21.01.2015

Aus AfS und VDS wird BMU

Neuer Bundesverband Musikunterricht e.V. (BMU) entsteht nach Fusion der musikpädagogischen Fachverbände AfS und VDS

Seit 1. Januar 2015 ist der Bundesverband Musikunterricht (BMU) e. V. der Nachfolgeverband der bisherigen schulmusikalischen Verbände Arbeitskreis für Schulmusik e.V. und Verband Deutscher Schulmusiker e.V. Der BMU mit Sitz in Mainz wird die bisherige Arbeit von AfS und VDS auf Bundes- wie Länderebene fortführen. Die Mitgliedschaften der rund 5.500 Musikpädagogen in AfS und VDS gingen zum 1.1.2015 auf den neuen Verband über.Der BMU wird von den beiden Präsidenten Prof. Dr. Ortwin Nimczik (ehem. VDS-Bundesvorsitzender) sowie Dr. Michael Pabst-Krueger (ehem. AfS-Bundesvorsitzender) geleitet. Prof. Dr. Dorothee Barth und Evelyn Beißel zeichnen als Vizepräsidentinnen für den BMU verantwortlich.

In den ersten Monaten 2015 konstituieren sich auch die 16 eigenständigen BMU-Landesverbände. Zentrales Anliegen des neuen Verbandes ist es, den Musikunterricht in allen Schularten gleichwertig zu bedenken, musikpädagogische Themen intensiv zu diskutieren, aber auch musikpraktische Qualifikationen zu vermitteln und die Ensemblearbeit an den Schulen nach außen zu präsentieren. Mit der Zusammenführung der beiden Verbände soll ein national wie international agierendes Netzwerk entstehen. Die über Jahre gewachsene Kooperationen mit Partnerverbänden und Institutionen werden im BMU weiterhin gepflegt.

Im Jahr 2015 führt der BMU im Rahmen seiner Projektarbeit zwei bundesweite Wettbewerbe und ein großes Jugendmusikfestival durch: den Bundeswettbewerb »musik gewinnt!« sowie den Bundeswettbewerb Klassenmusizieren, der vom 19.–21. März in Köln stattfindet. Schließlich werden bei der Bundesbegegnung »Schulen musizieren« vom 28.–31. Mai etwa 600 aus dem gesamten Bundesgebiet angereiste Schülerinnen und Schüler die niedersächsische Hansestadt Lüneburg zum Klingen bringen.

 

Werbung