Allgemeines 06.11.2019 JAZZWELTEN – JAZZOVÉ SVĚTY

Deutsch-Tschechische Jazzbegegnung mit 260 Musikern

Konzerte

Freitag, 08.11., 20 Uhr
»YOU BETTER LOOK TWICE«
Jugend-Jazzorchester Sachsen feat. Jan Schreiner
Eintritt frei!

Sonntag, 10.11., 15 Uhr
Abschlusskonzert JAZZWELTEN mit vier Big-Bands aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Tschechien
Eintritt frei!

 

JAZZWELTEN findet nunmehr zum vierten Mal in Hoyerswerda statt und hat sich mittlerweile deutschlandweit durch seine hohe Qualität einen Namen gemacht. 260 junge Jazzmusiker aus Tschechien und Deutschland treffen auf einem Team von 18 Dozenten und Organisatoren. In Hoyerswerda findet JAZZWELTEN die perfekten Rahmenbedingungen in der Lausitzhalle und der angrenzenden Musikschule vor und erhält vor Ort die freundliche Unterstützung vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Institutionen.

Ein riesiges Angebot von über 110 Programmpunkten stehen auf dem Programm: Konzerte, Vorspiele, Beratungsgespräche, Ad-hoc-Big-Bands, Workshops, Bandcoachings und Musikgesundheit. Als Dozenten stehen Štěpánka Balcarová (Prag), Matthias Bätzel (Weimar), Ralf Hesse (Stuttgart), Ralf-Ulrich Mayer (Dresden), Rolf von Nordenskjöld (Berlin), Tanja Panier (Berlin), Jan Schreiner (Köln), Moritz Sembritzki (Berlin), Milan Svoboda (Prag), Anna Wolfarth (Berlin) und Thomas Zoller (Dresden) zur Verfügung. Möglich wird dies alles durch eine Kooperation der Landesmusikräte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Gefördert wird das Projekt durch die Euroregion Neisse aus Mitteln der Europäischen Union, den Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien und die Stadt Hoyerswerda.

Kulturpolitik 28.10.2019 Kultur, Freizeit und Events spielen über 600 Millionen Euro ein

Erste IHK-Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung tourismusrelevanter Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Veranstaltungen

 

Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft stellt im IHK-Bezirk Dresden eine tragende Säule der Wirtschaft dar. Allerdings liegen dafür – im Gegensatz zu anderen Branchen – keine statistischen Kennzahlen vor, da es sich um eine klassische Querschnittsbranche handelt.

Um die wirtschaftliche Bedeutung von Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie von Großveranstaltungen zu ermitteln, hat die IHK Dresden mit Unterstützung der dwif-Consulting GmbH, München erstmals eine entsprechende Untersuchung durchgeführt. Basis bildete die Befragung von 365 Einrichtungen und 135 Großveranstaltungen im Sächsischen Elbland, der Oberlausitz, der Sächsischen Schweiz und der Stadt Dresden im Zeitraum Juni bis Juli 2019. Als Kernfragen standen Besuchervolumen und Eintrittserlöse im Mittelpunkt.

Dr. Detlef Hamann, Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden und Vizepräsident des Landestourismusverbandes Sachsen (LTV) sieht sich durch die Ergebnisse der Studie bestätigt: »Die Kultur- und Freizeiteinrichtungen unserer Region sowie die hier stattfindenden Veranstaltungen sind wesentliche Treiber für den Tourismus, und ihre ökonomischen Effekte gehen weit über die erlösten Eintritte hinaus. Direkte Profiteure sind die Hotellerie und Gastronomie, der Einzelhandel und der Dienstleistungssektor. Einschließlich der Eintrittserlöse summieren sich die Gesamtumsätze auf 618 Mio. Euro. im Jahr zzgl. Kurtaxe, Fremdenverkehrsabgabe und anderen lokalen Instrumenten.«. Darüber hinaus fungieren die Einrichtungen als »indirekter oder direkter Jobmotor für ca. 15.300 Menschen unterschiedlicher Berufsqualifikationen«, weshalb sich »Investitionen von Kommunen und Unternehmen in die Freizeitinfrastruktur und deren Vermarktung auch doppelt lohnten«, betont Hamann weiter.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehören
… in der Kategorie »Besucherzahlen und Erlöse«:

