschaffenden ersetzt werden soll oder diese Möglichkeit zumindest in Betracht und als gleich- bzw. gar höherwertiger bewertet wird.

4. Wir fordern deshalb, dass die zuständigen Ministerien die Verantwortung für jedes einzelne künstlerische Schulfach, also den Elementen der kulturellen Bildung, weiterhin übernehmen und dies auch in ihren Positionierungen und Entscheidungen nach außen hin deutlich machen. Der Fachunterricht Musik, für den wir hier sprechen, musste in den letzten Jahren bereits an vielen Stellen deutliche Kürzungen hinnehmen. Er darf in seiner Kontinuität und in seinem curricularen Aufbau, der auf musikdidaktischen Fundamenten ruht und von ausgebildeten Fachlehrern erteilt wird, an keiner Stelle weiter gekürzt, ersetzt oder in andere Weise als »Verhandlungsmasse« in einen allgemeinen Topf der »Kulturellen Bildung« eingebracht werden.

5. Es gibt in diesem und anderen Papieren eine Tendenz, die ästhetischen Fächer zu Lernbereichen, Kulturprofilen o.ä. zusammenzufassen oder neuerdings auch von einer gewünschten »Multiprofessionalität« der Lehrenden zu sprechen. Das Talent, sich in mehreren Künsten ausdrücken zu können, ist jedoch nur sehr wenigen Menschen gegeben und lässt sich vor allem nicht beliebig »anerziehen«. Nicht zuletzt deshalb muss in diesen Feldern die besondere Eignung – auch für die entsprechenden Lehrämter – bundesweit in Eignungsprüfungen an künstlerischen Hochschulen oder Universitäten nachgewiesen werden – was nur in sehr seltenen Ausnahmefällen von einzelnen Personen in mehreren Fächern möglich sein wird.

6. Wir fordern daher auf, künftig deutlicher herauszustellen, dass eine hochwertige fachliche Qualifikation der Lehrenden in- und außerhalb von Schule unverzichtbar für die »Kulturelle Bildung« ist und deshalb weiterhin gewährleistet bleiben muss – gerade und insbesondere auch für die inzwischen allgemein als unverzichtbar angesehene Herstellung künstlerischer Produkte als Voraussetzung Kultureller Bildung, die durch deren Rezeption allein nicht erreicht werden kann. Diese fachliche Qualifikation muss sowohl in der Ausbildung als auch im Einsatz der Lehrenden an den Schulen erhalten bleiben. Einer Entprofessionalisierung im Bereich des Unterrichtsfaches Musik, der weiteren künstlerischen Fächern und damit der Kulturellen Bildung insgesamt ist dagegen deutlich entgegenzutreten.

2. April 2014

Dr. Michael Pabst-Krueger (AfS-Bundesvorsitzender)
Prof. Dr. Ortwin Nimczik (VDS-Bundesvorsitzender)

Kulturelle Bildung 21.01.2014 Kulturelle Bildung im Katalog-Format

Mit der Entschließung vom 17. Oktober 2013 zur kulturellen Bildung im Freistaat Sachsen hat der Sächsische Landtag die Staatsregierung aufgefordert, einen Katalog mit Qualitätskriterien für kulturelle Bildung im Freistaat Sachsen zu entwickeln und diesen dem Sächsischen Landtag vorzustellen.

 

Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ist nun daran interessiert, hierzu die Überlegungen von Verbänden, Einrichtungen, Akteuren und Förderern, die im Bereich der kulturellen Bildung tätig sind, kennenzulernen.  Es räumt hiermit allen Interessierten bis zum 5. Februar 2014 die Möglichkeit ein, ihre Vorstellungen und Überlegungen für einen Katalog mit Qualitätskriterien für kulturelle Bildung im Freistaat Sachsen vorzutragen. Die Stellungnahmen können unter Angabe des Verfassers einschließlich seiner Kontaktdaten per E-Mail an Dirk Jaeschke, per Post an SMWK, Referat 23, Wigardstraße 17, 01097 Dresden, oder per Fax an (0351) 564-6209 übermittelt werden. Alle vorgetragenen Überlegungen für einen Kriterienkatalog werden vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ausgewertet.

Kulturelle Bildung 10.01.2014 Vielfalt im Musikunterricht

Am 10. und 11. Januar 2014 findet zum Thema »Vielfalt im Musikunterricht« das 15. Musiksymposium im sächsischen Bildungsinstitut auf Schloss Siebeneichen Meißen statt. Das Musiksymposium ist eine Kooperationsveranstaltung des Sächsischen Bildungsinstituts mit dem Arbeitskreis für Schulmusik Sachsen und dem Verband deutscher Schulmusiker Sachsen.

 

Vielfalt im Musikunterricht ist nicht erst seit der jetzigen Lehrplangeneration in Sachsen programmatisch. Seit eh und je ist ein breites Spektrum mit handlungsorientiertem und musizierendem Herangehen dem Lernerfolg im Fach Musik immanent.

