Allgemeines 07.06.2018 »Geschichten – Kunst – Katastrophen«

Mit einem Eröffnungsreigen, darunter drei deutsche Erstaufführungen, startet HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste unter der neuen Intendanz von Carena Schlewitt in die Saison 2018/2019

 

Unter dem Motto »Geschichten – Kunst – Katastrophen« geht es um Geschichten und Geschichte, um Biografien und das Hereinbrechen unerwarteter Ereignisse, um Lebensentwürfe in Zeiten großer gesellschaftlicher Umbrüche. Herausragende Künstler/innen und Ensembles wie die Needcompany (BE), Milo Rau/IIPM (DE, CH, A), blitz theatre group (GR), Thom Luz (CH) und Dimitris Papaioannou (GR) zeigen im Eröffnungsmonat ein breites Spektrum zwischen Theater, Tanz, Performance, Musik und Musiktheater. Die Eröffnungsproduktion der belgischen Needcompany »Krieg und Terpentin« (Deutsche Erstaufführung) ist eine musikalisch choreografische Romanadaption des mehrfach ausgezeichneten gleichnamigen Buches von Stefan Hertmans. In dem Stück »Empire« von Milo Rau erzählen Schauspieler/innen aus Griechenland, Syrien und Rumänien ihre Geschichten von Heimat, Familie, Repression und Krieg. Die blitz theatre group aus Athen tanzt nach der Katastrophe in einem leeren Ballsaal auf den Trümmern Europas und erinnert sich mit Poesie und Ironie an frühere Zeiten. Der Schweizer Musiktheatermagier Thom Luz entwickelt mit seinen vier Ausnahmemusiker/inne/n für »Unusual Wheather Phenomena« eine sich verselbstständigende Wettersinfonie. Ein weiterer Programmhöhepunkt im Herbst 2018 ist das neue jährliche Format »4:3 – KAMMER MUSIK NEU«, in dessen Zentrum zeitgenössische Kammermusik steht.

Das Jahr 2019 wird mit dem neuen Format »Happy New Ear« begrüßt. Zu Gast sind die Sächsische Staatskapelle Dresden und am darauffolgenden Tag das Ensemble ZEITKRATZER. Im März 2019 stellt »TONLAGEN – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik« die Stimme nicht nur als musikalisches und akustisches Phänomen in den Mittelpunkt. Unter dem Arbeitstitel »Erbstücke« setzen sich im Frühjahr 2019 mehrere aktuelle Tanz- und Theaterproduktionen mit dem Begriff des Erbes auseinander. Im Juni 2019 schaut die internationale Tanzwelt auf Dresden und HELLERAU, wenn sich der Tanzkongress unter der künstlerischen Leitung der renommierten Choreografin Meg Stuart in einem experimentellen Versammlungsformat zeitgenössischen Fragen des Tanzes widmen wird. Außerdem gibt es Kooperationen mit dem Medienkunstfestival CYNETART, mit DAVE – Festival für Clubkultur, Fast Forward – Europäisches Festival für Junge Regie, Our Stage – 4. Europäisches Bürgerbühnenfestival, mit den Dresdner Musikfestspielen, der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, dem Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden und dem Zentralwerk Dresden.

Allgemeines 01.06.2018 Dreiklang – Mitteldeutscher Kinderchor

Kinder- und Jugendchöre aus Mitteldeutschland proben und singen gemeinsam in Chemnitz

 

Über hundert Kinder und Jugendliche aus Kinderchören Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens werden am kommenden Wochenende in Chemnitz gemeinsam singen. Am Projekt »Dreiklang – Mitteldeutscher Kinderchor«, einem dreitägigen Workshop für Kinder- und Jugendchöre, werden der Kinder- und Jugendchor Eisleben (Sachsen-Anhalt), die ChorisTeens aus Erfurt (Thüringen), der Kinderchor Romain-Rolland-Gymnasium Dresden (Sachsen) und der Chor am Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium Chemnitz teilnehmen.