• Die Kultur- und Freizeiteinrichtungen im IHK-Bezirk Dresden verzeichnen pro Jahr Eintrittserlöse in Höhe von etwa 160 Mio. Euro, Veranstaltungen erlösen weitere 23 Mio. Euro.
• Theater und Musikhäuser generieren die höchsten Pro-Kopf-Einnahmen und tragen ein Drittel aller Erlöse bei, im Bereich Veranstaltungen sind es Musikveranstaltungen und Konzerte, auf die sogar ein Anteil von zwei Drittel entfällt.
• Die Einrichtungen im IHK-Bezirk Dresden werden jährlich von etwa 20 Mio. Gästen besucht, bei Veranstaltungen sind es etwa 5,5 Mio. Besucher.
• Die meisten Besucher interessieren sich für Baudenkmäler und historische Bauwerke. Hierbei ist zu erwähnen, dass ein Fünftel dieser Einrichtungen keine Eintrittsgelder erheben.

… in der Kategorie »Zielgruppen«:
• Etwa die Hälfte aller Besucher von Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie von Veranstaltungen sind Tagesgäste.
• Übernachtungsgäste interessieren sich am meisten für Denkmäler und historische Bauwerke (27 %) sowie für Sportveranstaltungen (36 %).
• Freizeit- und Erlebniseinrichtungen werden hauptsächlich von Tagesgästen frequentiert (70 %). Hingegen ist nur jeder 8. Gast ein Einheimischer. Von Tagesgästen ebenfalls stark frequentiert sind Stadtfeste und Märkte (60 %).
• Einheimische sind vor allem in Sport- und Konzertlocations (80 %) sowie Theatern (60 %) anzutreffen.

Polnische und tschechische Besucher
Ein spezifisch untersuchter Sachverhalt war der Besucherzustrom aus den Nachbarländern Tschechien und Polen. Fast bei allen Einrichtungstypen beträgt der Besucheranteil aus diesen Ländern weniger als 5 %. Lediglich Erlebnisbäder / Thermen erfreuen sich eines deutlich höheren Zuspruchs tschechischer Besucher (19 %). Die Vermutung, dass vermehrt Einrichtungen im unmittelbaren Grenzraum für Gäste aus den Nachbarländern interessant sind, bestätigte sich nicht. Bei Veranstaltungen konzentriert sich die Nachfrage tschechischer und polnischer Gäste vor allem auf die Landeshauptstadt. Der Marktanteil ist in beiden Bereichen deutlich ausbaufähig.

Investitionen und Hemmnisse
Unabhängig der Größe wurde in den letzten 5 Jahren in den meisten Freizeiteinrichtungen in Instandhaltung und Modernisierung investiert, es zeigt sich jedoch, dass eine zu geringe Eigenkapitalbasis und fehlende Förderungen vor allem bei kleineren Einrichtungen ein entscheidendes Hindernis für Investitionen darstellen. Weitere Probleme ergeben sich aus fehlenden personellen Ressourcen sowie fehlender Kreditgeber. Keine große Rolle spielen hingegen nicht erteilte Genehmigungen, unausgereifte Konzepte oder Standortfaktoren. Für die Zukunft stehen vor allem Verbesserungen bei der Digitalisierung und der Barrierefreiheit, allgemeine qualitative Aufwertungen sowie Umweltschutz und Nachhaltigkeit auf der Agenda der meisten Befragten.

