Allgemeines 06.12.2019 Gewandhaussingen sächsischer Chöre stimmt auf Deutsches Chorfest 2020 ein

Zum 25. Mal singen Chöre des Sächsischen Chorverbandes am kommenden Adventssonntag, dem 8. Dezember in den Foyers und im Großen Saal des Gewandhauses zu Leipzig Lieder zum Advent.

 

1996 luden erstmals Laienchöre aus Sachsen unter der Regie des Leipziger Chorverbandes zu einem großen Adventssingen in das Leipziger Gewandhaus. 

Die Idee war damals, Laienchören die Möglichkeit zu geben, in einem der wunderbarsten Konzertsäle der Welt zu singen. Heute gehört das »Gewandhaussingen sächsischer Chöre« zu den Gastveranstaltungsreihen im Gewandhaus, die über Jahrzehnte einen festen Platz beim Publikum und in den Konzertkalendern der sächsischen Laienchöre gefunden hat.

Das diesjährige »25. Gewandhaussingen sächsischer Chöre« ist zugleich ein erster großer chormusikalischer Auftakt zum »Deutschen Chorfest« in Leipzig 2020. Zu diesem laden der Deutsche Chorverband e.V., der Freistaat Sachsen, die Stadt Leipzig und der Sächsische Chorverband e.V. vom 30. April bis zum 3. Mai 2020 nach Sachsen. Der Präsident des Deutschen Chorverbandes e.V., Bundespräsident a.D. Christian Wulff, wird am Sonntag das Publikum im Gewandhaus daher sowohl zum »Gewandhaussingen« begrüßen als auch die Leipziger und ihre Gäste einladen, im Frühjahr in der ganzen Stadt mehr als 450 Chöre und etwa 15.000 SängerInnen aus allen Bundesländern zu erleben. In ihren Grußworten zum »25. Gewandhaussingen sächsischer Chöre« würdigen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung das Engagement der sächsischen Laienchöre für den Erhalt sächsischer Chortradition und die Pflege moderner Chormusik. Die Chorvereine wirken in ihren Städten und Gemeinden gemeinsinnstiftend und bereichern das kulturelle Leben in den Regionen.

Ab 16.30 Uhr werden am Sonntag, dem 8. Dezember 2019, zwölf Chöre aus Sachsen in den Foyers weihnachtliche und winterliche Lieder erklingen lassen. Das Festkonzert gestalten ab 18 Uhr der Stadtchor Thalheim e.V., taktwechsel e.V. Chemnitz, femmes vocales e.V., der Jazzchor Chornfeld e.V. Leipzig und die Jugendmusiziergruppe Michael Praetorius Leipzig.

Beginn des Foyersingens: 16.30 Uhr
Beginn des Festkonzertes: 18.00 Uhr
Karten an der Abendkasse und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Kinder & Jugend 03.12.2019 West-Östlicher Diwan

Heute ist die neue (nunmehr neunte) CD des Landesjugendorchesters Sachsen erschienen.

West-Östlicher Diwan
Thorsten Schmid-Kapfenburg: »Ein west-östlicher Divan« - Konzertsuite für Ud, Streichorchester und Pauken
Thabet Azzawi: 28 is the new 15
Anton Bruckner: Sinfonie d-Moll »Nullte« WAB 100

Landesjugendorchester Sachsen
Mitglieder des Singapore National Youth Orchestra
Thabet Azzawi, Ud (Deir Azzor/Dresden)
Tim Niklas Rumpelt, Pauken (Fuchshain)
Leitung: Milko Kersten

CD-Bestellungen
Sächsischer Musikrat e.V.
kirchberg@saechsischer-musikrat.de
Preis: 15 € (+ Versandkosten)

 