Die Kinder und Jugendlichen werden vom 1. bis zum 3. Juni gemeinsam proben und ein Programm für das Abschlusskonzert am 3. Juni in der St.-Pauli-Kreuz-Kirche Chemnitz einstudieren. Sie werden in diesem Konzert als einmaliger »Mitteldeutscher Kinder- und Jugendchor« zu hören sein. Die Kinder- und Jugendchöre werden sich dem Publikum zudem einzeln mit Stücken aus dem eigenen Repertoire präsentieren. Das Projekt wird in diesem Jahr musikalisch von Steffen Klaumünzner, Leiter des Zwickauer Schwanenschloss-Kinderchores, geleitet. In den Proben wie im Konzert leiten zudem die Dirigenten und Dirigentinnen der angereisten Chöre einzelne Stücke ihrer Chöre. »In unserem Projekt sollen die jungen Sängerinnen und Sänger erfahren, wie Chormusik im Amateurbereich mit professionellem Arbeiten einher geht«, umreißt Thomas Lohse, Geschäftsführer des Sächsischen Chorverbandes e.V., das mitteldeutsche Dreiländer-Chorprojekt. Den Kinder- und Jugendchören sowie ihren Chorleitern werden moderne Formen der Probenarbeit und des Chordirigierens vermittelt. »Dazu erleben sie das Chorsingen in der Gemeinschaft, trainieren ihre eigene Singstimme und lernen nicht zuletzt in einer lockeren und fröhlichen Atmosphäre gemeinsam.« Bereits im Vorfeld des Projektes »Dreiklang – Mitteldeutscher Kinderchor« haben die Chorleiter der beteiligten Chöre und die künstlerische Leitung des Projektes das künstlerische Programm besprochen. So konnten die Chöre die Stücke mit Blick auf das Projekt-Wochenende vorbereiten. »Innerhalb des Projektes wird den Kindern und Jugendlichen ein altersgerechter Zugang zu klassischer wie zu moderner Chormusik vermittelt.« Es gehe dabei weniger um Spitzenleistungen, sondern um die Freude am Chorgesang, so Thomas Lohse. »Diese Freude unserer jungen Chorsängerinnen und Chorsänger verbreitet sich schnell bei unseren Abschlusskonzerten unter dem Publikum.«

Der Sächsische Chorverband e.V. richtet zum dritten Mal das Dreiländerprojekt aus. 2010 haben die drei mitteldeutschen Chorverbände erstmals Kinder- und Jugendchöre zu dem gemeinsamen Chorprojekt eingeladen. Inzwischen ist das Projekt zu einer Plattform des jährlichen Erfahrungsaustauschs zur Kinder- und Jugendchorarbeit geworden. Im Wechsel richten der Sächsische Chorverband, der Chorverband Sachsen-Anhalt und der Thüringer Sängerbund das Projekt in ihren Bundesländern aus. Die Künstlerische Leitung übernehmen jeweils erfahrene Dozenten, die selbst Kinder- und Jugendchöre leiten. Die Chöre werden von den jeweiligen Landesverbänden zu dem Projektwochenende eingeladen und delegiert. Zusätzlich laden die Organisatoren einen Chor der jeweils gastgebenden Stadt zu dem Workshop ein.

Zu ihrem Abschlusskonzert laden die vier Kinderchöre am 3. Juni um 14.30 Uhr in die St.-Pauli-Kreuz-Kirche Chemnitz ein. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um eine Spende wird gebeten.