Fazit
Die erste, derartige Untersuchung ist als Bestandsaufnahme zu werten. Es wurde eine überaus hohe wirtschaftliche und arbeitsmarktrelevante Bedeutung der Branche herausgestellt. Um künftig etwaige Angebotslücken im Freizeit- und Kultur- bzw. Veranstaltungsbereich zu identifizieren, bedürfte es einer weiteren qualitativen Analyse der bestehenden Angebote sowie einer Ermittlung des Nachfragepotenzials und Wettbewerbsumfelds, z.B. in an Sachsen angrenzenden Regionen.

Allgemeines 25.10.2019 Musikstudentinnen und -studenten in der Musikermedizinischen Ambulanz

18. Symposium der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin

 

Das 18. Symposium der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin e.V. (DGfMM) am 15./16. November 2019 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden (HfMDD) steht ganz im Zeichen des 25-jährigen Bestehens der DGfMM – ein besonderes Jubiläum und erfreulicher Anlass für eine Feierstunde am ersten Abend.

Das Symposium wird den Fragen rund um das Thema Musikstudierende in der Musikermedizinischen Ambulanz gewidmet sein. Interdisziplinäre Panels werden sich mit den Themen
a) Schmerzsyndrome bei Musikstudentinnen und -studenten ,
b) Seelische Belastungen bei Musikstudentinnen und -studenten ,
c) Stimmstörungen im Gesangsstudium sowie
d) Nichtalltägliche Kasuistiken bei Musikstudentinnen und -studenten befassen.
Überdies wird sich eine Joint-Venture-Sitzung den Berührungspunkten zwischen der Musikermedizin und der Tanzmedizin widmen, dies in Kooperation mit der tamed – Tanzmedizin Deutschland e.V.

Informationen und Anmeldung

Kinder & Jugend 23.10.2019 Clara-Schumann-Wettbewerb für junge Pianistinnen und Pianisten in Leipzig

Die Pianistin Heike-Angela Moser, Ur-Ur-Urenkelin von Clara Schumann, zählte zu den Jurorinnen dieses Wettbewerbs

Preisträger des Clara-Schumann-Wettbewerb 2019

Altersgruppe I (8-11 Jahre)
1. Preis: Babett Lehnert (Leipzig)
2. Preis: Leon Filip Emaykin (Halle/Saale)
3. Preis: Tanja Müller (Freiberg)
Förderpreise: Babett Lehnert

Altersgruppe II (12-15 Jahre)
1. Preis: Tantan Wang (Leipzig)
2. Preis: Anna Ulmschneider (Stuttgart)
3. Preis: Markus Kuhlmann (Lübeck)
Förderpreise: Tantan Wang, Anna Ulmschneider, Elisabeth Merschdorf (Jena), Marie Lehnert (Leipzig), Florentine Lehnert (Leipzig), Georgij Martyushev (Leipzig), Waldemar Albrecht Stapel (Halle/Saale)

Altersgruppe III (16-19 Jahre)
1. Preis: nicht vergeben
2. Preis: Carina Schleining (Leipzig) und Marcia Stück (Alt Ruppin)
3. Preis: Erik Johann Schumacher
Förderpreise: Franz Karl Scholl (Biederitz)

 

Die Freude an der Interpretation von Clara Schumanns anspruchsvollen Werken war dem Pianistennachwuchs nicht nur während des Wettbewerbsvorspiel sondern auch im restlos ausverkaufen Preisträgerkonzert am Sonntagvormittag im Schumann-Haus Leipzig deutlich anzumerken. Jeweils drei Preisträgerinnen und Preisträger in drei Altersklassen ehrte die Jury beim Clara-Schumann-Wettbewerb für junge Pianistinnen und Pianisten in Leipzig (19. bis 20. Oktober 2019). Außerdem konnte die Jury herausragende Einzelinterpretationen mit Förderpreisen auszeichnen. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 3.150 Euro sowie Sachpreise für jeden Teilnehmer vergeben.