Zukunft braucht Herkunft – Altes und Neuestes als Schwesternpaar einer dramaturgischen Leitlinie: das LJO Sachsen hat in den letzten 20 Jahren das hohe Ausbildungsniveau im Land repräsentiert und war weltweit Kulturbotschafter in Sachen Musik. Vor allem die Auswahl zeitgenössischer Werke, die interpretiert wurden, hat aufhorchen lassen durch eine stets klar ablesbare politische Motivation. So auch in dieser Aufnahme. Der Divan als Sammlung von Poesie und Prosa in der orientalischen Literatur wird von Goethe um die westliche Hemisphäre erweitert, in unserer Aufnahme als musikalische Metapher gesetzt. Kann ein derartiger musikalischer, west-östlicher Divan eine poetische Einheit werden? Die Kunst antwortet darauf seit hunderten von Jahren in vielfältiger Ausdifferenzierung mit JA: nicht den Kampf, sondern die Begegnung der Kulturen gilt es zu stärken und zu erleben. Das Vertrauen, eigene (westliche) kulturelle Leistungen als Ressource zu verstehen, die sich selbstbewusst in einem Abstand zu den Ressourcen anderer Kulturkreise (östlich) definiert und welche sich wiederum gegenseitig in ihrer Wandlung befruchten können, dieses Vertrauen muss gesellschaftlich wieder gestärkt werden. Im vorliegenden Konzert für Ud, Pauken und Streicher findet dieser Prozess bereits eine ästhetische Vorwegnahme.

Die Aufnahmen dieser CD stammen aus einem Live-Mitschnitt des MDR vom 20.10.2019 aus dem Gewandhaus Leipzig.

Allgemeines 03.12.2019 Deutsches Chorfest in Leipzig erwartet über 450 Chöre

Für vier Tage lädt der Deutsche Chorverband Chöre und Vokalensembles in all ihren Facetten zum Deutschen Chorfest 2020 nach Leipzig ein

 

Das einzigartige Festival erwartet im kommenden Jahr mehr als 450 Chöre mit rund 15.000 SängerInnen. »Zum Chorfest kommen Sängerinnen und Sänger aus ganz Deutschland zusammen. Sie tauschen sich aus und erleben gemeinsames Singen als verbindendes Element. In Leipzig werden wir vier Tage lang kulturelle Vielfalt feiern«, freut sich Christian Wulff, Präsident des Deutschen Chorverbands. Vielseitigkeit und Lebendigkeit prägen das Deutsche Chorfest, das seit 2008 alle vier Jahre vom Deutschen Chorverband veranstaltet wird. Die teilnehmenden Chöre und Ensembles treten in Leipzig in hunderten von Tageskonzerten auf, singen in Gottesdiensten und sozialen Einrichtungen und präsentieren sich in einem Chorwettbewerb. Daneben stehen hochkarätige Festkonzerte auf dem Programm. Zahlreiche Konzerte und Aktionen zum Mitsingen laden zudem ganz Leipzig ein, das Deutsche Chorfest mit der eigenen Stimme zu bereichern. Ob auf der Open-Air-Bühne auf dem Markt oder im Gewandhaus zu Leipzig: Alle sind herzlich willkommen! Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2020 auf dem Bereich der Kinder- und Jugendchöre. In diesem Zusammenhang präsentiert sich auch die Carusos-Initiative des Deutschen Chorverbands.

Zur Einstimmung auf das Chorfest findet am 30. April ein großes Mitsingkonzert für die Kinder aller Leipziger Kindertagesstätten und Horte statt. Für alle ErzieherInnen wird am 31. Januar ein Workshop zur Einstudierung der Lieder angeboten, eine Anmeldung ist bis zum 31. Dezember 2019 möglich unter www.die-carusos.de/chorfest

Das vollständige Chorfest-Programm wird Ende Februar 2020 veröffentlicht.

Kinder & Jugend 29.11.2019 Orchestermusik trifft Geologie

Uraufführung des neuen Kindermusikstücks »Der Supervulkan«

 

Das neue Kindermusikstück der Sächsischen Bläserphilharmonie »Der Supervulkan – Eine musikalische Erdgeschichte« wurde im November zum ersten Mal dem Publikum präsentiert. Neben der Aufführung vor Fachpublikum auf der Musikmesse »musicpark« in Leipzig, konnte man das Konzert in Mügeln (Landkreis Nordsachsen) und Markkleeberg (Landkreis Leipzig) erleben.