 

Horst Wehner wird den Sächsischen Chorverband (SCV) e.V. auch in den nächsten vier Jahren als Präsident führen. Die Mitgliederversammlung des Chorverbandes bestätigte den 66-jährigen mit 90 von 92 abgegebenen Stimmen eindrucksvoll in seinem Amt. Erstmals war Horst Wehner war vor vier Jahren von den Mitgliedschören des Sächsischen Chorverbandes zum Präsidenten gewählt worden. Er ist Mitglied des Sächsischen Landtags und zweiter Vizepräsident des Sächsischen Landtags. Zu Vizepräsidenten des Sächsischen Chorverbandes wählten die Mitgliedschöre den Chemnitzer Chorleiter Wolfgang Richter und den Präsidenten des Ostsächsischen Chorverbandes e.V. Andreas Hauffe. Neben der Wahl des neuen Präsidiums stand die Mitgliedschaft der Sächsischen Laienchor-Sängerinnen und Sänger im Deutschen Chorverband (DCV) im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung. Die Mitgliedschöre sprachen sich nach eingehender Diskussion für einen weiteren Verbleib im Bundesverband aus. Dieser war in den letzten Monaten in ein »unruhiges Fahrwasser« geraten, musste deswegen Austritte von Landesverbänden hinnehmen und stellt sich derzeit unter dem neugewählten DCV-Präsidenten Christian Wulff neu auf. »Wir werden uns in die zukunftsfähige Neuausrichtung des Deutschen Chorverbandes im Interesse unserer sächsischen Chöre und des Laienchorwesens aktiv einbringen«, versprach Horst Wehner.

Mehr singende Mitglieder in Sachsens Chören - Schulchöre dind für Chornachwuchs wichtig

Der Sächsische Chorverband vertritt die Interessen von 270 Chören in Sachsen mit über 8.500 Sängerinnen und Sängern. Auf der Mitgliederversammlung konstatierte SCV-Präsident Horst Wehner, dass in den letzten zwei Jahren die Anzahl der Mitgliedschöre nahezu konstant gehalten werden konnte. Dennoch bereiten den Chören Überalterung und fehlender SängerInnen-Nachwuchs vor allem im ländlichen Gegenden Sorgen. »Andererseits haben die neu in unseren Verband aufgenommenen Chöre mehr singende Sachsen zu uns geführt, da sie höhere Mitgiedszahlen haben «, so der SCV-Präsident. Insbesondere im ostsächsischen Raum konnten neue Mitgliedschöre geworben werden. Darunter seien auch wieder Kinder- und Jugendchöre. Dies sei nicht nur eine gute Nachricht für die Chorszene in Sachsen, sondern zeige, dass das Singen im Chor lebendig und modern sei. Der Chorgesang in Kindereinrichtungen und in Schulen sei weiterhin ein hohes Gut und müsse gefördert werden. »Wir werden uns für die kulturelle Bildung an den Schulen und insbesondere für die Schulchöre und die musikalische Ensemblearbeit an unseren Schulen weiter stark machen«, versprach Horst Wehner. Gemeinsam mit weiteren sächsischen Fachverbänden und Interessengruppen setze sich der Sächsische Chorverband für den Musikunterricht an Schulen und die außerschulische Chor- und Ensemblearbeit ein. »Singen im Chor hat insbesondere in Sachsen eine lange Tradition, die nicht verloren gehen darf. Aus den Schulchören heraus wächst der Nachwuchs für unsere Chöre. Zudem fördert das Chorsingen die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen nachweislich und wirkt sich gesellschaftspolitisch nachhaltig aus.«, begründet Horst Wehner das Engagement des SCV für Musik und Gesang an Sachsens Schulen.

 

Sachsens Chorsängerinnen freuen sich auf das Deutsche Chorfest 2020 in Leipzig

»Wir freuen uns schon heute darauf, im Mai 2020 zum Deutschen Chorfest in Leipzig zu zeigen, welche große Lebensfreude das Chorsingen bringt«, erklärte Horst Wehner. Im 30. Jahr der Deutschen Einheit wird das vom Deutschen Chorverband organisierte Deutsche Chorfest erstmals Tausende Sängerinnen und Sänger nach Ostdeutschland einladen. »Es wird ein Fest des Chorgesangs werden, das bundesweites Interesse finden wird.«