Insgesamt 18 Teilnehmer aus Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen- Anhalt, Thüringen und Brandenburg präsentieren am Samstag, 19. Oktober 2019, in der Hochschule für Musik und Theater ihr vorbereitetes Programm. Es umfasste ein Originalwerk der diesjährigen Jubilarin sowie ein Werk von Fryderyk Chopin oder Robert Schumann oder einem anderen in der Zeit von 1800-1849 geborenen Komponisten.

Die Jury bestand aus der Ur-Ur-Urenkelin von Clara Schumann, Heike-Angela Moser (München), Sonia Achkar (HMT Leipzig/ HMDK Stuttgart), Katharina Treutler (Berlin, HMT Leipzig), Prof. Gudrun Franke, Alexander Meinel und Prof. Dietmar Nawroth (HMT Leipzig). Die Förderung des Nachwuchses ist seit der Gründung der Neuen Leipziger Chopin- Gesellschaft ein besonderes Anliegen des Vereins. Deren 2. Vorsitzende, Prof. Gudrun Franke, organisiert bereits seit über 20 Jahren die Klavier- und Kammermusikwerkstatt für Schüler und Jugendliche. 2019 initiierte sie den Clara-Schumann-Wettbewerb und fand in dem Soroptimist Club Leipzig, dem Polnischen Institut Filiale Leipzig, der Europäischen Stiftung der Rahn Dittrich Group für Bildung und Kultur und dem Schumann-Haus engagierte Förderer.

Der Wettbewerb war Teil der 29. Leipziger Chopin-Tage (17. bis 20. Oktober 2019) der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft im Rahmen des Festjahres CLARA19 der Stadt Leipzig anlässlich des 200. Geburtstages von Clara Schumann. Die 1992 gegründete Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft vereint vorrangig Leipziger Pianisten, Hochschuldozenten, Orchestermusiker und Sänger aus Mitteldeutschland.

Tickets für die Konzerte der Jazztage Dresden (einschließlich dem Eröffnungsabend) sind an allen ReserviX-Vorverkaufsstellen erhältlich. Ebenso steht die ReserviX-Hotline unter 01806 700733 (0,20 Euro aus dem Festnetz, mobil 0,60 Euro) zur Verfügung.

 

Seit Wochen lächeln die Plakate Dresdner und Gäste an und steigern die Vorfreude auf das vielseitige Programm der diesjährigen Festivalsaison der Jazztage Dresden. Am 23. Oktober hat das Warten endlich ein Ende: Mit einer großen Eröffnungsfeier ab 19.30 Uhr in der QF-Passage direkt neben der Frauenkirche startet das Festival in einen Monat voller musikalischer Hochkaräter und Konzerte für Jung und Alt. Unter dem diesjährigen Motto »Out of Space« zeigen die Jazztage Dresden ihren Zuschauern vom 23. Oktober bis 24. November wieder, was die nationale und internationale Jazzszene derzeit zu bieten hat.

Traditionell eröffnet Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert das Festival. Anschließend erleben die Besucher auf verschiedenen Bühnen und in den Geschäften der QF-Passage ein buntes Konzertprogramm mit Musik, Tanz und Show. Mit einem Begrüßungsgetränk in der Hand können sie durch die Location im Herzen der Stadt flanieren. Bei anregenden Gesprächen und entspanntem Beisammensein genießen sie den künstlerischen Ausblick auf den neuen Festivaljahrgang. Für die Vielfalt des Jazz und die Brücke zwischen den verschiedenen Musikgenres, teils in Verbindung mit Tanz, stehen an diesem Abend eine auserlesene Reihe an Jazztage-Künstlern wie das alpenländische Percussion-Ensemble Alpin Drums, der italienische Gitarrenvirtuose Luca Stricagnoli, Body Percussionist Gabriel Hahn, der Jazzchor Dresden, die Forster Family und die Klazz Brothers zusammen mit den Dresden Hepcats und den deutschen Breakdance-Meistern »The Saxonz«. Durch den Abend führt MDR-Moderator und Nachrichtensprecher Peter Hartlapp. Einen kleinen Vorgeschmack auf die bunte Internationalität der kommenden Jazztage Dresden gibt dabei bereits die Eröffnungsfeier, denn außerdem zu erleben sind der israelische Kontrabassist Adam Ben Ezra, der kolumbianische Pianist Bruno Böhmer Camacho sowie das vielsprachige Kateryna-Kravchenko-Quartett.