Das Stück ist ein musikalisch-szenisches Konzertprogramm das Kinder und Jugendliche im Alter von ca. 6 bis 14 Jahren für die erdgeschichtliche Entwicklung begeistert. Nicht nur die kleinen Konzertbesucher, sondern auch Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel und LehrerInnen staunten, als Frau Prof. Dr. Zweistein erzählte, wie die Region, in der sie leben eigentlich entstanden ist: Die Welt von Frau Prof. Dr. Zweistein – weitgereiste Expertin der Vulkanologie – wird eines Tages völlig auf den Kopf gestellt. Schuld daran ist ein kleiner Stein, der sich mit ihr auf eine spannende und verrückt-komische Reise quer durch die verschiedenen Erdzeitalter begibt. Dabei wird schnell klar, dass jeder noch so kleine Stein eine große Geschichte erzählen kann, welche mehr mit uns zu tun hat, als wir glauben …

Nach dem großen Erfolg der Auftragsproduktion »Florentine Apfelblüte« wurde der Berliner Komponist Matthias Preisinger ein weiteres Mal von der Sächsischen Bläserphilharmonie beauftragt dieses Kinderprojekt umzusetzen. Die geologischen Hintergründe zur musikalischen Geschichte lieferten die Wissenschaftlerin Dr. Annett Krüger und der Gymnasiallehrer und Schulbuchautor Dr. Wolfgang Gerber. Die zwei jungen Schauspielerinnen Jennifer Demmel und Christine Steuber aus Leipzig haben sich mit den theoretischen Inhalten dramaturgisch auseinandergesetzt und zielgruppengerecht aufbereitet.

Die Einzigartigkeit des Projektes liegt in der Verbindung von Geologie und klassischer Musik, die mit der Kooperation der Sächsischen Bläserphilharmonie und dem Geopark Porphyrland deutschlandweit einzigartig ist. Als ganzheitlicher Bildungsansatz sind zukünftig neben dem Konzerterlebnis schulbegleitende Exkursionen in den Geopark und die thematische Behandlung im fächerübergreifenden Unterricht geplant.

Die vom Kulturraum Leipziger Raum und vom Land Sachsen geförderte Sächsische Bläserphilharmonie ist das einzige Kulturorchester Deutschlands, das in ausschließlich sinfonischer Bläserbesetzung auftritt und ist damit einzigartig in der deutschen Orchesterlandschaft. 2017 wurde das Orchester in das Förderprogramm »Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgenommen, worüber auch dieses Projekt mitfinanziert wird. Ergänzend erhält der Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen e.V. für das Kindermusikstück finanzielle Unterstützung auch aus Haushaltmitteln des Freistaates Sachsen durch die Förderung des Sächsischen Oberbergamtes.

Allgemeines 06.11.2019 JAZZWELTEN – JAZZOVÉ SVĚTY

Deutsch-Tschechische Jazzbegegnung mit 260 Musikern

Konzerte

Freitag, 08.11., 20 Uhr
»YOU BETTER LOOK TWICE«
Jugend-Jazzorchester Sachsen feat. Jan Schreiner
Eintritt frei!

Sonntag, 10.11., 15 Uhr
Abschlusskonzert JAZZWELTEN mit vier Big-Bands aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Tschechien
Eintritt frei!

 

JAZZWELTEN findet nunmehr zum vierten Mal in Hoyerswerda statt und hat sich mittlerweile deutschlandweit durch seine hohe Qualität einen Namen gemacht. 260 junge Jazzmusiker aus Tschechien und Deutschland treffen auf einem Team von 18 Dozenten und Organisatoren. In Hoyerswerda findet JAZZWELTEN die perfekten Rahmenbedingungen in der Lausitzhalle und der angrenzenden Musikschule vor und erhält vor Ort die freundliche Unterstützung vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Institutionen.

Ein riesiges Angebot von über 110 Programmpunkten stehen auf dem Programm: Konzerte, Vorspiele, Beratungsgespräche, Ad-hoc-Big-Bands, Workshops, Bandcoachings und Musikgesundheit. Als Dozenten stehen Štěpánka Balcarová (Prag), Matthias Bätzel (Weimar), Ralf Hesse (Stuttgart), Ralf-Ulrich Mayer (Dresden), Rolf von Nordenskjöld (Berlin), Tanja Panier (Berlin), Jan Schreiner (Köln), Moritz Sembritzki (Berlin), Milan Svoboda (Prag), Anna Wolfarth (Berlin) und Thomas Zoller (Dresden) zur Verfügung. Möglich wird dies alles durch eine Kooperation der Landesmusikräte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Gefördert wird das Projekt durch die Euroregion Neisse aus Mitteln der Europäischen Union, den Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien und die Stadt Hoyerswerda.