Wesentliches Anliegen des Symposiums ist dabei eine ausgewogene Palette schulartspezifischer wie auch schulartübergreifender Angebote. Darüber hinaus ist der persönliche Austausch und das gemeinsame Musizieren ein Kernanliegen dieser Veranstaltung. Das Symposium gibt Impulse, wie u. a. Singen, Musizieren, Hören und Bewegen im Musikunterricht gefördert werden können. Mit einer ansprechenden Repertoireauswahl, die die Vielfalt musikalischer Stilrichtungen repräsentiert, halten die Workshops Angebote für Musiklehrerinnen und Musiklehrer aller Schularten bereit.

Ausschreibung (pdf)

Kinder & Jugend 04.11.2013 Musikalische Bildung im Kindergarten – „Selbstverständlich“!?

2. Fachtag Musik am 7. November in der Landesmusikakademie Sachsen

 

 

Der 2. Fachtag Musik mit dem Titel „Musikalische Bildung im Kindergarten“ möchte  die öffentliche Wahrnehmung für das Thema  stärken sowie Hinweise und Vorschläge für die Ausbildung und Qualifizierung von ErzieherInnen erarbeiten.
Im Plenum und in vier Arbeitsgruppen werden sich die über 60 Teilnehmer im Dialog zwischen Vertretern des Sächsischen Kultusministeriums, Trägern, Ausbildungs- und Kindertageseinrichtungen sowie Verbänden zu diesem Thema verständigen.

Der Sächsische Musikrat hat dazu Sachverständige von Ausbildungseinrichtungen in Aachen, Dresden, Leipzig und Wien sowie aus der Praxis von Erziehern und Trägern von Einrichtungen aus dem Kulturraum Leipziger Raum eingeladen. Das Sächsische Staatsministerium für Kultus, federführend zu diesem Thema seitens der Staatsregierung, hat bereits im Vorfeld großes Interesse signalisiert und ist ebenfalls vertreten. Weiterhin werden Modell- und Pilotprojekte aus Brandenburg und Sachsen vorgestellt, die Situation in Ausbildungseinrichtungen in Sachsen analysiert und allgemein der Frage nachgegangen, warum der kreative Umgang mit Musik im Kindergarten eine wichtige Grundlage für die Förderung der Kinder ist und wie dieser in der Praxis aussehen kann.

Der Fachtag Musik ist eine gemeinsame Veranstaltung des Sächsischen Musikrates und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Ulf Großmann wird als Präsident der Kulturstiftung den Fachtag in der Musikakademie eröffnen.

Ausführliche Informationen unter http://www.saechsischer-musikrat.de

Veranstaltungsort: Landesmusikakademie Sachsen, 04680 Colditz
www.lma-sachsen.de

Organisation: Sächsischer Musikrat, Torsten Tannenberg, Tel. 0351-8024233, 0172-35 35 437, tannenberg (at) saechsischer-musikrat.de

Kulturelle Bildung 18.10.2013 Kulturelle Bildung in Sachsen

Die Geschäftsführer der Landesweiten Kulturverbände und Vertreter der Netzwerkstellen Kulturelle Bildung aus den Kulturräumen trafen sich am 17. September 2013 auf Einladung der LKJ Sachsen e.V. im Kulturrathaus Dresden zu einem Fachgespräch mit den kultur-, bildungs- und jugendpolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen.

 

Anlass des Gespräches war die von den CDU/FDP-Fraktionen initiierte Große Anfrage zur Kulturellen Bildung. Die Antworten der Staatsregierung liegen vor, federführend wurden die 43 z.T. sehr umfassenden Fragen auf 71 Seiten durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus beantwortet.

Die Träger würdigten die erstmalige und umfassende Befassung mit dem Thema sowie die komplexe Bestandsaufnahme zur kulturellen Bildung, machten aber auch auf Defizite und Versäumnisse aufmerksam, die u.a. durch die Nicht- oder nur sehr kurzfristige Einbeziehung der Träger hätten verhindert werden können.

Kulturelle Bildung muss als Teil der grundständigen Bildung  sowie der Jugendarbeit verstanden und behandelt werden, was ein Gesamtkonzept und Abstimmungen aller Ebenen und Ressorts erfordert, also eine  tatsächlich ergebnisorientierte und transparente  Zusammenarbeit der in der IMAG vertretenen Ministerien, Kulturräume und Verbände.

Der in der Großen Anfrage immer wieder zitierte dezentrale Ansatz der Staatsregierung, dass die Akteure und finanziell Verantwortlichen auf der kommunalen Ebene selbst entscheiden sollen, ob, in welchem Umfang und mit welcher Schwerpunktsetzung sie im Bereich der kulturellen Bildung tätig werden, wurde heftig hinterfragt. Der Bildungsauftrag gilt für alle, deshalb muss es auch eine Gesamtverantwortung geben. Für eine  gesamtstaatliche Strategie und Vision für den Freistaat braucht es die Steuerungsfunktion des Staates, Handlungsbedarfe und Handlungsrahmen müssen durch die Staatsregierung klar formuliert werden.

Die Einschätzung der Staatsregierung in den Antworten auf die Fragen der CDU/FDP-Fraktion, dass es ein »hinreichendes und zufriedenstellendes« Angebot auf dem Gebiet der kulturellen Bildung in Sachsen gäbe, rief Widerspruch hervor, insbesondere mit Blick auf ländliche Regionen und Zugänge für bildungsbenachteiligte Zielgruppen.