In diesem Jahr können sich Besucher zudem auf die Jazztage-Dresden-Konzerte von Größen wie Nina Hagen, Bob Geldof, Rebekka Bakken, Stanley Clarke, Curtis Stigers, Stefanie Heinzmann, Lizz Wright und viele mehr freuen.

Der Einlass in die QF-Passage ist am 23. Oktober ab 19.15 Uhr möglich. Damit dem Late-Night-Shopping zwischen den Konzerten nichts im Weg steht, haben die Geschäfte und Boutiquen exklusiv für den Festivalstart bis 23 Uhr geöffnet. Die Dresden Information startet zudem eine Sonderaktion und bietet dabei für die Eröffnungsbesucher Festivaltickets für nicht ausverkaufte oder auf Restkarten stehende Konzerte mit 50% Rabatt. Eine extended Happy Hour sorgt für kostenloses Bier, alkoholfreie Getränke und Sektempfang. Für Imbiss- und weitere Getränkeangebote ist gesorgt.

Allgemeines 17.10.2019 Förderpreis Dresdner Laienchöre

Die Landeshauptstadt Dresden würdigt die vielfältige Chorlandschaft als bedeutsamen Teil ihres Kulturlebens

3. Dresdner Chortag
Preisträgerkonzert des »Förderpreises Dresdner Laienchöre«
Mittwoch, 20. November 2019, 18.00 Uhr
Kulturpalast Dresden

Gunter Berger, Leitung
Arndt Schmöle, Moderation
Pascal Kaufmann, Orgel
Dresdner Laienchöre

Tickets
10 € / 9 € Schüler, Studenten / 5 € Kinder bis 16 Jahre
ticket (at) dresdnerphilharmonie.de

 

Der »Förderpreis Dresdner Laienchöre« geht in eine neue Runde. Bereits zum dritten Mal würdigt die Landeshauptstadt Dresden die vielfältige Chorlandschaft als bedeutsamen Teil ihres Kulturlebens. In den letzten Jahren gestalteten die Preisträger mit Begeisterung und großem Engagement den inzwischen zur Tradition gewordenen »Dresdner Chortag« im Kulturpalast mit einem abwechslungsreichen Programm. Mit Spannung wird erwartet, welche Chöre die Preise in diesem Jahr am Mittwoch, den 20. November 2019 im Konzertsaal des Kulturpalastes erhalten und sich auf dem Podium präsentieren.

38 gemischte Chöre, Frauen- und Männerchöre, Kinder- und Jugendchöre, Schulchöre, Jazz- und Popchöre sowie Vokalensembles nutzten die Gelegenheit, sich in fünf Kategorien um Geldpreise bis zu 1.200 EUR zu bewerben. Nach Einreichung der Unterlagen traf eine Jury unter Vorsitz des Philharmonischen Chordirektors Gunter Berger die Auswahl der Preisträger. Die Auszeichnungen werden im Rahmen des 3. Dresdner Chortages im Kulturpalast übergeben.

Mit der Vergabe der Förderpreise ehrt die Landeshauptstadt die lebendige Laienchorszene Dresdens. Der Förderpreis soll die Chöre in ihrer Arbeit unterstützen, ihren ideellen Wert für die städtische Kulturlandschaft sichtbar machen und ihnen ein gemeinsames Podium zum Singen bieten.