Kulturpolitik 28.10.2019 Kultur, Freizeit und Events spielen über 600 Millionen Euro ein

Erste IHK-Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung tourismusrelevanter Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Veranstaltungen

 

Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft stellt im IHK-Bezirk Dresden eine tragende Säule der Wirtschaft dar. Allerdings liegen dafür – im Gegensatz zu anderen Branchen – keine statistischen Kennzahlen vor, da es sich um eine klassische Querschnittsbranche handelt.

Um die wirtschaftliche Bedeutung von Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie von Großveranstaltungen zu ermitteln, hat die IHK Dresden mit Unterstützung der dwif-Consulting GmbH, München erstmals eine entsprechende Untersuchung durchgeführt. Basis bildete die Befragung von 365 Einrichtungen und 135 Großveranstaltungen im Sächsischen Elbland, der Oberlausitz, der Sächsischen Schweiz und der Stadt Dresden im Zeitraum Juni bis Juli 2019. Als Kernfragen standen Besuchervolumen und Eintrittserlöse im Mittelpunkt.

Dr. Detlef Hamann, Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden und Vizepräsident des Landestourismusverbandes Sachsen (LTV) sieht sich durch die Ergebnisse der Studie bestätigt: »Die Kultur- und Freizeiteinrichtungen unserer Region sowie die hier stattfindenden Veranstaltungen sind wesentliche Treiber für den Tourismus, und ihre ökonomischen Effekte gehen weit über die erlösten Eintritte hinaus. Direkte Profiteure sind die Hotellerie und Gastronomie, der Einzelhandel und der Dienstleistungssektor. Einschließlich der Eintrittserlöse summieren sich die Gesamtumsätze auf 618 Mio. Euro. im Jahr zzgl. Kurtaxe, Fremdenverkehrsabgabe und anderen lokalen Instrumenten.«. Darüber hinaus fungieren die Einrichtungen als »indirekter oder direkter Jobmotor für ca. 15.300 Menschen unterschiedlicher Berufsqualifikationen«, weshalb sich »Investitionen von Kommunen und Unternehmen in die Freizeitinfrastruktur und deren Vermarktung auch doppelt lohnten«, betont Hamann weiter.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehören
… in der Kategorie »Besucherzahlen und Erlöse«:

• Die Kultur- und Freizeiteinrichtungen im IHK-Bezirk Dresden verzeichnen pro Jahr Eintrittserlöse in Höhe von etwa 160 Mio. Euro, Veranstaltungen erlösen weitere 23 Mio. Euro.
• Theater und Musikhäuser generieren die höchsten Pro-Kopf-Einnahmen und tragen ein Drittel aller Erlöse bei, im Bereich Veranstaltungen sind es Musikveranstaltungen und Konzerte, auf die sogar ein Anteil von zwei Drittel entfällt.
• Die Einrichtungen im IHK-Bezirk Dresden werden jährlich von etwa 20 Mio. Gästen besucht, bei Veranstaltungen sind es etwa 5,5 Mio. Besucher.
• Die meisten Besucher interessieren sich für Baudenkmäler und historische Bauwerke. Hierbei ist zu erwähnen, dass ein Fünftel dieser Einrichtungen keine Eintrittsgelder erheben.

… in der Kategorie »Zielgruppen«:
• Etwa die Hälfte aller Besucher von Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie von Veranstaltungen sind Tagesgäste.
• Übernachtungsgäste interessieren sich am meisten für Denkmäler und historische Bauwerke (27 %) sowie für Sportveranstaltungen (36 %).
• Freizeit- und Erlebniseinrichtungen werden hauptsächlich von Tagesgästen frequentiert (70 %). Hingegen ist nur jeder 8. Gast ein Einheimischer. Von Tagesgästen ebenfalls stark frequentiert sind Stadtfeste und Märkte (60 %).
• Einheimische sind vor allem in Sport- und Konzertlocations (80 %) sowie Theatern (60 %) anzutreffen.

Polnische und tschechische Besucher
Ein spezifisch untersuchter Sachverhalt war der Besucherzustrom aus den Nachbarländern Tschechien und Polen. Fast bei allen Einrichtungstypen beträgt der Besucheranteil aus diesen Ländern weniger als 5 %. Lediglich Erlebnisbäder / Thermen erfreuen sich eines deutlich höheren Zuspruchs tschechischer Besucher (19 %). Die Vermutung, dass vermehrt Einrichtungen im unmittelbaren Grenzraum für Gäste aus den Nachbarländern interessant sind, bestätigte sich nicht. Bei Veranstaltungen konzentriert sich die Nachfrage tschechischer und polnischer Gäste vor allem auf die Landeshauptstadt. Der Marktanteil ist in beiden Bereichen deutlich ausbaufähig.