Der Sächsische Chorverband e.V. wird sich in den nächsten Jahren der Fortentwicklung des Chorgesangs in Sachsen mit zahlreichen neuen Ideen widmen. Im Mittelpunkt stehen die Kinder- und Jugendarbeit in den Chören ebenso wie die Ausbildung und Qualifikation von Chorleitern, die qualitative Förderung des Chorgesangs durch Chorwettbewerbe und Chorfeste und die Unterstützung der kreativen Ideen der Mitgliedschöre in den Regionen Westsachsen, Ostsachsen, Chemnitz und Leipzig, in denen die Chöre jeweils in Regionalverbänden organisiert sind. Am 24. Juni wird der Sächsische Chorverband gemeinsam mit dem Ostsächsischen Chorverband und dem Erlebnis Moritzburg e.V. zum 1. Sächsischen Chorfest nach Moritzburg einladen.

Kinder & Jugend 11.05.2018 Der Gesang der Nachtigall

Daniel Hope spielt Preisträgerstück der zwölfjährigen Dresdnerin Hannah Katterfeld

 

Die zwölfjährige Dresdnerin Hannah Katterfeld hat mit ihrem Geigenstück »Der Gesang der Nachtigall« beim Kompositionswettbewerb der Philharmonie Essen gewonnen. Kein Geringerer als der renommierte Violin-Virtuose Daniel Hope, aktueller Residenzkünstler des Orchesters, wird ihre im März 2018 entstandene Komposition im Rahmen des »Geigengipfels« am Sonntag, 13. Mai im Alfred-Krupp-Saal der Philharmonie Essen uraufführen. Hannah ist Schülerin des Dresdner Hans-Erlwein-Gymnasiums, spielt Tenorhorn im Posaunenchor der Gemeinde Gruna-Seidnitz und erhält seit vier Jahren Kompositionsunterricht in der Komponistenklasse Dresden (Leitung: Silke Fraikin).

Die Philharmonie Essen hatte junge Musikerinnen und Musiker dazu eingeladen, kurze Solostücke für Geige zu komponieren. Wie die Veranstalter mitteilten, konnte sich Daniel Hope nicht für eine Preisträgerkomposition entscheiden und wird daher am Sonntag die Wettbewerbsstücke zweier Gewinnerinnen präsentieren. Neben »Der Gesang der Nachtigall« von Hannah Katterfeld erklingt auch »Thriller of Love« der zehnjährigen Nelly Josten.

»Musik ist Kommunikation«, so Hope, und die sei wie Offenheit und Austausch das Wichtigste überhaupt. Bereits im Alter von drei Jahren entdeckte Hope die Geige für sich. Für ihn, den Grenzgänger und Wanderer zwischen den musikalischen Welten, der sich im Reich der Worte fast genauso wohl fühlt wie in dem der Töne, sind Konzerte für und mit Kindern das Allerschönste – heißt es in der Konzertankündigung. Bei dem von der Philharmonie Essen in Kooperation mit der Folkwang Musikschule Essen veranstalteten »Geigengipfel« nimmt er gleich 100 junge Musiker mit auf seine Reise durch die »Welt der Violine«. Auf dem Programm stehen Musik und Arrangements von Aleksey Igudesman.

In der Komponistenklasse Dresden lernen Kinder und Jugendliche, eigene musikalische Ideen in die Tat umzusetzen. Unter Anleitung der Komponisten Silke Fraikin und Johannes Korndörfer treffen sich junge Musik-Erfinder aus Dresden und dem sächsischen Raum zu regelmäßigem Kompositionsunterricht, Workshops und Ferienkursen und haben die Gelegenheit, ihre Werke im Rahmen professioneller Uraufführungskonzerte zu erleben. Die Komponistenklasse Dresden wurde 2015 mit dem Sächsischen Initiativpreis für Kunst und Kultur der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ausgezeichnet.