Die freien Träger nahmen den an sie gerichteten Gestaltungsauftrag zum eigenverantwortlichen Handeln an – den sie ohnehin als ihre Kernaufgabe verstehen – und bringen gern ihre Expertise ein, um »zur Verstetigung, Weiterentwicklung und kreativen Ausgestaltung« der kulturellen Bildung (S.68/Große Anfrage) beizutragen. Aber sie brauchen dafür entsprechende Rahmenbedingungen und Ressourcen, auch für die Vernetzung von formalen und nonformalen Lernorten.

Die anwesenden Landesverbände und Kulturraumvertreter sehen die Notwendigkeit, stärker als bisher eine Kultur des offenen Dialoges und einer zielorientierten Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Ministerien und freien Trägern zu praktizieren. Sie appellieren, die Förderpolitik von zeitlich befristeten Modellprojekten  hin zur Verstetigung erfolgreicher Projekte mit einer verlässlichen Finanzierung ohne Zwang zur permanenten Innovation umzustellen. Projekten wohnt keine strukturelle Nachhaltigkeit inne. Eine Landesförderung für die Jugendkunstschulen nach dem Modell der Musikschulförderung sollte geprüft werden. Einigkeit bestand auch darin, dass die in den Antworten dargelegten Strategien der Staatsregierung zur Förderung der Kulturellen Bildung eine gute Grundlage für die Träger darstellen, um aus Sicht der Akteure nachzuhaken, sie mit den eigenen praktischen Erfahrungen abzugleichen sowie auf den sich daraus ergebenden Handlungsbedarf zu verweisen.

Christine Range, LKJ Sachsen e.V.

Kulturelle Bildung 17.10.2013 Kulturelle Bildung wichtiges Ziel sächsischer Landespolitik

In der heutigen Landtagssitzung war die Große Anfrage von CDU und FDP zum Thema »Kulturelle Bildung im Freistaat Sachsen« und die Antwort der Staatsregierung Gegenstand der Debatte.

 

Dazu erklärt Aline Fiedler, kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion: »Über die durch die Große Anfrage angeregte und notwendige Diskussion, die entstandene Kreativität und die gegebenen Impulse freuen wir uns. Sie soll unser Anliegen unterstützen, mehr Menschen für Kultur zu begeistern, Lust auf Kultur zu wecken, Freude an Kultur zu vermitteln und unser gemeinsames kulturelles Erbe lebendig halten. In Sachsen gibt es dafür eine sehr gute Basis, das ist ein Erfolg der Kulturpolitik der vergangenen Jahre. Sie weiterzuentwickeln, ihr Potenzial zu nutzen, war und ist ein wichtiges Ziel der sächsischen Landespolitik. Wir werden in unserem Anliegen als Kulturpolitiker nicht nachlassen, die Bedingungen dafür zu schaffen, dass Kultur altersunabhängig erlebt und auch selbst ausgeführt werden kann. Zumal kulturelle Bildung helfen kann, ein neues und breiteres Publikum für Kunst zu gewinnen und bietet die Chance, Menschen unterschiedlicher Altersgruppen zusammenzubringen. Deshalb sind die Zugänge für kulturelle Bildung weiter zu öffnen und die Einrichtungen dabei zu unterstützen, ihre Konzeptionen in diese Richtung weiterzuentwickeln. Kulturelle Bildung ist eine Querschnittsaufgabe zwischen Bildungs-, Sozial- und Kultureinrichtungen.« Der 70-seitige Antwortenkatalog der Staatsregierung gibt einen umfassenden Überblick über die zahlreichen Angebote in der kulturellen Bildung des Freistaates und der Kommunen. Gleichzeitig wird deutlich, dass über das Kulturraumgesetz und die Haushaltsstelle „Kulturelle Bildung“ hinaus im Freistaat kulturelle Bildung unterstützt wird. »Die Antwort erfasst die Spannweite des Themas – von frühkindlicher Bildung, Schule, Erziehung, Jugendarbeit bis hin zur Erwachsenenbildung – und es ist eine gute Ausgangsbasis für die weitere Arbeit«, so Fiedler.

Kulturelle Bildung 02.05.2013 Stanislaw Tillich: "Wünsche mir, dass Konservatorium und Schulkonzerte weiterhin zusammengehören"

Der sächsische Ministerpräsident: "Kommunale oder städtische Verantwortung"

Stanislaw Tillich hat gegenüber »Musik in Sachsen« deutlich gemacht: die Dresdner Schulkonzerte, die der Freistaat noch bis zum Sommer fördert, lägen förderpolitisch kaum in der Verantwortung Sachsens. Sie sollten finanziell von der Landeshauptstadt weitergetragen werden. Indes sei das Kunstministerium gerade mit der Stadt über das Thema im Gespräch. Tillich wünscht sich, "dass das Heinrich-Schütz-Konservatorium und die Schulkonzerte weiterhin zusammengehören".

Aktuelle Informationen: www.dresdner-schulkonzerte.de

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