Investitionen und Hemmnisse
Unabhängig der Größe wurde in den letzten 5 Jahren in den meisten Freizeiteinrichtungen in Instandhaltung und Modernisierung investiert, es zeigt sich jedoch, dass eine zu geringe Eigenkapitalbasis und fehlende Förderungen vor allem bei kleineren Einrichtungen ein entscheidendes Hindernis für Investitionen darstellen. Weitere Probleme ergeben sich aus fehlenden personellen Ressourcen sowie fehlender Kreditgeber. Keine große Rolle spielen hingegen nicht erteilte Genehmigungen, unausgereifte Konzepte oder Standortfaktoren. Für die Zukunft stehen vor allem Verbesserungen bei der Digitalisierung und der Barrierefreiheit, allgemeine qualitative Aufwertungen sowie Umweltschutz und Nachhaltigkeit auf der Agenda der meisten Befragten.

Fazit
Die erste, derartige Untersuchung ist als Bestandsaufnahme zu werten. Es wurde eine überaus hohe wirtschaftliche und arbeitsmarktrelevante Bedeutung der Branche herausgestellt. Um künftig etwaige Angebotslücken im Freizeit- und Kultur- bzw. Veranstaltungsbereich zu identifizieren, bedürfte es einer weiteren qualitativen Analyse der bestehenden Angebote sowie einer Ermittlung des Nachfragepotenzials und Wettbewerbsumfelds, z.B. in an Sachsen angrenzenden Regionen.

Allgemeines 25.10.2019 Musikstudentinnen und -studenten in der Musikermedizinischen Ambulanz

18. Symposium der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin

 

Das 18. Symposium der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin e.V. (DGfMM) am 15./16. November 2019 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden (HfMDD) steht ganz im Zeichen des 25-jährigen Bestehens der DGfMM – ein besonderes Jubiläum und erfreulicher Anlass für eine Feierstunde am ersten Abend.

Das Symposium wird den Fragen rund um das Thema Musikstudierende in der Musikermedizinischen Ambulanz gewidmet sein. Interdisziplinäre Panels werden sich mit den Themen
a) Schmerzsyndrome bei Musikstudentinnen und -studenten ,
b) Seelische Belastungen bei Musikstudentinnen und -studenten ,
c) Stimmstörungen im Gesangsstudium sowie
d) Nichtalltägliche Kasuistiken bei Musikstudentinnen und -studenten befassen.
Überdies wird sich eine Joint-Venture-Sitzung den Berührungspunkten zwischen der Musikermedizin und der Tanzmedizin widmen, dies in Kooperation mit der tamed – Tanzmedizin Deutschland e.V.

Informationen und Anmeldung

Kinder & Jugend 23.10.2019 Clara-Schumann-Wettbewerb für junge Pianistinnen und Pianisten in Leipzig

Die Pianistin Heike-Angela Moser, Ur-Ur-Urenkelin von Clara Schumann, zählte zu den Jurorinnen dieses Wettbewerbs

Preisträger des Clara-Schumann-Wettbewerb 2019

Altersgruppe I (8-11 Jahre)
1. Preis: Babett Lehnert (Leipzig)
2. Preis: Leon Filip Emaykin (Halle/Saale)
3. Preis: Tanja Müller (Freiberg)
Förderpreise: Babett Lehnert

Altersgruppe II (12-15 Jahre)
1. Preis: Tantan Wang (Leipzig)
2. Preis: Anna Ulmschneider (Stuttgart)
3. Preis: Markus Kuhlmann (Lübeck)
Förderpreise: Tantan Wang, Anna Ulmschneider, Elisabeth Merschdorf (Jena), Marie Lehnert (Leipzig), Florentine Lehnert (Leipzig), Georgij Martyushev (Leipzig), Waldemar Albrecht Stapel (Halle/Saale)

Altersgruppe III (16-19 Jahre)
1. Preis: nicht vergeben
2. Preis: Carina Schleining (Leipzig) und Marcia Stück (Alt Ruppin)
3. Preis: Erik Johann Schumacher
Förderpreise: Franz Karl Scholl (Biederitz)