19.10.2019 | 19:30 Uhr
Konzert in Dresden
Konzertsaal der Hochschule für Musik

20.10.2019 | 19 Uhr
Konzert in Leipzig
Gewandhaus Leipzig, Großer Saal

Landesjugendorchester Sachsen
Mitglieder des Singapore National Youth Orchestra

Solisten

19.10.: Hyunyoung Lee, Klavier
(Klasse Prof. Gunther Anger, Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden)

20.10.: Kilian Scholla, Klavier
(Klasse Prof. Dietmar Nawroth, Hochschule für Musik und Theater Leipzig)

Thabet Azzawi, Ud
(Deirazzor/Dresden)

Tim Niklas Rumpelt, Pauke
(Fuchshain)

Leitung

Milko Kersten

 

Orient und Okzident treffen im Konzertprogramm des Landesjugendorchesters Sachsen unmittelbar aufeinander. Unterschiedliche Denk-und Klangwelten beeinflussen sich, ohne um die Vormacht zu streben. Sie achten sich im Nebeneinander und entfalten ihre Schönheit in ihrer Unterschiedlichkeit. Robert Schumanns »Phantasie« für Klavier und Orchester, die er später zum Klavierkonzert erweiterte, ist ein beredtes Beispiel für dessen Maxime: »Musik ist die höhere Potenz der Poesie«. Ein Liebesgedicht in Tönen. Im Werk von Schmidt-Kapfenburg geht türkische Volksmusik in ihrem Skalenreichtum eine Verbindung mit der abendländischen Dur-Moll-Tonalität ein. Bei Anton Bruckner tut sich ein kreativer Graben auf zwischen dessen weitgehend ereignislosem, biederen Privatleben und dessen kompositorischer Welt, die uns verführt zu Erhabenem, Skurrilem und Dämonischem. In eine poetische Welt von apokalyptischer Wucht. Das LJO Sachsen lädt mit seinem Herbstprogramm zur »Vorlesung« Sinfonische Poetik: Liebe–Neugier–Glaube.

Robert Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 54
Thorsten Schmid-Kapfenburg: »Ein West-östlicher Divan« – Konzertsuite für Ud, Streichorchester und Pauken
Anton Bruckner: Sinfonie d-Moll »Nullte« WAB 100

 

Im April kamen wertvolle historische Archiv- und Notenbestände der THOMANA in die Verwahrung des Bach-Archivs Leipzig. Teile des jüngeren Bestandes mit Autographen der Thomaskantoren von Johann Sebastian Bach bis Gustav Schreck wurden seither digitalisiert und werden nun auf der digitalen Präsenz des Bach-Archivs bei Google Arts & Culture erstmals der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht. Das Bach-Museum Leipzig ist das erste Musikermuseum Deutschlands und das Bach-Archiv die erste Leipziger Institution, die sich auf der Google-Plattform umfassend präsentiert.

Das Archiv des THOMANERCHOR Leipzig dokumentiert einen der größten Schätze der europäischen Musikgeschichte. Der ungebrochene Zusammenhang von musikalischen, bildungs-, kultur- und sozialgeschichtlichen Quellen aus über sechs Jahrhunderten Schulgeschichte machen das Archiv von einem der ältesten Knabenchöre der Welt zu einem beispiellosen Kulturgut. Die Sammlung enthält einzigartige handschriftliche Dokumente und frühe Drucke. Im April 2019 übernahm das Bach-Archiv Leipzig weitere wertvolle historische Bestände des THOMANERCHOR Leipzig – etwa 700 Partien – in die konservatorische Obhut. Sie werden seither digitalisiert und wissenschaftlich ausgewertet. Einzelne Objekte reichen bis ins Jahr 1471 zurück, darunter Lehrmaterial, Matrikeln seit dem 17. Jahrhundert, Quittungsbücher mit den Unterschriften von Johann Sebastian Bach und anderen Kantoren und Rektoren, autographe Musikhandschriften und Erstdrucke aus der Chorbibliothek sowie historische Aufführungsmaterialien ehemaliger Thomaskantoren.