Wettbewerbe 11.05.2018 Fünf Chöre aus Sachsen beim Deutschen Chorwettbewerb in Freiburg

Der 10. Deutsche Chorwettbewerb in Freiburg vom 5. bis 13. Mai ist Geschichte. Fünf Chöre aus Sachsen nahmen im Ergebnis des Landeswettbewerbes im Juni 2017 in Bad Elster dort teil und erreichten zum Teil hervorragende Ergebnisse!

 

Das Prädikat »mit hervorragendem Erfolg teilgenommen« (ab 23 von 25 Punkten) erhielten u.a. der Kammerchor Josquin des Préz aus Leipzig und der MädchenchorPLUS der Hildebrand-Schule Markkleeberg.

Ergebnisse der Chöre aus Sachsen

  • Kammerchor Josquin des Préz: 24,0 Punkte, 1. Preis
    (Leitung: Ludwig Böhme)
  • MädchenchorPLUS der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg: 23,4 Punkte, 1. Preis
    (Leitung: Virginie Ongyerth)
  • Chornfeld, Jazzchor Leipzig: 21,0 Punkte, 3. Preis
    (Leitung: Virginie Ongyerth)
  • Vokalgruppe VIP: 21,6 Punkte, 2. Preis
  • Denkmalchor Leipzig: 17,8 Punkte, mit gutem Erfolg teilgenommen
    (Leitung: Philipp Goldmann)

Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!

Einen Sonderpreis für die hervorragende Interpretation eines deutschen Volksliedes hat die Vokalgruppe VIP für »In einem kühlen Grunde« (Friedrich Silcher) erhalten.

Aktuelle Informationen zum Deutschen Chorwettbewerb

Allgemeines 02.05.2018 Variationen

Vom 4. bis 13. Mai 2018 findet in Chemnitz das 27. Sächsische Mozartfest statt

Eintrittskarten zu den Konzerten des Sächsischem Mozartfestes 2018 sind online im Ticketshop (www.mozartfest-sachsen.de), in der Geschäftsstelle der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. (0371-6949444) sowie in allen Freie-Presse-Shops in Ihrer Nähe erhältlich.

 

Am 4. Mai beginnt in Chemnitz das 27. Sächsische Mozartfest. In den folgenden zehn Tagen wagt das Festival mit seinem diesjährigen Thema »Variationen« einen frischen Blick auf alte Werke, erkundet Zusammenhänge, fördert zahlreiche Entdeckungen zu Tage und lässt Vertrautes in neuem Licht erscheinen.

Im Eröffnungskonzert sorgen die Pianistin Saskia Giorgini, Gewinnerin des Internationalen Mozartwettbewerbs Salzburg 2016, und Dirigent Eckehard Stier mit dem Netzwerkorchester für eine mit Überraschungen und Pointen bespickte Begegnung zwischen Johann Christian Bach, Wolfgang Amadé Mozart und Arvo Pärt. Ein weiteres Orchesterkonzert steht mit der Deutschen Streicherphilharmonie unter Leitung von Wolfgang Hentrich auf dem Programm. Mozarts Requiem findet in einer Bearbeitung ganz »ohne Worte« im Wasserkraftwerk Mittweida eine optische Umsetzung in Lichtdesign. Das Ehepaar Martina und Chris Jarrett lenken beim Baustellenkonzert in der Neuen Universitätsbibliothek Chemnitz den Blick auf Mozart pur und von Mozart angeregte Eigenkompositionen. Dem Thema Mozart in Jazz widmet sich auch das Abschlusskonzert mit Klarinettist Helmut Eisel sowie Silvio Schneider und Conny Sommer. Mit der Reihe Opern und Sinfonien »im Taschenformat« bilden kammermusikalische Bearbeitungen einen weiteren Schwerpunkt des Festivals.

Das Sächsische Mozartfest 2018 »Variationen« überrascht, bewegt und begeistert: ganz im Geiste des Genies Mozart und seiner Musik.