 

Die Freude an der Interpretation von Clara Schumanns anspruchsvollen Werken war dem Pianistennachwuchs nicht nur während des Wettbewerbsvorspiel sondern auch im restlos ausverkaufen Preisträgerkonzert am Sonntagvormittag im Schumann-Haus Leipzig deutlich anzumerken. Jeweils drei Preisträgerinnen und Preisträger in drei Altersklassen ehrte die Jury beim Clara-Schumann-Wettbewerb für junge Pianistinnen und Pianisten in Leipzig (19. bis 20. Oktober 2019). Außerdem konnte die Jury herausragende Einzelinterpretationen mit Förderpreisen auszeichnen. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 3.150 Euro sowie Sachpreise für jeden Teilnehmer vergeben.

Insgesamt 18 Teilnehmer aus Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen- Anhalt, Thüringen und Brandenburg präsentieren am Samstag, 19. Oktober 2019, in der Hochschule für Musik und Theater ihr vorbereitetes Programm. Es umfasste ein Originalwerk der diesjährigen Jubilarin sowie ein Werk von Fryderyk Chopin oder Robert Schumann oder einem anderen in der Zeit von 1800-1849 geborenen Komponisten.

Die Jury bestand aus der Ur-Ur-Urenkelin von Clara Schumann, Heike-Angela Moser (München), Sonia Achkar (HMT Leipzig/ HMDK Stuttgart), Katharina Treutler (Berlin, HMT Leipzig), Prof. Gudrun Franke, Alexander Meinel und Prof. Dietmar Nawroth (HMT Leipzig). Die Förderung des Nachwuchses ist seit der Gründung der Neuen Leipziger Chopin- Gesellschaft ein besonderes Anliegen des Vereins. Deren 2. Vorsitzende, Prof. Gudrun Franke, organisiert bereits seit über 20 Jahren die Klavier- und Kammermusikwerkstatt für Schüler und Jugendliche. 2019 initiierte sie den Clara-Schumann-Wettbewerb und fand in dem Soroptimist Club Leipzig, dem Polnischen Institut Filiale Leipzig, der Europäischen Stiftung der Rahn Dittrich Group für Bildung und Kultur und dem Schumann-Haus engagierte Förderer.

Der Wettbewerb war Teil der 29. Leipziger Chopin-Tage (17. bis 20. Oktober 2019) der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft im Rahmen des Festjahres CLARA19 der Stadt Leipzig anlässlich des 200. Geburtstages von Clara Schumann. Die 1992 gegründete Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft vereint vorrangig Leipziger Pianisten, Hochschuldozenten, Orchestermusiker und Sänger aus Mitteldeutschland.

Tickets für die Konzerte der Jazztage Dresden (einschließlich dem Eröffnungsabend) sind an allen ReserviX-Vorverkaufsstellen erhältlich. Ebenso steht die ReserviX-Hotline unter 01806 700733 (0,20 Euro aus dem Festnetz, mobil 0,60 Euro) zur Verfügung.

 

Seit Wochen lächeln die Plakate Dresdner und Gäste an und steigern die Vorfreude auf das vielseitige Programm der diesjährigen Festivalsaison der Jazztage Dresden. Am 23. Oktober hat das Warten endlich ein Ende: Mit einer großen Eröffnungsfeier ab 19.30 Uhr in der QF-Passage direkt neben der Frauenkirche startet das Festival in einen Monat voller musikalischer Hochkaräter und Konzerte für Jung und Alt. Unter dem diesjährigen Motto »Out of Space« zeigen die Jazztage Dresden ihren Zuschauern vom 23. Oktober bis 24. November wieder, was die nationale und internationale Jazzszene derzeit zu bieten hat.