Eine repräsentative Auswahl der Sammlung THOMANA wird nun auf der Plattform Google Arts & Culture erstmals öffentlich zugänglich gemacht. Die Webanwendung ermöglicht Nutzern einen virtuellen Blick in eine Vielzahl bedeutender Museen, Ausstellungen und Sammlungen weltweit. In Deutschland sind Musikinstitutionen wie die Elbphilharmonie Hamburg, die Berliner Philharmoniker, das Rheingau Musik Festival oder das Label Deutsche Grammophon auf der Plattform vertreten. Als bisher einziges Musikermuseum Deutschlands und erste Institution Leipzigs präsentiert sich das Bach-Archiv Leipzig mit dem Bach-Museum auf Google Arts & Culture umfänglich.

Prof. Dr. Peter Wollny, Direktor des Bach-Archivs Leipzig: »Google Arts & Culture bietet Interessierten aus aller Welt einen kostenfreien, direkten Blick auf die bedeutendsten Kulturschätze der Geschichte. Ich freue mich sehr, dass die Plattform nun auch den Zugang zur Sammlung des ›THOMANERCHOR Leipzig‹ ermöglicht. Die seit zehn Jahren bestehende Online-Plattform ›Bach digital‹ bestätigt uns tagtäglich ein weltweites Interesse an den Handschriften Johann Sebastian Bachs. Der online-Zugang zur Sammlung THOMANA auf Google Arts & Culture erschließt all diesen Usern einen weiteren bedeutenden Teil der Leipziger Musikgeschichte.«

Die Seite des Bach-Archivs Leipzig bei Google Arts & Culture bietet zahlreiche weitere Informationen: Ausführlich vorgestellt wird nicht nur das Leben und Wirken des bedeutenden Thomaskantors Johann Sebastian Bach, 360-Grad-Rundgänge entführen zudem an seine Hauptwirkungsstätte, die Leipziger Thomaskirche, den Thomaskirchhof und perspektivisch das Bach-Museum Leipzig. Zahlreiche multimediale Geschichten spiegeln darüber hinaus die aktuelle Leipziger Bach-Pflege. Diese ist maßgeblich mit der Institution Bach-Archiv Leipzig verknüpft, die als musikalisches Kompetenzzentrum am Hauptwirkungsort Johann Sebastian Bachs Leben, Werk und Wirkungsgeschichte des Komponisten und der weit verzweigten Musikerfamilie Bach erforscht und vermittelt.

Kinder & Jugend 25.09.2019 Förderstipendium der Sächsischen Mozart-Gesellschaft

Für musikalisch hochbegabte Kinder und Jugendliche vergibt die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. im Rahmen ihrer langjährigen Kinder- und Jugendförderung ein Förderstipendium zur Unterstützung ihrer Ausbildung und musikalischen Laufbahn im Jahr 2020.

Für das Förderstipendium der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. kann man sich selbst bewerben oder durch Dritte vorgeschlagen werden.

Vorschläge und Bewerbungen für das Förderstipendium 2020 sind bis zum 31. Oktober 2019 zu richten an:
Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V.
Hartmannstraße 7c
09111 Chemnitz       

 

Das Förderstipendium beinhaltet eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 600 €. Darüber hinaus gibt die Sächsische Mozart-Gesellschaft den Stipendiaten die Möglichkeit, ihr Können in Konzerten zu demonstrieren und somit wertvolle Erfahrung zu sammeln. Die Vorstellung der neuen Stipendiaten erfolgt in einem repräsentativen Rahmen bei einem Konzert der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V.

Vergabekriterien
1. Das Förderstipendium wird an musikalisch hochbegabte Kinder und Jugendliche zur Unterstützung ihrer musikalischen Ausbildung im instrumentalen oder vokalen Bereich verliehen.
2. Das Förderstipendium wird in einer Höhe von insgesamt 600 € für ein Kalenderjahr ausgegeben.
3. Das Förderstipendium kann sowohl an eine Einzelperson als auch an ein Ensemble verliehen werden.
4. Das Höchstalter der Stipendiaten zum Stichtag der Verleihung beträgt 18 Jahre.
5. Voraussetzung für die Verleihung des Förderstipendiums sind herausragende Wettbewerbserfolge wie beispielsweise bei »Jugend musiziert« (mindestens auf Landesebene) oder ähnlichen Wettbewerben bzw. ein herausragendes nachgewiesenes Leistungsniveau.