Personalia 16.04.2018 Gabriele Hegner

Sächsische Bläserphilharmonie und Deutsche Bläserakademie haben eine neue Geschäftsführerin

 

 

Gabriele Hegner hat nach knapp zwei Jahren als Orchesterdirektorin und Orchestermanagerin die Geschäftsführung der Sächsischen Bläserphilharmonie und der Deutschen Bläserakademie übernommen.

Sie löst damit ab April Heiko Schulze ab, der die Geschicke seit 1996 in Bad Lausick führte. »Mein Ziel ist es, die Wahrnehmung unserer Institution, sowohl der Sächsischen Bläserphilharmonie als auch der Deutschen Bläserakademie deutlich zu verstärken. Die Bereiche Marketing und Sponsoring müssen sich massiv verändern. Wir wollen nicht nur überregional, sondern auch in unserer Heimat die Menschen erreichen und überzeugen. Es wird Zeit für die Marke ›Sächsische Bläserphilharmonie‹!«, so Gabriele Hegner über ihre Zukunftsplänen. Gabriele Hegner bringt durch ihre 10-jährige Erfahrung als Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros der Hofer Symphoniker sowie ihre bereits 14-jährige Praxis als selbständige Künstleragentin und Eventmanagerin in Frankfurt am Main die nötige Erfahrung für diese Position mit. Dass sie selbst Orchestermusik studiert hat und als Fagottistin tätig war, kommt der Bläserphilharmonie ebenso entgegen.

Die Sächsische Bläserphilharmonie ist das einzige Kulturorchester Deutschlands, das in ausschließlich sinfonischer Bläserbesetzung auftritt. Mit seinem knapp 70-jährigen Bestehen kann das Ensemble, ehemals Rundfunk-Blasorchester Leipzig, auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Seit 2011 ist Thomas Clamor als Chefdirigent für die Sächsische Bläserphilharmonie tätig. Neben Konzerttätigkeiten im Inland fungiert das Orchester auch als Kulturbotschafter, die die Musiker unter anderem nach China, Venezuela und Australien führte. Im Herbst des vergangenen Jahres wurde das Orchester in das Förderprogramm »Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland« aufgenommen, das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

Kinder & Jugend 11.04.2018 100 Mozartkinder ...

... konnte die Sächsische Mozart-Gesellschaft innerhalb von zehn Jahren in ihrer musikalischen Entwicklung zu begleiten

 

Die Zeit verging wie im Fluge und die Sächsischen Mozart-Gesellschaft hat es geschafft, innerhalb von 10 Jahren über 100 Mozartkinder in ihrer musikalischen Entwicklung zu begleiten.

Die Idee von Franz Wagner-Streuber, so viele Kinder mit der Genialität Mozarts anzustecken, deren individuelle Fähigkeiten zu entwickeln, ihre Stärken zu fördern und in ein musikalisches Ensemble einzubinden, füllte sich innerhalb der vergangenen zehn Jahre immer mehr mit Leben. Wir blicken auf viele wunderbare gemeinsame Erlebnisse zurück und halten Ausschau in das kommende Jubiläumsjahr und darüber hinaus in eine Zukunft mit weiterhin viel Musik, Freude und Energie. Dieses Jubiläum gibt Anlass mit allen zu feiern, die das Projekt 100Mozartkinder in den vergangenen 10 Jahren mit ihrer Zuwendung ideeller und finanzieller Art begleitet haben. Vor allem in Chemnitz und Umgebung, aber auch in ganz Sachsen und über die Landesgrenzen hinaus, bis hin nach Tschechien, Österreich und Italien, haben die Mozartkinder bei ihren Konzerten die Sächsische Mozart-Gesellschaft e. V. mit bunten Klängen vertreten und den quirligen Geist Mozarts versprüht, was stets Aufmerksamkeit und Interesse erweckte und von Zuhörern mit viel Beifall und Erstaunen aufgenommen wurde.