Traditionell eröffnet Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert das Festival. Anschließend erleben die Besucher auf verschiedenen Bühnen und in den Geschäften der QF-Passage ein buntes Konzertprogramm mit Musik, Tanz und Show. Mit einem Begrüßungsgetränk in der Hand können sie durch die Location im Herzen der Stadt flanieren. Bei anregenden Gesprächen und entspanntem Beisammensein genießen sie den künstlerischen Ausblick auf den neuen Festivaljahrgang. Für die Vielfalt des Jazz und die Brücke zwischen den verschiedenen Musikgenres, teils in Verbindung mit Tanz, stehen an diesem Abend eine auserlesene Reihe an Jazztage-Künstlern wie das alpenländische Percussion-Ensemble Alpin Drums, der italienische Gitarrenvirtuose Luca Stricagnoli, Body Percussionist Gabriel Hahn, der Jazzchor Dresden, die Forster Family und die Klazz Brothers zusammen mit den Dresden Hepcats und den deutschen Breakdance-Meistern »The Saxonz«. Durch den Abend führt MDR-Moderator und Nachrichtensprecher Peter Hartlapp. Einen kleinen Vorgeschmack auf die bunte Internationalität der kommenden Jazztage Dresden gibt dabei bereits die Eröffnungsfeier, denn außerdem zu erleben sind der israelische Kontrabassist Adam Ben Ezra, der kolumbianische Pianist Bruno Böhmer Camacho sowie das vielsprachige Kateryna-Kravchenko-Quartett.

In diesem Jahr können sich Besucher zudem auf die Jazztage-Dresden-Konzerte von Größen wie Nina Hagen, Bob Geldof, Rebekka Bakken, Stanley Clarke, Curtis Stigers, Stefanie Heinzmann, Lizz Wright und viele mehr freuen.

Der Einlass in die QF-Passage ist am 23. Oktober ab 19.15 Uhr möglich. Damit dem Late-Night-Shopping zwischen den Konzerten nichts im Weg steht, haben die Geschäfte und Boutiquen exklusiv für den Festivalstart bis 23 Uhr geöffnet. Die Dresden Information startet zudem eine Sonderaktion und bietet dabei für die Eröffnungsbesucher Festivaltickets für nicht ausverkaufte oder auf Restkarten stehende Konzerte mit 50% Rabatt. Eine extended Happy Hour sorgt für kostenloses Bier, alkoholfreie Getränke und Sektempfang. Für Imbiss- und weitere Getränkeangebote ist gesorgt.

Allgemeines 17.10.2019 Förderpreis Dresdner Laienchöre

Die Landeshauptstadt Dresden würdigt die vielfältige Chorlandschaft als bedeutsamen Teil ihres Kulturlebens

3. Dresdner Chortag
Preisträgerkonzert des »Förderpreises Dresdner Laienchöre«
Mittwoch, 20. November 2019, 18.00 Uhr
Kulturpalast Dresden

Gunter Berger, Leitung
Arndt Schmöle, Moderation
Pascal Kaufmann, Orgel
Dresdner Laienchöre

Tickets
10 € / 9 € Schüler, Studenten / 5 € Kinder bis 16 Jahre
ticket (at) dresdnerphilharmonie.de

 

Der »Förderpreis Dresdner Laienchöre« geht in eine neue Runde. Bereits zum dritten Mal würdigt die Landeshauptstadt Dresden die vielfältige Chorlandschaft als bedeutsamen Teil ihres Kulturlebens. In den letzten Jahren gestalteten die Preisträger mit Begeisterung und großem Engagement den inzwischen zur Tradition gewordenen »Dresdner Chortag« im Kulturpalast mit einem abwechslungsreichen Programm. Mit Spannung wird erwartet, welche Chöre die Preise in diesem Jahr am Mittwoch, den 20. November 2019 im Konzertsaal des Kulturpalastes erhalten und sich auf dem Podium präsentieren.

38 gemischte Chöre, Frauen- und Männerchöre, Kinder- und Jugendchöre, Schulchöre, Jazz- und Popchöre sowie Vokalensembles nutzten die Gelegenheit, sich in fünf Kategorien um Geldpreise bis zu 1.200 EUR zu bewerben. Nach Einreichung der Unterlagen traf eine Jury unter Vorsitz des Philharmonischen Chordirektors Gunter Berger die Auswahl der Preisträger. Die Auszeichnungen werden im Rahmen des 3. Dresdner Chortages im Kulturpalast übergeben.

Mit der Vergabe der Förderpreise ehrt die Landeshauptstadt die lebendige Laienchorszene Dresdens. Der Förderpreis soll die Chöre in ihrer Arbeit unterstützen, ihren ideellen Wert für die städtische Kulturlandschaft sichtbar machen und ihnen ein gemeinsames Podium zum Singen bieten.

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