18.10.2018

Dem Musikenthusiasten Leonard Bernstein zum 100. Geburtstag

Mit den 28. Leipziger Chopin-Tagen feiert die Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft vom 18. bis 21. Oktober 2018 den 100. Geburtstag des universalen Musikgenies.

Drei Konzerte und der Festliche Salon zum Abschluss sind Bernstein sowie seinen amerikanischen Zeitgenossen gewidmet und schlagen selbstverständlich eine Brücke zum Namensgeber des Veranstalters. Einige von Bernsteins komponierten »Geburtstagsständchen«, den »13 Anniversaries«, wählte die Pianistin Katharina Treutler für ihren Klavierabend zur Eröffnung der diesjährigen Chopin-Tage am 18. Oktober im Polnischen Institut.

Die Kooperation mit der Stadt Schneeberg im Erzgebirge wird auch zu den 28. Leipziger Chopin-Tagen mit einem Klaviernachmittag im Kulturzentrum »Goldne Sonne« fortgesetzt (21. Oktober, 16 Uhr). Alexander Meinel spielt u.a. George Gershwins »Rhapsody in Blue«, Melodien aus Bernsteins »West Side Story« sowie Werke von Debussy, Ravel, Beethoven und Chopin. Innerhalb der Chopin-Tage findet alljährlich die Klavier- und Kammermusikwerkstatt für Schüler und Jugendliche statt. Junge Nachwuchsmusiker stellen am Samstag, dem 20. Oktober ab 10 Uhr in der Leipziger Musikhochschule ihr Können unter Beweis. Anliegen Werkstatt ist es, den heranwachsenden Musikern neue Anregungen mit auf den Weg zu geben, Interpretationen zu vertiefen und das kammermusikalische Zusammenspiel zu fördern. Die Teilnehmer aus Sachsen und Sachsen-Anhalt tragen vor Publikum zwei vorbereitete Klavierund/ oder Kammermusikwerke vor und haben im Anschluss die Möglichkeit, mit den Juroren zu arbeiten. Die Jury der 23. Auflage setzt sich aus Professoren und Dozenten der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft zusammen: Albrecht Hartmann (MLU Halle-Wittenberg), Christian Meinel (Latina, Halle) Andreas Kühn (HfM Dresden), Gudrun Franke, Gerhard Erber, Alexander Meinel, Dietmar Nawroth, Frank Peter, Eva Sperl und Andriy Tsygichko (HMT Leipzig). Die jungen Pianisten und Kammermusikpartner erhalten Sachpreise vom Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig. Für die beste Interpretation eines Chopin Werkes vergibt der Soroptimist-Club Leipzig den Chopin-Preis 2018. Zuhörer und Hospitanten sind herzlich willkommen.

Ihren Abschluss finden die Leipziger Chopin-Tage am Sonntag, dem 21. Oktober um 18 Uhr mit dem Festlichen Salon im Weißen Haus in Markkleeberg. Die Veranstaltung verbindet Musik und Unterhaltung mit Köstlichkeiten für Gaumen und Kehle. Freuen dürfen sich die Gäste auf mehrere kurzweilige Konzertteile. Für südamerikanisches Temperament sorgen Astor Piazzollas Grand Tango (in einer Version für Saxophon und Klavier) und dessen »Vier Jahreszeiten« für Klaviertrio sowie Werke des Brasilianers Zequinha de Abreu und des Kubaners Ernesto Lecuona. Neben weiteren musikalischen Überraschungen bildet auch in diesem Jahr der Galop marche für Klavier zu acht Händen von Albert Lavignac den traditionellen Höhepunkt der Veranstaltung.

Katharina Treutler
Foto: Philippe Ramakers

 

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