Viele der damals vor zehn Jahren aufgenommenen Mozartkinder sind nun schon in ihrem Beruf angekommen, einige studieren sogar Musik. Und auch wenn sich mancher Lebensweg bereits von Chemnitz entfernt hat, halten viele nach wie vor Kontakt zum Ensemble 100Mozartkinder. Über 100 junge Menschen haben eine Menge an Eindrücken, Inspirationen und Erfahrungen für ihr Leben aus diesem Projekt mitgenommen und werden diese in die Zukunft und Gesellschaft tragen.
Mit allen Freunden und Unterstützern möchten wir zum 10jährigen Jubiläum der Mozartkinder mindestens zehn Höhepunkte erleben:

  • 4 Jubiläumskonzerte
  • Workshop mit der Band Uwaga!
  • Konzerteise nach Italien
  • Besuch der »Zauberflöte« in der Semperoper Dresden
  • eigenes Stück für die Mozartkinder komponieren lassen
  • eigenes Liederbuch der Mozartkinder erstellen
  • eigenes Logo entwickeln lassen

Unter dem Motto »Viele schaffen mehr« haben wir für dieses Vorhaben gemeinsam mit der Volksbank Chemnitz, die jede erfolgte Spende nochmal mit 25% bezuschusst, das Crowdfunding-Projekt »10 Jahre Ensemble 100Mozartkinder« gestartet. Seit Mitte Dezember 2017 besteht die Möglichkeit unter www.volksbank-chemnitz.viele-schaffen-mehr.de/mokis10 zu spenden. Bis zum Eröffnungskonzert des Sächsischen Mozartfestes am 4. Mai 2018 wollen wir die Spendensumme von mindestens 20.000 Euro erreicht haben. Das schaffen wir nicht alleine. Bitte helfen Sie kräftig mit und unterstützen Sie unser Jubiläumsvorhaben!

Den Auftakt zu mehreren grenzüberschreitenden Konzerten im Festjahr bildet eine Matinee in der Chemnitzer Oper am Samstag, 14. April um 11 Uhr, die zugleich als Einstimmung auf das Sächsischen Mozartfestes erklingt. Das Streichorchester Ponticello, zu dem die Mozartkinder seit vielen Jahren freundschaftliche Beziehungen pflegen, besteht an der Jugendkunstschule ZUŠ Chomutov bereits seit 20 Jahren. Was liegt näher, als Freundschaft und Jubiläen gemeinsam zu feiern? Die Matinee ist eine Veranstaltung im Rahmen der Feierlichkeiten 875 Jahre Stadt Chemnitz.

Allgemeines 28.03.2018 Mozart on Mortality

Das Landesjugendorchester Sachsen probt zu Ostern in der Landesmusikakademie Sachsen und lädt anschließend zu zwei Konzerten in Leipzig und Dresden ein.

  • Michael Nyman: Mozart on Mortality für Sopran und Kammerensemble
  • W. A. Mozart: Chi sá, chi sá, qual sia KV 582, Konzertarie für Sopran und Orchester
  • Yasuo Kuwahara: Raidoh - Konzert für Mandoline und Orchester
  • Rainer Lischka: Konzert für Posaune und Orchester W. A. Mozart: Sinfonie g-Moll KV 550

Teaa An, Sopran
Adrian Wehle, Posaune
Clara Weise, Mandoline
Landesjugendorchester Sachsen
Leitung: Milko Kersten

Konzerte
Sa, 07.04.2018, 20 Uhr,
Kunstkraftwerk Leipzig,
Saalfelder Straße 8b, 04179 Leipzig
(Tickets: 15,– €, erm. 8,– €)

So, 08.04.2018, 19.30 Uhr,
Hochschule für Musik Dresden,
Wettiner Platz 13, 01067 Dresden
(Tickets: 9,50 €,  erm. 6,– €)