Bewerbungsunterlagen beinhalten einen kurzen Lebenslauf, den musikalischen Werdegang, das bereits erarbeitete Repertoire, Referenzen von Lehrern sowie ein Foto und aktuelle Video- oder Tonaufnahmen.

Allgemeines 24.09.2019 30 Chöre aus Sachsen bringen Landesgartenschau zum Klingen

800 Chorsängerinnen und -sänger werden beim »Sächsischen Chorfestival 2019« die Landesgartenschau Frankenberg/Sachsen mit ihrem Gesang erfüllen.

 

Eine Woche vor dem Ende der Landesgartenschau in Frankenberg/ werden am Sonnabend, dem 28. September 30 mitwirkende Chöre und Ensembles des Sächsischen Chorverbandes, des Kirchenchorwerkes Sachsen und des Kirchenbezirkes Marienberg auf den Bühnen des Landesgartenschau-Areals auftreten. Von 10 Uhr bis 18 Uhr unterhalten 13 Chorensembles auf der großen Bühne im Naturerlebnispark Zschopau-Aue und auf der Bühne in den Paradiesgärten Mühlbachtal das Publikum der Landesgartenschau in Einzelauftritten mit ihrem A-cappella-Gesang. Höhepunkt des »Chorfestivals zur Landesgartenschau Frankenberg« wird 15 Uhr ein gemeinsames Konzert aller 30 Chöre gemeinsam mit der Mittelsächsischen Philharmonie auf der Hauptbühne werden.
In den Chorkonzerten werden beliebte Chorstücke a-cappella und mit Orchesterbegleitung erklingen. Die Chöre werden die Landesgartenschau-Besucher zum Mitsingen einladen, unter anderem bei »Bunt sind schon die Wälder“ (im Satz von Volker Hahn), »Heute wollen wir das Ränzlein schnüren« im Satz von Rolf Lukowsky und beim Kanon »Dona nobis pacem«. Auch das bekannte Lied »Das Wandern ist des Müllers Lust« soll gemeinsam mit dem Publikum gesungen werden. Das Besondere wird dabei die orchestrale Fassung, die von der Mittelsächsischen Philharmonie begleitet wird. Die Chöre haben dieses Arrangement nur einzeln in ihren regulären Chorproben einstudiert. Auf der Landesgartenschau werden sie kurz vor der Aufführung zu einer Generalprobe erstmals zusammenfinden. Die Chöre werden die Gelegenheit nutzen, um neue Sängerinnen und Sänger für das Chorsingen zu werben. Einige der Chöre werden im kommenden Jahr vom 30. April bis zum 3. Mai 2020 beim Deutschen Chorfestival in Leipzig dabei sein.

Einzelkonzerte geben in Frankenberg der Chemnitzer Liederkreis e.V., der Chor des Kurortes Hartha, die Augustusburger Choryfeen, die Chöre der Kantoreien Frankenberg und Flöha-Niederwiesa, der Lützeltalchor Frankenberg, der Ökumenischer Kirchenchor Eppendorf, der Kirchenchor Dörnthal, Meracante aus Meerane, die Chemnitzer Singflut, der Frauenchor Leipzig-Süd, der Seniorenchor der Volkssolidarität und das Ensemble Musica Chemnitz.

Gefördert wird das Chorkonzert vom Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen, der Landesgartenschau Frankenberg und der Evangelisch-lutherische Landeskirche Sachsen.

Für den Zutritt zur Landesgartenschau ist der ausgeschriebene Eintrittspreis zu zahlen.

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