Ticketverkauf für beide Konzerte über reservix.de und an der Abendkasse

 

Am 4. April 1787 schrieb W. A. Mozart in einem Brief an den Vater: »… Und ich danke meinem Gott, daß er mir das Glück gegönnt hat, mir die Gelegenheit (Sie verstehen mich) zu verschaffen, ihn als den Schlüssel zu unserer wahren Glückseligkeit kennen zu lernen. Ich lege mich nie zu Bette, ohne zu bedenken, daß ich vielleicht (so jung als ich bin) den andern Tag nicht mehr sein werde …« Der Komponist war erst 31 Jahre alt und schrieb derlei Gedanken über das Ende. Nur ein Jahr später entstanden seine letzten 3 großen Sinfonien, eine davon in g-Moll. Die Mitglieder des LJO Sachsen haben Kompositionen der Wiener Klassik stets auf dem Wunschzettel, eine der großen Sinfonien zu spielen ist nun Premiere.

Michael Nyman hat 1992 Mozart on Mortality komponiert – eine kleine Kammer-Ouvertüre, die den Brieftext an den Vater vertont und in unsere Zeit holt. Konzerte des LJO Sachsen bieten in aller Regelmäßigkeit jungen Solisten die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Mozarts Konzertarien werden leider nur selten aufgeführt, in diesem Programm der ideale Rückgriff zum Original nach Nymans Eingangsstatement. Dessen Musikstil basiert auf dem Strömen von kleineren Klangbausteinen, die sich dann in ihrer Proportionalität zu einem Ganzen entwickeln können. Ein Prinzip, das auch die Wiener Klassik bereits kannte und welches gerade in dem ostinaten Beginn der g-Moll-Sinfonie den immer wieder aufs Neue beeindruckenden Sog in eine melancholisch-bewegte Klangwelt erzeugt.
Dieses Strömen von Musik macht der japanische Komponist Yasuo Kuwahara zum Thema eines ganzen Mandolinenkonzertes. Dabei ist er den Klängen der Natur auf der Spur, die in ihrer rhythmischen Raffinesse und lautmalerischen Phantasie die asiatische Herkunft nicht verleugnen, westeuropäische Traditionen aber bewusst liebevoll einschließt. Mit einem Konzertstück für Posaune und Orchester wird sich der derzeitige Soloposaunist des LJO präsentieren und damit musikalische Werbung machen für ein Instrument, für das es momentan in Sachsen nicht zuviel Nachwuchs gibt …

Kinder & Jugend 28.03.2018 Bläser kommen nach Meißen

Die Stadt an der Elbe ist Gastgeber für das 17. Sächsische Kinder- und Nachwuchsorchestertreffen

 

Die Stadt Meissen freut sich, Gastgeber für das 17. Sächsische Kinder- und Nachwuchsorchestertreffen des Sächsischen Blasmusikverbandes am 5. Mai 2018 mit 350 jungen Musikerinnen und Musiker zu sein.

Für das diesjährige Treffen haben sich aktuell 14 Orchester angemeldet, darunter auch Gäste aus Thüringen. Auf fünf Bühnen im Stadtzentrum werden die Programme der Orchester zu erleben sein, bis 16 Uhr auf dem Hauptmarkt mit dem großen Abschlusskonzert aller Teilnehmenden der Höhepunkt des Musikfestes zu erleben ist. Der Kinder- und Nachwuchsorchestertreff wurde ins Leben gerufen, um den jungen Musizierenden eine Plattform zum Zeigen ihrer herausragenden Leistungen zu geben. Die jungen Orchestermitglieder aus den verschiedenen Regionen Sachsens lernen einander kennen, besuchen sich gegenseitig bei ihren Auftritten und musizieren beim gemeinsamen Abschlusskonzert aller Teilnehmer miteinander. Feste wie dieses verbinden die Musizierenden, ihre Gäste und die Gastgeber über die Konzerte hinaus.

Werbung